Ich habe angst vor dem tot meiner Oma

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Du musst früh anfangen dich drauf vorzubereiten.Wenn ein geliebter Mensch stirbt kann dir keiner Tipps zum besser verkraften geben.DU wirst immer in dir diesen Schmerz tragen.Aber du kannst lernen damit umzugehe.Du musst versuchen loszulassen.Stell dich drauf ein.Ich kann da nicht besonders viel zu schreiben,aber ich wünsche dir ganz viel Glück.

als ich 18 war, hat meine oma den anfang bei den alten leutchen gemacht. da habe ich auch sicher 2 jahre daran geknabbert.

das ging innerhalb von 2 wochen recht schnell. ich habe mich da in die arbeit gestürzt und versucht zu verdrängen.

mal möchte man den abschied miterlebn, mal den geliebten mensch so in erinnerung halten, als er noch fit war. aber wenn man den abschied stück für stück begleitet, ist man froh, wenn das leben zu ende ist, der mensch von seinem leiden erlöst ist.

ich denke es ist für dich wichtig wenn du jetzt deine oma regelmässig besuchst bis es zum ende ist, aber das musst du selbst entscheiden.

mittlerweile sind alle grosseltern unter der erde, und ich habe mittlerweile gelernt, das es sehr wichtig ist, wenn man sich gemeinsam mit der familie an die personen erinnert, über seine trauer spricht.

man merkt dann, das die erinnerungen und erlebnisse, noch imme rda sind. sie verschwinden nicht mit dem tod der person.

irgendwann wenn man über den verstorben spricht, macht man dann den unterschied, zwischen, was wäre wenn der gesundheitszustand gleich geblieben wäre, was wenn er sich verschlechtert hätte. und ich denke dann hat man es geschafft.

bis dahin dauert es aber. seine gedanken, trauer, erinnerungen aufzuschrieben, vielleicht als briefe an den verstorbenen kann helfen.

es gibt ja auch trauercafes, bei denen sich regelmässig angehörige treffen und sich austauschen. das finde ich toll, wenn man mit der familie nicht trauern kann.

ich wünsche dir auf jeden fall viel kraft und lass zu das andere mensch dir nah kommen können, um die lücke die deine oma hinterlässt mit leben zu füllen und gemeinsam an sie zu erinnern

Das kann ich sehr gut nachvollziehen - auch ich bin bei meinen Großeltern aufgewachsen. Es ist schwer zu verkraften wenn uns geliebte Menschen verlassen - wir werden nicht gefragt. Irgendwann heißt es damit umzugehen und müssen lernen, ihn in unser Leben zu intregieren, was sehr schmerzlich ist. Vielleicht solltest du versuchen, so oft es geht bei deiner Oma zu sein. Es wird ihr gut tun, wenn sie liebe Menschen um sich hat, vielleicht auch noch erzählen kann aus ihrem Leben - so wird dieser Abschied in guter Erinnerung bleiben und irgendwann tröstend sein. Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute und ganz viel Kraft Sonja

Für viele alte und auch schwerkranke Menschen bedeutet der Tod nichts Schlimmes, sondern das Ende von Schmerz und Leid, sie sind sogar oft sehr ruhig und entspannt in den letzten stunden und minuten, haben keine angst. Wenn du bei Deiner Oma bist, sage ihr einfach, wie lieb du sie hast und erzähle von Dingen, die dir wichtig sind. Du kannst bestimmt auch mit ihr über den Tod reden, viele Menschen sind dankbar darüber, wenn sie jemanden haben mit dem sie reden können, besonders über ihren eigenen Tod. Wenn es irgendwann so sein sollte und deine Oma stirbt, nimm Abschied von ihr, so wie du möchtest und wie du die grösste nähe zu ihr finden kannst. Das muss nicht immer ein grab sein, es reicht, ein andenkenz.b. etwas mit dem sie viel gearbeitet aht, ein tuch oder ähnliches. wie heisst es: der Tod ist nicht das Ende, wir wechseln nur die Räume" oder ähnlich. wichtig ist, das du dir erlaubst, traurig zu sein und das auch zeigen kannst ohne dich zu schämen

hallo,ich kann dich zwar nicht trösten,aber ich kann dir was schreiben.es ist traurig,das geliebte menschen sterben müssen,das gehört zum leben dazu.sie ist bestimmt schon älter und hat ihr leben gelebt.tröste dich damit,das ältere menschen eine andere sichtweise vom tod haben,sie oft gar nicht mehr leben wollen.und wenn der partner schon gestorben ist,wünschen sie sich meist wieder in seine nähe,und der tod ist willkommen.für die hinterbliebenen ist es schwer,damit klar zu kommen,aber es ist auch egoistisch.ältere menschen geben sich oft,wenn sie krank oder einsam sind,auf,wenn sie mit dem leben abgeschlossen haben

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