Immer mehr schreiende Lehrer. Wie helft ihr euren Kindern?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Kenn ich. Bin zwar nicht Elternteil, aber selber Schüler. Ich habe mit 12 oder 13 Jahren die Kunst des Sarkasmus und vor allem des Zynismus angewohnt. Nicht's nimmt einem Lehrer mehr den Wind aus den Fahnen als ein trockener, ruhiger zynischer Kommentar.

Wenn dann weiter geschrien wird, dann kommt immer mein Lieblingssatz, den ich sehr gerne anwende. Kurz nachdem der Professor oder die Professorin ihren Schreimonolog beendet hat, betont man kurz den Satz "Liebe/r Herr/Frau Professor, den Ton heben zeugt nicht von Intelekt".

Das Verhalten von Schülern und Lehrern bedingt sich meist ja doch gegenseitig, das Problem ist eben, daß auch diejenigen darunter leiden, die nichts falsch machen. Erklären kann man das eigentlich nur damit, daß viele einfach überfordert sind, gerade die, die mal ganz andere Vorstellungen vom Beruf des Lehrers hatten.

Das Beispiel der von dir genannten Lateinlehrerin ist allerdings wirklich unterirdisch. Hier wäre es sicher angebracht, das Gespräch zu suchen, auch gemeinsam mit der Schulleitung.

Mach den Kindern klar, dass du voll und ganz hinter ihnen stehst. Ich würde an deiner Stelle auch mal über ein Gespräch mit den Lehrern bzw. dem Schuldirektor nachdenken. Vielleicht kannst du dich mit anderen Müttern zusammentun. Was deine Kinder angeht ist es ganz wichtig, dass du ihnen zuhause sehr viel liebe und Aufmerksamkeit schenkst und ihnen den Rücken stärkst. Sag ihnen,dass die Lehrer überfordert sind und es nicht an den Kindern liegt.

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