in welchem Maß sind Selbstgespräche normal?

16 Antworten

Das alles hält sich eigentlich im Normalen Rahmen. Man weiß ja nicht, wie sehr andere Leute Selbstgespräche führen, wenn sie alleine sind. ^^

Zitat: Radiator

So das sie nicht deinen Alltag bestimmen.

Genau! Eigentlich hat alles keinen direkten Krankheitswert, wenn nicht der Alltag darunter erschwert wird oder man selber darunter leidet. Man sollte sich natürlich nicht sinnlos unter Druck setzen was "raus muss" muss raus. - Wenn es jedoch Beeinträchtigungen im alltäglichen Leben bringt bzw. die Gespräche nicht kontrollieren kann und man darunter leidet. (z..B. wenn man es in der Öffentlichkeit zwangsweise auch tun muss) , dann ist eine Therapie angebracht.

Ansonsten kann man mit Wänden und sich selbst gut reden, sie geben normalerweise schließlich keine Widerworte. ^^

Ich würde schon sagen, dass das in gewissem Maße normal ist, ich mache das auch...

Das muss nicht mal unbedingt schlecht sein, es kann beispielsweise helfen, seinen Ärger abzureagieren... Mir geht es übrigens genauso, ich kann manchmal besser nachdenken und Probleme lösen, wenn ich nebenher rede und mir selbst bzw. einer imaginären zweiten Person das Problem erkläre. Dadurch bringen Selbstgespräche sogar beim Lernen Vorteile, ich wiederhole das Gelernte und kanns mir dadurch besser merken...

Meisten hört es sowieso keiner, dann kann dich auch keiner für verrückt halten... Wenn es doch jemand hören sollte, ist es zumindest bei mir so, dass dann in der Regel meine Selbstgespräche auch einen Sinn ergeben (z.B. beim Lernen), dann kommt eigentlich keiner auf die Idee, dass ich verrückt sein könnte...^^

danke :) genau das gleiche mache ich auch immer :D

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Selbstgespräche finde ich durchaus normal, sogar empfehlenswert, wenn man ein wichtiges Gepräch bevorstehen hat und sich vorher darauf einstellt und übt, wie man argumentiert und die Betonung von Wichtigkeiten vornimmt.

Man sollte aber vorsichtig sein, diese Gespräche nicht zur Gewohnheit werden zu lassen, so dass man an verschiedenen Örtlichkeiten und in Gegenwart anderer Menschen dieser Verhaltensweise nachgehen würde und die Konzentration nicht mehr auf die Umgebung gerichtet wäre (sondern auf sich selbst!).

Allerdings legst Du dar, dass Du Gegenstände "beleidigen" würdest, die Dich nerven, was ich schon etwas merkwürdig finde. Ich würde Dir diesbezüglich eher empfehlen, einen Boxsack für Wutanfälle zuzulegen.

Wo die Grenze ist zwischen Gestörtsein und Normalität, ist schwer zu sagen; man kann dies nur einschätzen, wenn man die bestimmte Person in verschiedenen Situationen erlebt und abnorme Verhaltensweisen feststellt.

Deshalb kann ich Dir keine konkrete Antwort geben, was Deine Person anbetrifft, hoffe aber, Dir mit meinen Anregungen weiter geholfen zu haben. Alles Gute für Dich!

vielen Dank :) Das mit dem gegenstände beleidigen hab ich so gemeint, dass wenn ich mir zum Beispiel den Fuß am Stuhl anstoße, "Ach fick dich doch du blöder Stuhl!", sage oder so :D

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Würde sagen, je weniger je besser.

Denn es sind ja unbewusste Gefühle oder Empfindungen, die dich zum Reden verleiten. Es wäre meiner Meinung besser, sich diese Gefühle bewusst werden zu lassen, als einfach die Spannungen mit Reden abzubauen.

Die Empfindungen wollen dir etwas sagen, aber wer hört da schon hin?

Ich mache das sehr viel wenn ich in einer situation bin z.b kann ich meiner freundinn nicht sagen was mich stresst dann wenn ich allein bin und es mich dermassen beschäftigt falle ich in eine transe und bin wie in einem film.in dieser situation und sage ihr klip und klar was mich bedrückt,und ich nehme kein blatt vorden mund..dass tuhe ich nur wenn ich allein bin und geschieht total unbewusst.dies hilft mir extrem.mich auf situationen vorzubereiten..denn ich studier diese quasi ein..manchmal ist es einfach lustig und komisch und ich muss abmir selber lachen so ala hab ich jezttt echt mit mir selber gesprochnn??:))

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