Ich muss abends immer weinen und weiß nicht wieso

8 Antworten

Du könntest folgendes versuchen. Es mag zwar ungewöhnlich klingen, aber für mich funktioniert es: Die meisten Menschen versuchen schlechte Erfahrungen und "negative" Emotionen zu verdrängen. Ich bekam immer Gedanken im Kopf wie "ich sollte nicht über so eine Kleinigkeit weinen". Nun kamen diese immer wieder... Meine Lösung ist ohne zu urteilen den Gedanken und Gefühlen freien Lauf zu lassen. Also konzentrier dich volkommen darauf einfach von Moment zu Moment alles so zu fühlen/denken wie es kommt - versuche nichts zu verdrängen und fürchte dich nicht das irgendetwas passieren könnte (was denn auch?). Danach geht es mir immer besser.

Du brauchst verrmutlich eine Psychotherapie, denn du hast einige sehr traumatische Situationen in deiner Kindheit erlebt und wiederholst sie jetzt weil so etwas aufgearbeitet werden muß um wieder frei zu sein und sich besser zu fühlen. Es könnte auch eine Depression sein, aber das muss ein Fachmann abklären. Bitte gehe mal zu einer Beratung, zum Hausarzt und schildere dein Problem. Nur dann kannst du dich allmählich wieder stärker fühlen und mit allem besser klar kommen, meine ich jedenfalls. Alles Gute

ich glaube du solltest dich zum Psychologen begeben.Scheinbar wird durch deine Trennung dein "Kindheitsdilemma " wieder aktuell.das musst du aufarbeiten.

Also zusammengefasst: Tagsüber ist alles ok, weil du da genügend Ablenkung hast, aber Abends, wenn du alleine bist und zum Nachdenken kommst, weinst du. Könnte viele Ursachen haben: 1. Pille (die kann den Hormonhaushalt in deinem Körper leider auch stark beeinträchtigen) 2. Erinnerungen (lösen ungewollt heftige Gefühle aus, wenn sie einem durch den Kopf spuken) 3. unbewusste Reaktion auf Verlustängste (fühlst du dich einsam/alleingelassen/aufgeschmissen wenn dein Freund nicht da ist?) 4. die Spitze vom Eisberg (soll heißen du hast in dir einen ganzen Haufen tief verdrängter Emotionen und eine Kleinigkeit reicht als Auslöser, dass alles hochkommt). 5. Angst (Menschen weinen auch aus Angst und aus Hilflosigkeit, ist vor allem bei Kindern der Fall - mal Hand aufs Herz: Hast du Angst vor deinem Ex? Fürchtest du dich, wenn du Abends alleine bist?) Das sind zumindest die, die mir spontan einfallen. Aber ich kenne dich bei weitem nicht so gut wie du dich selbst. Fakt ist: Grundlos weint niemand. Irgendwas gibt es immer, oft in unserem Unterbewusstsein. Du solltest versuchen, rauszukriegen, was es ist, dann hören die Heulattacken vielleicht auf. Versuchs mal mit einer Art Tagebuch: Schreib auf was am Tag so passiert ist und was dir durch den Kopf geht, wenn die Tränen kommen. Vielleicht erkennst du nach einer Weile irgendwo ein Muster.

ich denke schon, dass dein weinen mit deinen Kindheitserfahrungen zusammenhängt. Wie weit kannst du ohne Angst deine Kindheit anschauen? Es ist gut, wenn man die Gelegenheit und den Mut dazu hat. Ich denke, da kommt man im Leben nicht daran vorbei ( die eigene Kindheit anzuschauen). Und je früher man sein Kindheit in einen unverzerrten Spiegel anschaut um so besser. Ich wäre froh, wenn ich auf so etwas schon viel früher gestoßen wäre, bzw. diese Gedanken gehabt hätte. Ich bewundere dich für deinen Mut und wünsche dir viel Glück für dein weiteres Leben. Es wird sehr gut werden!!!

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