Ich liebe meine Eltern nicht!

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60 Antworten

Zum einem , wenn Familienprobleme auftauchen, haben immer beide Seiten irgendwie was falsch gemacht. Woher kommt es , dass Du Dich wie ein Pschisches Wrack hältst? vielleicht fehlt Dir der Draht zu Deinen Eltern, wenn der nicht da ist , kann man auch nicht lieben. kommt mir bekannt vor Ich mag meine Mutter, aber das wars.. uns fehlt auch dieser Draht zueinander.

MFG

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Kein Mensch - auch nicht "man" - kann dir vorschreiben, wen du zu lieben hast.

Du musst deine Eltern nicht lieben. Wichtiger finde ich, dass du DICH akzeptieren kannst.

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Ich habe eigentlich keine Ahnung von Psychologie, aber vielleicht solltest du darüber nachdenken warum du sie nicht liebst, vielleicht ist irgendwas passiert, was damit zu tun hat. Vielleicht liegt das auch an deinen anderen psychichen Problemen.

PS: Ich verachte dich nicht dafür, es sind deine eigenen Gefühle, die sollten meiner Meinung nach von niemandem verachtet werden

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wenn ich das lese, erinnert mich das ein bisschen an mich. Ich bin jetzt 15 und noch vor einem Jahr hätte ich mir das nie im Leben vorstellen können, was ich jetzt durchmache. Vor ein paar Jahren hatte ich auch schlimme Depressionen, war aber nicht in Therapie, weil meine Eltern mir das auch nicht richtig abgenommen haben. Ich hatte damals ähnliche Gefühle wie du jetzt. Vor einem Jahr habe ich mich dazu entschieden ein Auslandsjahr zu machen, weil ich mir dachte, dass das alles so nicht weitergehen kann. Also habe ich mich beworben für zehn Monate ausland. Ich wurde angenommen und es wurden viele Vorbereitungen getroffen. In dieser Zeit hatte ich auch immer noch leichte Depressionen, aber ich war froh, dass ich dann ei n Jahr ein neues Leben leben durfte. Nach den ersten Vorbereitungen habe ich mich lange Zeit nur noch darauf gefreut. So ungefähr zwei Monate vor meiner Abreise, habe ich dann gemerkt, dass es langsam ernst wird und plötzlich habe ich angefangen das Leben zu lieben und zu genießen. Ich war wirklich wie eine neue Person und ich war nie glücklicher. Einen monat vor meiner Abreise habe ich nochmal alle meine Verwandten besucht und plötzlich wusste ich, was ich an meier Familie habe. Es fiel mir immer schwerer an meine Abreise zu denken und ein Jahr getrennt von meiner Familie zu leben. Jetzt bin ich seit einer Woche im Ausland und hatte die letzten Tage so schlimmes Heimweh. Inzwischen habe ich es fast überwunden, aber erst nachdem ich meinen Eltern das gesagt habe, was ich all die Jahre davor nicht zu ihnen sagen konnte.

Ich weiß, dass alles hört sich jetzt auch nicht viel besser an, als das, was dir andere Menschen über dein Problem erzählt haben, aber mir hat diese eine Entscheidung, die ich vor einem Jahr getroffen habe, so viel Lebenfreude und Lieb gebracht, die ich mir damals nicht hätte vorstellen konnte. Deswegen kann ich dir nur empfelen, auch irgendwie so was in der Art zu machen, irgentwas, was dich zwingt, dein Leben von einer anderen Seite zu sehen. Ich hoffe, ich konnte dir mit meiner langen Antwort etwas helfen. Ich wünsche dir noch viel Glück, auf deinem Weg das Glück zu finden ;)

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Du solltest Du auf jeden Fall einen Psychologen suchen, bei dem Du Dich sauwohl fühlst, alles andere hat keinen Sinn bzw die Therapie hat keinen Sinn. Es muß auch jemand sein, der Dir für Dein Selbstverständnis ebenbürtig ist, Dir entsprechend kontra gibt und Dich von Deinem hohen Ross runterholt. Das jetzt bitte nicht falsch verstehen. Du bist den meisten Menschen intelektuell überlegen, sieht man auch wie Du in Deinem Alter schreibst, der richtige Psycholge wird davon nicht beeindruckt sein und Dich das auch wissen lassen und ich denke erst dann wirst Du Dich auf die Therapie einlassen und er wird in Dich vordringen können.

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Steht irgendwo, dass man seine Eltern lieben muss? Es reicht doch erst mal, wenn Ihr Euch recht gut versteht, Euch nicht gegenseitig irgendwas übers Hirn haut und noch miteinander reden könnt. Glaub mir, das ist viel mehr, als viele andere Familien zu bieten haben. Die Tatsache, dass Du erst 14 bist, lässt mich dennoch hoffen, dass Du eben doch pubertär bist und dass Du mit der Zeit lernst, Deine Eltern zumindest zu schätzen. Dafür, was sie Dir alles ermöglichen... etc. Natürlich schätzt man mit 14 vieles anders ein als Erwachsene - das liegt in der Natur der Sache - aber es ist übrigens nicht gewährleistet (oder eher unwahrscheinlich), dass man damit immer Recht hat. Für mich klingt das alles so ein bisschen, als würdest Du ein Problem schaffen wollen, wo eigentlich keines ist.

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Hi ich würde dir vorschlagen prüfe dich einmal wie es mit der liebe zu dir selber ist. Liebe ich mich so wie ich bin? Kann ich alles an mir annehmen? So wie es jetzt ist. Hierfür würde ich dir einen spiegel vorschlagen. Schau dich selbst an. schau so lange du es eträgst. Und dann wirst du vielleicht feststellen was du gar nicht an dir magst. Und dann denke darüber nach ob deine eltern dir genau das widerspiegeln. Denn auch Eltern sind unsere spiegel genau wie andere Menschen denen wir begenen. Genau wie du ein spiegel für deine Eltern bist. Um eine Anwort auf deine Frage zu bekommen solltst du tief in dein innerstes hineinschauen. Und dann wirst du feststellen das die Antwort in dir drinnen liegt. Liebe hat mit unserem Herzen zu tun. Vielleicht liegt tief in deinem Herzen eine Verletzung die dich veranlasst hat dein Herz zu verschließen. Dann kannst du auch nicht mehr lieben. Dann hast du nur gefühle und gefühle sind oft sehr täuschend. Versuche wieder aus dem Herzen heraus entscheidungen zu treffen. Nicht nur mit deinem Verstand. Denn nur Herzensentscheidungen sind die richtigen. Und wenn du ein wenig Glauben hast dann bitte Jesus christus dir dabei behilflich zu sein dein Herz wieder zu öffnen. Ich will dich hiermit nicht Missionieren nur hat mir meine Lebenserfahrung gezeigt das wir in vielen Dingen hilfe brauchen. Ich hoffe dir hiermit etwas zum Nachdenken geholfen zu haben und wünsche Dir das du zu deiner Herzenswärme die wir alle haben zurückfinden kannst. ich wünsche Dir viel licht und Liebe auf deinem weiteren Weg. Brighet

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Da muss ich erst mal schlucken! Aber warum muss es überhaupt an 'WEM AUCH IMMER' liegen?? Fakt ist doch, Viele Eltern mögen ihre Kinder nicht... Sonst gäbe es ja keine Eltern die ihre Kinder umbringen, weggeben oder mishandeln würden. Genauso gibt es Kinder die die ihre Eltern verachten und denken, ein Leben ohne diese wäre lebenswerter! Ich will dir auch nicht den Scheiß von - Das ist jetzt das typische Alter...blabla - erzählen. Klar ist man irgendwann mal 'ANTI'. Wer nicht? Aber Blut ist in keinem Fall dicker als Wasser. Wie gesagt, sonst würden Kinder wie Eltern dem anderen in so vielen Fällen nicht so viel Leid zufügen! Auch ich habe schon das Gefühl gehabt ich bin bei der Geburt vertauscht worden ;o). Manchmal passt man einfach nicht ins Gesamtbild. Du sagst, deine Eltern sind Ok? Dann nimm das doch einfach so hin! Deine Eltern sind stolz auf dich? Ist doch auch Ok! Such' doch einfach nicht den 'TIEFEREN SINN'. Vielleicht ist das eine Phase... Vielleicht findest du einfach keinen Draht. Wie auch immer. Solange keine Spannung, Hoss oder Zorn zwischen euch stehen, solange solltest du vielleicht alles so hinnehmen wie es ist! Mit zunehmendem Alter kommen neue Sichtweiten und Lösungen!!! Lass es auf dich zukommen und genieße dein ansonsten doch recht harmonisches Miteinander mit deinen Eltern! Ich hoffe das war hilfreich! Alles Gute Chris

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Hallo quert 987!

Dann muss ich Dich wohl mit einer noch krasseren Tatsache Konfrontieren.

Ich hasse meine Eltern! Ich sehe es nicht ein, warum ich dazu verpflichtet wäre sie zu wertschätzen. Traurig aber wahr.

Mein Dad war öfter im Gefängnis als daheim, saß lange wegen räuberischer Erpressung und Körperverletzung, !!! als (ehemaliger) Rechtsanwalt! :o + hatte Berufsverbot! Wenn er mal draußen war, hat er stark getrunken,und meine Mutter und mich verhauen. Einmal mussten mich die Polente und das Jugendamt zuhause rausholen, kam in ein Krankenhaus, wegen Schnittverletzungen (Gesicht Oberkörper) durch eine zerbrochene Bierflasche…

Meine Mum hat mich nie verteidigt, hatte viele wechselnde „Freunde“. Ich kann mich auf kein gemeinsames Essen mit der „Family“ erinnern. Ich konnte keine Freundinnen mit nach hause nehmen… Irgendwie hat es keinen interessiert was mich bewegt, welche Talente, oder Vorstellungen vom Leben in mir schlummern. Ich hatte vollen Kühlschrank, ein Bett, und keine Probleme in der Grundschule…

Meine Mum hat sich dann mit ihrem Chef zusammengetan (2 Kinder + Scheidung des Chefs von seiner Frau wg. Seinem Fremdgehen). Mein Dad fand etwas später eine 15 Jahre jüngere Blondi, ein Kind kam bald. Spätestens da war ich völlig abgeschrieben.

Meine Tante hat sich bereit erklärt, sich um mich zu kümmern. Sie hat mich in eine (elendige) Handelsschule mit Internat (:(((( )einschreiben lassen. In Bayern! Meine Noten waren dort nicht so besonders (früher schon), und ich war total gefrustet, weil ich lieber irgendwas mit Naturwissenschaften, als mit Doppelter Buchführung, Finazrecht, und Firmenstatistiken machen wollte. (Mein absoluter Traum wäre Apothekerin gewesen ;))

Aufgrund diese und ähnliche kindlicher Erfahrungen sind mir heute weder eine intensive Freundschaft zu jemandem mit einer normalen Familie, noch die Gründung einer eigenen nicht möglich. Bei Versuchen durch Anderen mache ich auf dem Absatz kehrt und flüchte!

Geburtstage, Weihnachten, Ostern, Taufen, Trauer über Todesfälle haben für mich absolut keine Bedeutung. Ich nehme sie alle einfach zur Kenntnis. Was die meisten Menschen total irritiert.

Hab dann doch eine Medi-Studium geschafft (hatte ja nichts anderes zu tun), an Organik habe ich mich nach der Wirtschafts-Fachabi doch nicht drangewagt…Weil: im Internat zu viel Zeit mit nutzlosem Blödsinn vergeudet.

Nun sind beide meine Eltern seit Jahren tot. Ich habe davon nacheinander am Telefon erfahren, aber da waren sie schon beerdigt. Die Notare, die es mir mitgeteilt haben, wollten nur meine Bankverbindung haben, um mir paar Kröten zu überweisen. Das war es…

Irgendwie sehe ich es nicht ein, dass ich für mein Leben, und für sie dafür dankbar sein muss. Denn so ein Leben, mit solcher Last habe ich mir nicht vorgestellt, und ich habe sie auch nicht darum gebeten.

Weil Du Psychologie-interessiert bist, google mal nach: Antisozialer Persönlichkeitsstörung und Paranoide Persönlichkeitsstörung.

Wobei ich Dir schreiben muss, dass sie nicht in der heftigsten Form vorliegen ;). Sind gut unter Kontrolle, auch wenn es nicht einfach für mich ist. Meiner Meinung nach machen Psychologen einen nur noch Verrückter + Kranker, als man ursprünglich gewesen ist. Keinem Patienten bringt es irgendwas ewig die vergangenen Probleme hin und her zu wälzen, oder bunte Glücks- Pillchen zu schlucken... (Zumal ich weiß, was da drinn ist :))) )

Das alles denke ich darüber, und ich kann Dich irgendwie gut verstehen…

Kinder brauchen 2 Dinge: Wurzeln um Sicherheit zu erlangen, und Flügel, um sich ans Leben zu wagen…

Beides habe ich zuhause nicht bekommen .

Gruß +Alles Gute:

Isa`

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Kommentar von schokolack
24.08.2012, 17:22

Oha du tust mir Leid! Aber Respekt dass du das meistern kannst!

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Es ist überhaupt nicht wahr, dass jeder seine Eltern lieben muss und man ihn ansonsten verachtet sollte. Du bist deswegen kein Wrack, red dir das nicht ein, sonst wirst du zu einem. Ich finde es komisch, dass du, obwohl du solange mit ihnen zusammenwarst nicht traurig wärst würden sie sterben. Wärst du es echt kein kleines winziges bissen? Ich liebe meine Eltern auch nicht, weil sie schlimmme Dinge getan haben, aber trotzdem unterstellen mir viele Leute ich wär ein schlechter Mensch deswegen. Es ist eine Irrauffassung, dass Therapeuten oder andere Menschen dich unbedingt verstehen können oder mehr Recht haben als du. Therapeuten konnten mir nie helfen. Wenn du sie nicht liebst, dann liebst du sie nicht, und das ist auch okay so. Vielleicht ist das echt eine pubertäre Phase aus der du bald rauskommst. Warte doch ein bisschen ab und guck wie sich das entwickelt.

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du bist wahrscheinlich nur unzufrieden, wenn du siehst, wie jung die eltern der anderen in deinem alter sind und was diese dadurch alles mit ihren kindern anstellen. ich glaube nicht, dass dein vater sich mit dir z.b. in eine achterbahn setzt und mit dir einen freizeitpark unsicher macht. zum anderen wirst du wohl von seiner seite keine großeltern kennengelernt haben, da sie bestimmt schon längere zeit verstorben sind. all diese faktoren könnten damit zu tun haben, dass du viel vermisst und deswegen deinen eltern unbewusst sauer bist, weil sie dir dieses nicht bieten können. mal mit papa auf der strasse fussball spielen oder dergleichen können andere, aber du nicht. auch wenn sie sich ansonsten rührend um dich sorgen, werden es wohl diese kleinigkeiten sein, die dich so denken lassen.

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hi, ich kann dir jetzt keine tipps geben, und schon garnicht auf psychotherapeut machen, denn ich bin cuach erst 14. UND ich hab das selbe.. ''problem''. ich empfinde kein stück liebe wenn ich an meine eltern denke. aber dennoch verstehe ich mich gut mit ihnen. ich finde es nicht schön dass ich meine eltern nicht liebe, ich hasse es. deswegen habe ich mir auch in den kopf gesetzt es sei normal, das geht vorrüber, und vorallem dass ich die liebe nur nicht spüre. ich zweifel oft genug an dieser vorstellung, aber sie ist bestimmt wahr. denn das würde ich mir so sehr wünschen.

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Hey , Ich habe deinem Text bis zum Ende mit voller Beachtung gelesen !! Ich kann dich verstehen ;) mit einem bald 70 jährigen zu Leben ist bestimmt NICHT normal und ein komisches Gefühl! Ich würde mit meiner ABF darüber sprechen und sprechen bis ihr eine Lösung habt und es dann vlt deinen Eltern versuchen beizubringen (sie werden schon in irgendeinem Sinne dich verstehen ich bin mir sicher) LG carodiecoole =)

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  1. Du bist nicht der einzigste, der in seiner entwicklung die Erkenntnis gewinnt , seine Eltern / Mutter / Vater nicht zu lieben.
  2. Teilweise eine Mischung aus Hass bzw. Mitleid zu haben.
  3. Auch gute Freunde streiten / trennen sich, oder raufen sich neu zusammen.
  4. Gleichgültigkeit finde ich schlimmer als fehlende Liebe.
  5. Freunde muss man sich suchen. Familie hat man.

Denke nicht dass du deswegen einen Psychater brauchst. 1-2 gute Freunde bringen mehr. Die sind auch nicht zufrieden mit Ihren Eltern in allen Punkten. Das werden meine Söhne mit mir auch nicht sein. Das weis ich.


Warum unternehmt ihr nicht manches miterinander. Wen dein Papa Rentner ist, müsste er doch Zeit haben. Geld ist hierbei nie ein Thema. Man kann ein Picknick machen. Nicht nur Kino oder Zoo, auch Museen und Kirchen haben tolle angebote zum besuchen. Da müßte sich doch was finden lassen. Auch zusammen Kochen / Backen oder Putzen macht mehr Spaß als allein. - Grüße

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Als ich klein war hab ich meine Eltern auch nicht geliebt. Ich hab mich in ihrer Nähe unwohl gefühlt, aber irgendwann ging das wieder weg. hast du denn deine Eltern nie geliebt? Oder ist das erst seit ein paar Monaten/Jahren? Ich kenne das, mit einer "Vertrauensperson" wie einem psychologen zu reden, der einen nicht versteht. Deshalb gebe ich dir den Tipp: Geh zu einem anderen oder vielleicht redest du mal mit deinem Vertrauenslehrer.

Ich denke mal, deine Eltern gehen davon aus, dass du sie liebst, oder nicht? Dann würde ich ihnen das besser nicht sagen.

Alles Gute, Nightwish

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Tja was soll man Dir antworten?? Dass Du abartig bist?? NEIN das auf keinen Fall. Deine mangelde Liebe deinen Eltern gegenüber werte ich absolut nicht als widerlich ein. Du hast doch den Schritt der Schritte getan, Du hast Dich zu deinen Problemen bekannt und Dir Hilfe gesucht! Das einzige in dem ich Dir vielleicht noch helfen kann wäre:

Suche Dir eine andere Therapiestätte, fühlst Du selbst, dass Deine Therapeutin Dich nicht versteht dann wird es wohl auch so sein. Habe diese Erfahrung auch machen dürfen. Aber LIEBE kann man nicht erlernen auch nicht therapieren! Lass Dir nichts einreden. Lasse nur mit Dir arbeiten.

Solange Du Gefühle empfinden kannst ist das "Problem" mit Deinen Eltern nur halb so wild und ohne Dir zu nahe zu treten zu wollen habe ich das Gefühl das laut Deinem Text unter Deiner Schale ein ganz ganz dünnes Kostüm mit ganz dicken Problemen kauert!

Hoffe das ich Dir helfen konnte? Lass es Dir Gut gehen ;)

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Vielleicht liegt es an der Definition des Begriffes „Liebe". In Bezug auf Eltern könnte man auch von Respekt, Dankbarkeit, Angenommensein, Schutz, Fürsorge, Vertrauen, Achtung etc. sprechen und denken. Überlege mal, ob du mit diesen Begriffen eher etwas anzufangen weißt. Und Gefühle ändern sich, ein Leben lang. Und auch deren Definition. Mach dir nicht zu viele Gedanken!

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Kommentar von bibi8888
23.08.2012, 19:25

Übrigens halte ich dich für ziemlich intelligent so wie du formulierst. Ich könnte mir auch vorstellen, dass du deine Eltern nicht als „ebenbürtig" empfindest und so auch keine Nähe entwickelst.

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Bin kein Psychologe, aber vielleicht hängt das damit zusammen, dass Deine Eltern doch etwas älter sind als andere. In Deinem Alter vielleicht unbewusst "peinlich". Sollte es aber nicht sein, denn wer Kinder etwas später bekommt, ist sich dessen schon sehr bewusst. Deswegen lieben Dich deine Eltern vielleicht umso mehr. Vielleicht liege ich voll daneben, aber das ist das was ich nur denke.

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Ich hatte mal den selben Gedanken. Das ist, weil die meisten Menschen die Liebe als Gefühl betrachten. Wenn du dir solche Gedanken machst, und sogar Internetforen befragst, ist dass schon ein enormer Batzen Liebe.

Psychologen zeigen Nie Wirkung, sie sitzen immer nur da und halten dich in Ungewissheit :)

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Tu dir keinen Zwang an. Du scheinst sie ja nicht zu hassen, sonst würdest du sie nicht als positive Menschen hervorheben. Ich habe auch kein inniges Verhältnis zu meinen Eltern, ich mag sie halt, sie haben 16 Jahre für mich gesorgt und waren für mich da, doch ich war und bin sehr eigenständig. Leider sind vor 7 Wochen ins Koma gefallen und es ist nicht klar, ob sie wieder aufwachen. Ich bin auch nicht sonderlich traurig. Mach dir keine Sorgen, du bist nicht gestört, nur sehr eigenständig und willst frei sein. Das ist doch okay, solange ihr ein gepflegtes Verhältnis habt.

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