Ich habe ein paar Fragen zu 2 Versuchen mit dem Elektroskop in Physik - könnt Ihr mir helfen?

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1 Antwort

V1: Durch das Reiben mit dem Wolltuch wird der PVC-Stab negativ geladen (Dabei gehen Elektronen vom Wolltuch auf den Stab über). Streift man ihn am Teller des Elektroskops ab, wandern Elektronen vom Stab auf das Elektroskop. Dort sind jetzt der Metallstab und der Zeiger negativ geladen, wodurch sie sich abstoßen und der Zeiger ausschlägt. Der Ausschlag bleibt auch bestehen, wenn der PVC-Stab weggenommen wird, weil die Elektionen auf dem Elektroskop bleiben. Bei der Wiederholung dieses Vorgangs wird die negative Ladung erhöht und der Zeiger schlägt noch weiter aus.  -  Ich gehe mal davon aus, dass vor dem nächsten Versuch das Elektroskop durch Berühren mit dem Finger geerdet wurde (die Elektronen sind abgeflossen und die Ladung des Elektroskops wieder neutral, also nicht mehr vorhanden) - Beim Acrylglasstab gehen beim Reiben Elektronen vom Stab auf das Seidentuch über, dadurch erhält er eine positive Ladung. Beim Abstreifen auf dem Elektroskop gehen Elektronen vom Gerät auf den Acrylstab über und das Elektroskop zeigt wieder einen Ausschlag, da es nun positiv geladen ist. 

V2: Das Elektroskop ist also wieder negativ geladen. Jetzt wird das brennende Streichholz angenähert. Der Zeigerausschlag geht allmählich zurück und das Elektoskop entlädt sich. Das gleiche passiert übrigens auch mit dem positiv aufgeladenen Eletrkoskop, in dem Versuch mit dem Acrylglasstab. Warum? die Luft wird stark erhitzt und dadurch entweichen einigen Luftmolekülen Elektronen. Ist das Elektroskop positiv geladen, werden sie von ihm angezogen und neutralisieren die positive Ladung. Ist das Elektroskop aber negativ geladen, werden die positiven Ionen aus der Luft angezogen (positiv, weil sie ein Elektron verloren haben) und diese nehmen dann die Elektronen aus dem Elektroskop auf und es neutralisiert sich. 

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