Ich fühle mich so leer und alleine

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7 Antworten

Ich weiß nocht ob ich dir recht weiterhelfen kann da ich es bei mir auch nicht schaffte.... Ich hab dasselbe gefüfl wie du und mir gehts genauso wie dir ... aber ich kann dir raten veruch nicht alle leuten als recht zu machen das kannst du nicht ;** den jeder mensch erwartet von dir was anderes kümmer dich um dich selber ! mach dein ding und nicht das deiner mitmenschen wenn sie wahre freunde sind werden sie es akzeptieren und wenn sie es nicht tun dann wollten sie dich immer nur ausnutzen hab keine angst vor dem allein sein heut zu tage gibt es keine wahren freunde mehr und wenn nur gaaaanz selten ;( und wegen deiner figur... mach dich nicht selbst fertig um glücklich zu werden und spaß am leben zu haben musst du erstmal dich selber akzeptieren und lieben ;)wenn du unzufrieden bist mach lieber sport, trink viel wasser und ernähre dich gesund :) ich wünsche dir glück dabei ;) und nie die hoffnung verlieren das ist das einzigste was mich am leben hält ich hoffe ich konnte dir helfen lg kara ♥

Das ist echt süß von dir :) ! Danke dir viel mals :) ♥

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Das hört sich für mich fast so an, als wärst du mittendrin in einer Depression und am Beginn einer ernsthaften Essstörung. Das ist echt nicht zu unterschätzen!

Aber das Gute ist: du hast ja selbst bereits erkannt, was das eigentliche Problem ist: fehlende Liebe, keine Gespräche mit vertrauten Personen und ein sehr langweiliger Alltag. Du musst unbedingt etwas ändern, damit das nicht alles aus dem Ruder läuft!

Wegreisen ist da meiner Meinung nach erstmal keine Lösung - damit läufst du nur vor deinen Problemen weg, anstatt sie zu lösen.

Ich würde mir an deiner Stelle professionelle Hilfe holen, sprich du vereinbarst einen Termin mit einer Psychologin. Mit der kannst du dann über alles reden, was dich momentan belastet, ohne Angst zu haben, irgendjemanden zu enttäuschen. Außerdem kriegst du da auch viele viele hilfreiche Tipps wie du dein Leben zum Positiven wenden kannst :)

Ich wünsche dir alles Gute!

Hallo,

ich denke, die Wurzel liegt tatsächlich darin, dass Du zu sehr versuchst, es allen recht zu machen. Daraus resultiert allles andere: Langeweile (wenn alles nur wichtig sein darf, sofern es für andere eine Rolle spielt, vernachlässigt man sich selbst und kommt kaum dazu, eigene Interessen zu entwickeln); Isolation (sich jemandem anzuvertrauen, würde den "alles ist gut"-Anschein beschädigen); Selbsthass (für all die vielen kleinen Fehlerchens); Angst vor Kontrollverlust (hast Du zwar nicht erwähnt, aber aber ich würde einiges darauf wetten, weil man ohne dauerhafte Kontrolle nicht sicherstellen kann, immer die Gute zu sein);und auch die Sache mit dem Essen (jedenfalls geht es vielen so, dass sie da hineingeraten, weil sie wenigstens in der einen Sache "Perfektion" erreichen wollen – und sich dann zu Tode kontrollieren).

Das grundlegende Gegengift (und als Perfektionist weiß ich selber, dass das nicht ganz einfach ist) ist, sich selbst auf "Schei+ drauf" umzustellen, wenn man merkt, dass man etwas trotz aller Mühe nicht ganz so hinbekommt, wie man es haben wollte. Denn das Wichtige ist, dass man sein bestes getan hat; Erfolgsgarantien gibt es nie, jeder blöde Zufall kann einem dazwischen kommen und das heißt auch, dass der Fehler nicht immer bei einem selber liegt. Und selbst, wenn, ist das kein Grund, sich selber nicht zu trauen. Und nur, wer sich selbst vertraut, kann auch anderen vertrauen. Das ist dann quasi das "Pfeif drauf" in Richtung des "es muss alles gut aussehen". Ist es eben nicht immer und Du kannst nichts dafür. Zum Beispiel mit Deinen Eltern: Kein Elternteil, das was taugt, ist von seinem Kind enttäuscht, wenn es dem nicht so gut geht (höchstens von sich selber und das dann auch meistens, weil sie es nicht eher mitbekommen haben). Und sieh es vielleicht auch mal so: Es geht Dir schlecht und Du tust, als wäre alles gut. Damit lügst Du sie auch an. Und auch sonst wird, wer Dich wirklich mag, Dich auch dann mögen, wenn es Dir nicht so gut geht, und auch dann noch, wenn Du was falsch gemacht hast (denn die meisten Fehler die man macht, sind letztlich erfreulich harmlos). Du bist ja immernoch Du, und jeder Mensch hat Schwächen. Deine größte ist zur Zeit eigentlich, dass Du zu Deinen Schwächen nicht stehen kannst (das ist kein Vorwurf, sondern die andere Seite davon, es allen recht machen zu wollen).

Mögliche Maßnahmen

Lern Dich kennen. Nimm Dir mal eine Weile Zeit und find heraus,

  1. wovor Du eigentlich Angst hast;

  2. was Deine Schwächen sind;

  3. was Deine Stärken sind;

  4. was Dich, persönlich, unabhängig von allen anderen, so sehr interessiert oder interessieren könnte, dass Du auch mal zweiundsiebzig Stunden dafür durchmachen würdest.

Dann freu Dich erstmal ausgiebig über Deine Stärken.

Dann überlege Dir, wie Du das, was Dich interessiert, verfolgen könntest.

Dann schau Dir nochmal die Schwächen und Ängste an und überlege Dir realistisch, wie schwer die eigentlich wirklich wiegen (können), und bei denen, die wirklich stören, was Du da machen könntest.

Tu Dir den Gefallen, und besprich den letzten Punkt auch auch mit Deinen Eltern und/ oder Freunden und behalt im Hinterkopf, dass die für ihre Einschätzungen auch gute Gründe haben werden. Lass Dir diese Gründe erklären.

Und wenn irgendetwas so schwierig ist, dass Du es nicht alleine hinbekommst, scheu Dich nicht, auch (professionelle) Hilfe in Anspruch zu nehmen. Mit Zahnschmerzen geht man auch zum Zahnarzt, wenn das Auto kaputt ist, bringt man es in die Werkstatt.

Und schließlich: Schließ Frieden mit Gott. Soweit ich weiß, verlangt er auch von seinen muslimischen Kindern nicht mehr, als sie können (das ist jetzt ehrlich gesagt, "auf Verdacht", weil Du geschrieben hast, dass Du einen starken Glauben hast. Das kann vieles heißen, und manchmal hängt es eher mit dem Problem zusammen, als mit der Lösung – ich meine, zB Deine Figur. Ich wette, mit der hat er keine Probleme. Und auch, alles richtig zu machen: Er weiß, dass wir fehleranfällig sind. Heißt er nicht auch der Allvergebende? Ist Seine Anleitung nicht für uns gedacht (statt dafür, uns in den Wahnsinn zu treiben)?).

Gewöhn Dir an, zwischen "mein Problem" und "nicht mein Problem" zu unterscheiden. Und, dass die zweite Kategorie Dich nur zu interessieren braucht, wenn Du es willst. Denn man muss (und kann) sich wirklich nicht um alles und jeden kümmern.

Und dann...kann ich ehrlicherweise auch nicht versprechen, dass das Leben völlig sorgenfrei sein wird, aber schon, dass Du mit den übrig gebliebenen und neuen Sorgen besser zurecht kommen wirst.

Alles Gute!

Nemo

Danke danke danke für diesen langen Text das ist echt total lieb :)

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Hallo. Ich war einmal in derselbe Situation wie Du. Hast Du schon mal an Gott gedacht? Dass Er immer um uns ist und uns sieht und hört? Er hat Jesus auf diese Erde gesandt, um uns zu führen, uns zu versorgen. Er kümmert sich um uns, denn Er ist Gottes Sohn. Und wir können mit Ihm reden. Ich habe das ausprobiert, als ich 16 war und....es hat funktioniert. Jesus kam zu mir, so ganz leise, ganz unscheinbar und doch so real. Plötzlich war Er einfach da. Jesus starb am Kreuz, damit wir leben können. Er gibt uns ewiges Leben, weil Er Gott ist. Er hat den Tod überwunden, denn Gott hat Ihn auferweckt von den Toten. Nun kann Er immer bei uns sein. Wenn wir Ihn rufen, wenn wir Ihn wollen. Nur Er allein kann so was tun. Bitte Ihn doch einfach, dass Er auch zu Dir kommt! Er kennt Deine Probleme und versteht sie. Du wirst genau wie ich dann nie mehr einsam sein! Er ist da, jeden Tag

Ja ich bin Muslimin und habe eigentlich einen starken Glauben daran liegt es nicht :/

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Naja dann reise weg, wenn du das möchtest! Gehe in andere Städte auch wenn es nicht für lange ist, Reise irgendwo hin, am besten spontan. Oder mache ein Austauschjahr oder so! Ich mache momentan ein Austauschjahr in Kolumbien und habe das beste Jahr meines Lebens, ständig erlebe ich neue Sachen und lerne total viele neue Leute kennen, man lernt ausserdem total das Leben schätzen welches man zu Hause hat.

Und schreib vielleicht mal Leute an, die du länger schon nicht gesehen hast, aber vermisst oder gerne wieder mit ihnen reden würdest.

Und lies dir mal dieses Buch durch: Jetzt, die Kraft der Gegenwart von Eckhart Tolle

Hey ... Ich hab dasselbe Gefühl wie du : innere Leere , langweile und keine gescheiten Freunde .... Ich würde sagen damit du dich mal einer Psychologin oder einem Arzt anvertraust . Da kriegen deine Eltern nichts mit und dir geht es (wenn Auch nur langsam besser ) alles liebe , halte durch !

Hol dir mal Hilfe an einem Facharzt :) es könnte sein das du unter der borderline-Erkrankung leidest . Symptome sind z.b oft Langeweile und Leere spüren und stimmungsschwankungen haben. Es gibt ein paar Beiträge in Google darüber :)

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