In eine neue Stadt umgezogen und kann keinen Anschluss/Freunde finden. Hilfe!

2 Antworten

Da frage ich mich doch, warum du dich nicht an die anderen "herantraust". Vielleicht hat das etwas mit deiner Einstellung zu tun und damit auch wie du die Sache bisher angehst?

Sehen wir uns die Situation einmal von ganz weit draußen an.

Da ist eine Schulklasse, in der sich alle schon jahrelang kennen. Das sind auch nicht einfach 30 Schüler, sondern lauter keine Grüppchen, die sich im Laufe der Zeit so zusammengefunden haben. Nicht jeder kann ja mit jedem gleich gut, und niemand kann verhindern, von einigen nicht gemocht zu werden. So etwas wächst sich im Laufe der Zeit zurecht. Jetzt kommt da eine neue Schülerin dazu. Niemand kennt sie, keiner weiß, "wie sie so tickt", was man von ihr erwarten kann, und was nicht.

In der Situation gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Entweder die Schüler beginnen "die Neue" nun zu "beschnuppern"; fragen wo sie her kommt, wo sie vorher zur Schule ging, welche Hobbies sie hat, welche Musik sie gerne hört, ob sie einen Freund hat, bla, bla...
  • Oder sie stellt sich selbst bei den einen oder anderen Mitschülern vor: Hi, ich bin ... und gerade erst hier hergezogen, kenne hier noch niemand und weiß noch gar nicht richtig, was man hier nach der Schule noch machen könnte, habt ihr da mal einen Tipp?... Das hat nichts mit Einschleimen zu tun, sondern ist einfach ein "sich in der Runde bekannt machen". Dabei erzählt man zunächst auch nur so viel von sich, wie man preisgeben möchte.
  • Und wenn hier keine der Seiten die Zähne auseinander bekommt, dann wird das so eine stille Angelegenheit, wie bei dir. Dann bekommt "Die Neue" niemals die Chance, irgendwo dazu zu gehören.

Nun zu deiner Einstellung, die ich mir etwa so vorstelle:

An deiner früheren Schule war alles paletti. Da war alles so, wie es dir behagte. Du hattest Freundinnen mit denen du Gemeinsamkeiten teiltest, kanntest dich in der Gegend aus, warst mitten drin im Leben; also ein "Insider". Und dann kam der Umzug; du wurdest aus diesem Beziehungsgeflecht geschleudert.

In der neuen Klasse mit den ganzen unbekannten Wesen wurdest du dann "Außenseiter". Weil du aus der Rolle noch nicht herausgetreten bist, bleib das auch so. Ich nehme einmal an, dass du noch gar keinen ernsthaften Versuch unternommen hast, Kontakte zu knüpfen. Und genau hier kommt deine Einstellung zu deinem Umfeld ins Spiel.

Zuletzt hast du gar keine Versuche mehr unternommen, weil du so auch keine Absagen bekommen konntest. Dir kam zuletzt deine schöne, bequeme Ausrede gut zu pass: "Die wollen mich sowieso nicht"; und so wurdest du zum "Mauerblümchen deines Umfeldes".

Wenn du nun aus dieser Bequem-Ecke heraus willst, wird das nicht mehr ganz so spontan gehen, wie in deiner früheren Klasse, oder auch noch als du "Die Neue" warst. Du wirst da einige "Gedankenarbeit" leisten müssen, deine Einstellung zu deinen Mitmenschen hinterfragen müssen, um deine Grundeinstellung zu dem Thema Kontaktaufnahme umzukrempeln. Dazu solltest du diese Tipps mal gründlich lesen:

http://www.gutefrage.net/tipp/schuechternheit-kommt-von-innen

...gutefrage.net/tipp/selbstbewusster-auf-andere-wirken

(den zweiten bitte mit HTTP: und WWW. voran bitte in den Browser kopieren)

Schau mal bei denen Fragen! Da hab ich schon was geschrieben, was echt wichtig ist: http://www.gutefrage.net/frage/stress-mit-eltern-schule-umzug-keine-richtigen-freunde-was-nur-tun#answer121407558 Und hier ist nochmal mein Text, der auch zu deiner Situation passt. Bei fragen einfach melden.

*Hi, Das ist echt eine harte Situation! Eigentlich kann nur GOTT dir heraushelfen. Gott ist nicht so, wie ihn sich viele vorstellen. Er liebt dich und will mit dir reden. Eine richtig gute Beziehung mit GOTT macht echt Spaß. Er kann dich aus deiner Situation rausholen, wenn du dazu bereit bist. Allerdings musst du es ernst meinen. Dann wird er dich verändern und dir Weisheit geben, wenn du mit deinem Vater, der neuen Frau oder anderen Personen redest. Gott liebt die Menschen und gab seinen eigenen Sohn für uns hin, damit die Menschen zu Gott kommen können. Durch Jesuss' unschuldigen Tod sind uns die Sünden schon vergeben. Und das krasse ist, dass ALLE Menschen vor Gott gleichwertig sind. Gott hätte ja nicht mal seinen Sohn opfern müssen. Er hätte diese ungerechte Welt auch einfach untergehen lassen können. Aber er liebt uns und gab deshalb seinen Sohn für uns hin. Das feiern wir ja in den Tagen!! Er lebt auch heute noch und tut Wunder. Er heilt auf krassester Weise Kranke bringt Frieden und vieles mehr. Mit ihm kann man allezeit reden wie mit einem lieben Papa. Er ist immer da! Man ist nie allein. Versuch einfach mal ihn zu fragen, ob esihn wircklich gibt. Er wird dir antworten. Entweder mit akkustischer Stimme, anderen Zeichen oder anderen Personen oder sogar auf andere Weisen. ER kann dir Frieden geben! -Wenn du irgendwelche Fragen hast, kannst mich jederzeit fragen(über Nachricht)! Ich hoffe ich konnte dir helfen!

Gruß Domi*

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