Ich fühle mich in Deutschland ständig diskriminiert weil ich türke bin?

10 Antworten

Zuerst gibt es kein Recht auf sozialen Kontakt, weil es auch keine Pflicht zum sozialen Kontakt gibt. Jeder Einzelne darf selber bestimmen, mit wem er Kontakt haben möchte, eine Nutzung dieses Rechts ist als solches noch keine Diskriminierung. Die direkte Kausalität (Name, Optik) erstellst Du in deinem Kopf und rechnest sie zu, was aber, besonders in der hier präsentierten Form, selber eine echte Diskriminierung darstellt ("Deutsche diskriminieren Türken").

Hier vermute ich selbsterfüllende Prophetie, nämlich daß Du in der Erwartung, daß man nichts mit Dir zu tun werde haben wollen, unbewußt eine ablehnend wirkende Mimik, Gestik oder Handlungsweise produzierst, was genau dazu führte, daß Du selber Ablehnung signalisiertest und deshalb keine Akzeptanz fändest. Die Wahrscheinlichkeit dafür, daß ein integriert lebender Mensch mit Migrationshintergrund bei einem ersten Zusammentreffen mit einem von der Abstammung her Deutschen diskriminiert wird, ist geringer, als die Wahrscheinlichkeit, daß es in dieser Konstellation zu einer Diskriminierung des Deutschen kommt.

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Selbstverständlich sind immer die anderen Schuld. So auch in deinem Fall. Jeder deutsche soll gefälligst Tollerant und, gegenüber Ausländern, aufgeschlossen sein. Das erwartet man inzwischen auch schon. Ausländer hingegen brauchen sich nicht anzupassen. Es wird dann so dargestellt als freuten sich die deutschen über Multikulti.

Aber ehrlich, du willst mit deiner Frage nur provozieren. An deinem Schreibstiel ist ausserdem zu erkennen, das du kein Türke bist. Aber guter Versuch.

Nachname mütterlichseits ändern vor der Ehe der Mutter mit Vater?

Hallo, ich habe einen türkischen Nachnamen, ich fühle mich aber nicht als Türke, ich kann weder türkisch, noch fühle ich mich kulturell zu dem Land hingezogen, ich spreche nur deutsch und englisch, meine Mutter hatte vor der Heirat einen deutschen Namen, sie hat seit der Heirat (Seit 8 Jahren geschieden) den Nachnamen von meinem Vater, ich würde gerne den deutschen Nachnamen haben, desweiteren habe ich einen türkischen Vornamen, ich glaube den kann man aber nicht mehr ändern oder?

Es ist für mich ein Identitätsproblem, schwer zu erklären aber wieso soll ich denn türkische Wurzeln mit mir schleppen wenn ich nicht mal türkisch kann oder mich kulturell hingezogen fühle, ich lebe deutsch, bin evangelisch erzogen und würde auch gerne einen deutschen Namen haben.

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Ich trage selbst einen altenglischen Namen, der jedoch leider auch immer in eine Schublade mit diesen Namen wie Chantal, Kevin, Marvin, Jaqueline... geschoben wird. Und mit solchen Namen wird man so oft diskriminiert, da kommt dann gleich wieder das Image eines Asozialen. Ich mein, ich bin doch nicht asozial, nur weil ich keinen deutschen Namen trage! Dumm bin ich deswegen auch nicht - im Gegenteil. Wenn ich dann auf facebook solche Sprüche lese wie: Kevin ist keine Name, sondern eine Diagnose. , könnte ich mich immer richtig aufregen. Die Sprüche sind dann meist in einem so schlechten Deutsch verfasst, von wirklich dummen und asozialen Leuten. Unser Name hat doch nichts mit unseren Leistungen, Charakter und Verhalten zu tun?

Warum wird man dann mit einem Namen, der nicht deutsch ist, immer wieder diskriminiert?

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