Wann bringt Dir eine so hohe Bandbreite etwas? Entweder Du hast einen erhöhten DL-Bedarf. Mit 300 Mbit/s benötigtest Du für 1 TB knapp 8 Stunden, mit 500 Mbit/s netto ca. 4:50 Stunden, also schon optimal, wenn Du über 1 TB pro Tag downloaden möchtest, doch es macht wenig Unterschied, ob 300 oder 500, sofern Du nicht Tage hast, an denen dein Datenhunger 1 TB überstiege.

Den größten Heißhunger hätte das Streamen von 4K-Videos aktuell, was aber mindestens 25 Mbit/s erforderte, 8K ist noch Zukunftsmusik. Damit wäre also die Frage, wieviele parallele Datenströme mit hohen Anforderungen an die Bandbreite gleichzeitig laufen. Wer am Smartphone 4K streamt, wird kaum mehrere Streams parallel laufen lassen. Für das Smartphone reichte m.E. damit selbst bei Multimediaanwendungen schon 50 Mbit/s brutto mit netto über 30 Mbit/s allemal, also weshalb 300 oder 500 Mbit/s?

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Hier solltest Du § 22 SGB II lesen ... solange eine Bedarfsgemeinschaft mit mindestens einem Elternteil gebildet wird, sind die Hürden für ALG-II-Leistungen bezüglich einer eigenen Wohnung extrem hoch. "Haß" und "nicht mehr aushalten" reicht nicht, hier müßte schon eine erweisliche Unzumutbarkeit der Fortführung der Bedarfsgemeinschaft vorliegen, doch dafür hast Du keinen Anhaltspunkt geliefert. Ohne "schwerwiegende soziale Gründe" besteht kaum eine Chance, außer es wäre ausbildungsbedingt erforderlich.

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Was sind Worte? Sie sind der Versuch, Sachverhalte über Sprache darzustellen, also immer eine Übertragung. Alle Sinneswahrnehmungen funktionieren außersprachlich. So wäre schon die Aussage "Die Ampel ist rot" ein "in Worte fassen", denn zuerst steht ein optischer Eindruck, der interpretiert wird (Farberkennung, Formenabgleich mit Erfahrenem ...), um dann in Sprache überführt zu werden. Da Sprache eher rational orientiert ist, liegt es in der Natur der Dinge, daß diese Formulierung besonders bei dem Versuch Verwendung findet, Emotionen sprachlich vermitteln zu wollen, da Sprache dafür ein ungeeignetes Instrument ist.

Normalerweise ist es eher einfach, da über Erfahrungen abgedeckt, doch wenn einmal die Erfahrungen (oder der Wortschatz) nicht ausreichen, fällt es schwer, etwas in Sprache zu überführen, es "in Worte zu fassen".

Es gibt noch eine mittelbare Sender-Empfänger-Belegung, die darin besteht, daß Sprache dazu gedacht ist, sich mitzuteilen, was aber auch bedeutet, daß der andere das Gesagte/Geschriebene möglichst so verstehen sollte, wie man es meint. Sollte es nicht an der sprachlichen Unzulänglichkeit des Einzelnen, sondern der kommunikativen Konstellation liegen, wäre die Aussage auch dahingehend zu verstehen, wie man es so formulieren könne, daß der andere es auch verstünde. Nicht jeder könnte problemlos Begriffe wie "transzendentale Paralogismen" oder "Internalisierung externer Effekte" umsetzen, wer sich aber an deren Gebrauch gewöhnt hat, wird Schwierigkeiten haben, sie sauber zu erklären, ohne in einen Fachvortrag von über 15 Minuten abzugleiten, um nicht unzulässig z.B. durch Vereinfachung zu verzerren.

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Wie wäre es, einen Entscheidungsträger, besonders Hindenburg, zu wählen, denn die Zeitz vom Rücktritt Schleichers am 28. Januar, die Entscheidung für Hitler am 29. Januar und die Ernennung am 30. Januar war zu gering, als daß dieses kommende Erewignis eine hinreichend hohge Gewißheit in der Bevölkerung gehabt hätte, so daß involvierte Protagonisten am Ehesten geeignet wären, hier einen "inneren Monolog" zu führen, der sich nicht nur mit der Abdankung Schleichers und möglicher Optionen auseinandersetzte, bei denen die NSDAP natürlich erheblich gewesen wäre.

Was wäre zu bedenken? Die Zusammensetzung des Kabinetts (nur zwei Minister aus den Reihen der NSDAP, einer davon ohne Ressort, Göring, der andere, Frick, als Innenminister), was auf Kontinuität hoffen ließ, die Bürokratietheorie Max Webers, die als abgesicherte Wahrheit galt, die Fehleinschätzung, daß nicht Hitler, sondern Hugenbarg der starke Mann in der neuen Regierung sei, und die Machtbefugnisse des Reichspräsidenten.

Fakt ist, daß weder Schleicher, von Papen noch Hindenburg sahen, wohin es führte, weil sie sich gar nicht vorstellen konnten, was die Ernennung auslösen würde (das ist retrospektiv immer einfacher). Der Glaube an die Amtsdisziplin nach Max Weber, die bekannten Gesichter im Kabinett, die Stärke des Reichspräsidenten und der Glaube an den Fortbestand der Verfassung ließen bei den Entscheidungsträgern keine gravierenden Bedenken aufkommen, denn die Zahl der Arbeitslosen und der Grad der Verelendung durch die Wirtschaftskrise waren so gravierend, daß hier politische Stabilität schon zwingend herzustellen und dies die einzig verbleibende Option war.

Neben Hindenburg wären Schleicher ("Mein Rücktritt war notwendig, aber wohin führt er Deutschland?") und von Papen geeignete Protagonisten, man könnte aber auch Göring als Architekt des 3. Reiches einführen, der sich innerlich über die politische Naivität der Anderen lustig macht, die den Schachzug der Besetzung des Kabinetts nicht als das erkannten, was es war: eine "bürgerliche" Fassade, um Bedenken aus dem Weg zu räumen.

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Die relative Menge erzeugten Wassers nimmt mit der Länge der C-Ketten bei Kohlenwasserstoffen ab, Kerosin (Destillat bei 150 bis 280 °C) liegt zwischen Benzin (Destillat bei 70 bis 150 °C) und Diesel (Destillat bei 250 bis 350 °C). Auto- oder Ergasfahrzeuge produzieren natürlich noch einmal mehr Wasser als Benziner.

Daraus ist schon das Dilemma zu ersehen: am wenigsten Wasser erzeugen Dieselfahrzeuge, dann kommen Flugzeuge, das meiste Wasser produzieren Benziner und gasbetriebene Fahrzeuge. Der hier angestellte Vergleich aber differenziert nicht zwischen Benziner und Diesel, entsprechend ist die Beantwortung abhängig von dem Mix auf den Straßen, auch hinsichtlich der pro Antriebsart verbrauchten Energiemengen.

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Wann ist man "frei"? Der Mensch muß atmen, essen, trinken und kann immer nur an einem Ort zum gleichen Zeitpunkt sein, zudem kann er sich zwar bewegen, aber ist in seinem Radius immer durch gegebene Möglichkeiten eingeschränkt. Selbst an die Erde gebunden zu sein und nicht ins Weltall fliegen zu können ist so betrachtet eine Beschränkung der Freiheit. Wann ist man "frei"?

Damit ist Freiheit immer eine Frage relativer und damit subjektiver Betrachtung, sofern es nicht konkrete Hindernisse gibt, welche deine Möglichkeiten künstlich einschränken, was insbesondere Fesselung, Sedierung, Hausarrest o.ä. umfaßte.

Etwas anderes ist es, wenn man für sich eine Freiheit wünscht, die man, aus welchen Gründen auch immer, nicht erreichen kann. Das ist aber nicht ein Grund, von einem Käfig zu sprechen, sondern man schafft sich seinen Käfig selbst, indem man an der Grenze der eigenen Möglichkeiten die Stäbe aufstellt und voll Sehnsucht durch diese selbstaufgestellten Stäbe blickt. Doch eines sollte man erkennen: absolut frei ist kein Mensch. Dies trifft allemal dann zu, wenn man die Rechte anderer Menschen zu achten versucht, denn auch das ist eine Beschneidung von Freiheit.

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Auch Blutspende ist eine zustimmungspflichtige gefährliche Körperverletzung, d.h. eine Blutspende von Minderjährigen erforderte zuallererst die Zustimmung der Eltern. Dabei ist auch zu beachten, daß die körperliche Belastung schon mit 18 eine deutlich höhere als über 20 ist. Zwar wiegen die meisten Jugendlichen über 16 mehr als 50 kg (ein weiteres Ausschlußkriterium), aber da man sich mitten in der Adoleszenz-Phase befindet, sind die Wirkungen einer Blutspende gravierender. So ist bei 16-17jährigen in über 10,7% mit unerwünschten Komplikationen zu rechnen, bei über 20jährigen liegt die Rate bei 2,8%.

https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/181935

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Warum etwas leisten, wenn es ganz einfach im Internet zu finden ist?

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/konjunktur/erklaer-mir-die-welt-52-warum-macht-globalisierung-angst-1437566.html

Aus diesem Artikel stammt auch das Zitat (unter "Was ist Ursache - und was Wirkung?" zu finden).

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Zuerst ein Kompliment: das ist mal endlich eine Wissensfrage, auf die man auch gerne antwortet, weil erkennbar ist, daß man sich Gedanken gemacht hat. Dennoch besteht ein doppeltes Problem: Gemeingüter sind alle kollektiven Güter, sind also kein Privatgut. Bei dem, was Du wohl als "Allgemeingut" bezeichnest, ist wohl eher Allmendegut angedacht (Allmende = allgemein zugängliche Weide einer Gemeinde).

Gemein- oder auch Kollektivgüter sind dabei alle Güter, welche allgemein verfügbar sind, also der Oberbegriff. Allmendegüter sind kapazitativ beschränkt aber allgemein zugänglich, doch kann der Zugang beschränkt werden. Dann gäbe es noch die Klubgüter, bei denen das Angebot zwar unbegrenzt, aber ein Ausschluß möglich ist (z.B. HD-Empfang von Sendern). Zuletzt kämen die öffentlichen Güter, die unbeschränkt und unbeschränkbar sind, z.B. die Luft zum Atmen.

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Das Argument gegen die DUH ist nicht, daß sie Urteile erwirkt, sondern wie sie Urteile erwirkt, denn teils werden die eingebrachten Gutachten und Zahlen als fragwürdig angesehen (so wurden in Stuttgart erhöhte Werte gemessen, was sich später als auf Pollenflug basierend herausstellte, in Oldenburg gemessene Werte ergaben sich trotz Vollsperrung für den KFZ-Verkehr). Was aber viele Messungen deutlich machen: es gibt noch genügend andere Quellen neben den KFZ, die auf den FEinstaubgehalt wirken. Mit gleicher Berechtigung könnte man auch auf das Verbot des Betriebs von Ölheizungen in den Bereichen hinwirken.

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.feinstaub-messstelle-reagiert-allergisch-auf-pollenflug.6f75645c-a341-4a44-9131-71aab4fd748f.html

https://www.welt.de/wirtschaft/article183234798/Diesel-Fahrverbote-Messwerte-in-Oldenburg-sorgen-fuer-Zweifel-an-schlechten-Luftwerten-in-Staedten.html

Das zuständige Bundesamt, welches für die Aufstellung zuständig ist, hält zwar die Position für angebracht, aber die sich häufenden erwiesenen Fehlmessungen ohne alternative Daten und damit Daten, welche fragwürdig sind, als Basis von Urteilen sind umgekehrt auch bedenklich. Damit steht der Vorwurf gegen die DUH im Raum, vorsätzlich nicht hinreichend auf Feinstaub zurückzuführende Messungen als Grundlage für Klagen einzuführen. Wenn z.B. eine Umweltorganisation gegen ein Projekt protestiert und klagt, weil dort eine vom Aussterben bedrohte Tierart heimisch sei, ist es das eine, etwas anderes, wenn sie Tonaufnahmen so manipuliert, daß danach die betreffende Tierart dort wohne. Ich bin jedoch in die Thematik zu wenig eingearbeitet, um mich für die eine oder andere Seite zu entscheiden.

Dabei hat die CDU keine Entscheidungskompetenz, sondern kann allenfalls mittelbar über die Fraktion auf das Fachresort dahingehend einwirken, eine Prüfung der Gemeinnützigkeit auch auf inhaltlicher Ebene (dies wird meist nur bei Gewährung beachtet, später ist es mehr eine Frage der Buchprüfung) anzustellen.

Dabei sollte man der dem zweiten Link angefügten Multimediadatei einmal genauestens lauschen, denn das zeigt, wie "qualifiziert" hier berichtet wird. Da wird doch glatt die Aussage aufgestellt, daß in bestimmten Bereichen in Berlin Tempo 30 eingeführt worden sei, aber dennoch der Feinstaubgehalt nicht signifikant gesunken wäre. Wer auch nur ein wenig in Physik in der Schule aufgepaßt hat, sollte wissen, daß den geringsten Verbrauch und damit die geringste Feinstauberzeugung pro gefahrenen Kilometer als hier relevante Bezugsgröße am geringsten beim Fahren im höchsten Gang bei der Drehzahl mit dem größten Drehmoment wäre, was bei modernen Autos bei ca. 55% der Höchstgeschwindigkeit der Fall ist.

Tempo 30 bedeutet zumeist untertouriges, seltener hochtouriges Fahren, ist aber in beiden Fällen ineffizient und bewirkte ceteris paribus eine höhere Feinstaubkonzentration. Man kann bei den Umweltorganisationen gerne anfragen: Tempo 30 wirkte nur über die damit einhergehende Verringerung der Kapazitäten, d.h. es ist dazu gedacht, Menschen in den öffentlichen Nahverkehr zu zwingen und dadurch die über Tempo 30 erzeugte Ineffizienz und höheren Ausstoß von Schadstoffen pro gefahrenen Kilometer zu kompensieren. Eine Großstadt mit Tempo 30 kann nur funktionieren, wenn 50% des KFZ-Verkehrs unterbliebe, was auch gerade das gesetzte Ziel einer solchen Politik ist. Wenn das ein "Fachjournalist" schon nicht mehr erkennt ...

Und abschließend zurück zum Thema: ich habe derweil 10 verschiedene Quellen dazu gelesen und nicht eine davon setzte sich mit der Begründung auseinander, welche für die Parteitagsentscheidung erheblich war. Auch das ist bemerkenswert, denn das grenzt an unwahre Tatsachenbehauptungen durch Verschweigen/Auslassung.

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Dir ist aber schon bewußt, daß die Gliederung fast schon 1/3 bis 1/2 der Facharbeit bedeutet? Die Verfahrensweise ist so, daß man zuerst Literatur sichtet (verschiedene Arten von Geldanlagen, Einflußfaktoren, Modelle ...), sich dann darüber klar wird, wie man die Arbeit abfassen will, also auch eine Entscheidung darüber trifft, ob man in klassischen, funktional quantifizierenden Modellen arbeiten möchte, eher qualitativ-spieltheoretisch oder praxisorientiert-qualitativ ohne große theoretische Modellentwicklung. Meist sollte man dann schon zumindest grob wissen, was man als "Endergenis" formulieren möchte, wozu man sich einen "roten Faden" bastelt, den man dann in eine Gliederung "gießt".

Eine Gliederung steht nicht am Anfang einer Facharbeit, sondern wird erstellt, wenn man den Fluß der Arbeit schon im Kopf hat und weiß, welche Bausteine man braucht und wie sie logisch aufeinander aufbauen. Nach der Gliederung kommt eigentlich nur noch das "Handwerk", also die schriftliche Ausarbeitung dessen, was man sich vorher erarbeitet hat.

Damit kann ich nur soweit eine Hilfestellung geben, daß man nach der Einleitung zunächst die verschiedenen Formen der Geldanlage skizzieren, danach verschiedene Einflußfaktoren, denen man auch schon Risikofaktoren zuordnen und ihre relative Wirkung auf verschiedene Geldanlagen erörtern kann, dann könnte man nach Neoklassik und Keynes unterscheiden und verschiedene Theorien in diesen zwei Analyseschemata erörtern, doch schon hier begänne die Abfassung stark abhängig von der Ausrichtung der Arbeit zu werden.

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Ohne mich, weil...
gutes Einkommen gerecht fuer jede Situation
Wer faul ist, kann nur alle 10 Jahre [...]

Diese Formulierung übergeht die Frage, was "gerecht" sei, was dabei auch vergißt, daß von feudalistischer Leibeigenschaft über Kapitaslismus und soziale Marktwirtschaft alle Systeme auf ihrer eigenen Begrifflichkeit von Gerechtigkeit aufbau(t)en und damit für sich zulässig als gerecht bezeichnet werden dürfen, solange man keinen externen Maßstab für Gerechtigkeit entwickelt, den man als Referenz verwendet. Gerechtigkeit ohne referenzielle inhaltliche Bestimmung ist inhaltsleer, die Aussage macht damit keinen Sinn und, der größte Witz: am Ehesten dürfte hier der Neoliberalismus diesen Ansatz realisieren, welcher eigentlich nur auf Leistungsgerechtigkeit aufsetzt (Mindestunterhalt wäre ein satisfizierender Einbezug einer Bedarfsgerechtigkeit, allerdings ist "faul" schon ein normativer Begriff, der zuerst zu operationalisieren wäre, hier denke man an die gesellschaftliche Gegenwehr gegen die Sanktionen bei Pflichtverletzungen bei ALG II).

alles materielle wertloss gemacht
hat jeder alle 10 Jahre die selben materiellen Chancen

Na super: alle 10 Jahre sollen Städte, Straßen etc. komplett abgerissen und neu errichtet werden? (Auch Immobilien sind geschaffene materielle Güter). Doch selbst auf niedrigerer Ebene ist das weder ökonomisch noch ökologisch sinnvoll. Wenn Du es auf private Güter beziehst, hast Du dann das Problem,. daß hier eine definitiv lenkende Wirkung vorläge, welche zudem eindeutig ungerecht wäre: die Entscheidung, Gelder anzulegen / zu investieren oder Sachwerte zu schaffen wäre gegenüber der reinen Konsumption (Essen, Kino, Urlaub, Theater) benachteiligt.

In der Summe ist Neoliberalismus sogar "gerechter" als dein Ansatz, weil er die Verwendungsneutralität wahrt und nicht die straft, die investieren statt zu konsumieren (inkl. privater Altersvorsorge).

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Ehe Du hier fragst, lasse von einem Arzt einen Hormontest machen. Mein erster Gedanke war eine Östrogendominanz. Sobald Du das (oder ähnliches) ausschließen kannst, wären solche Fragen eher angebracht.

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Eine Kündigung bei berechtigtem Interesse kann nur fristgerecht erfolgen, also ab Zugang mindestens 3 Monate. Sollte in der Zeit keine angemessene Wohnung gefunden worden sein (eine Suche muß nachweisbar erfolgt sein, ansonsten kann man sich nicht auf die Sozialklausel berufen, dabei muß auch ggf. eine Verschlechterung in Kauf genommen werden, da "angemessen" nicht gleichbedeutend mit "gleichwertig" ist), kann man sich auf § 574 BGB berufen (sollte es in der Kündigung erwähnt sein, ist dieser Widerspruch frühzeitig zu führen).

Inwieweit nur der eigene Hund als Grund für die Anwendung der Sozialklausel ausreichte, ist mir nicht bekannt, denn hier wäre zu fragen, ob im Sinne der Interessenabwägung das Interesse an der Haustierhaltung ein Übergewicht gegenüber dem Interesse der Umsetzung des Eigenbedarf des Vermieters zuzurechnen sei. Das ist eine Frage gerichtlicher Klärung, ob das Festhalten an der Haustierhaltung eine zulässige Beschränkung in den Bemühungen um alternativen Wohnraum darstelle.

Bezüglich Berlin ist aber auch ein Urteil des LG Berlin von Interesse (Urteil vom 25.01.2018, AZ: 67 S 272/17), in welchem hinsichtlich der Prüfung auf einen Härtefall auf die Mietpreisbremse in Berlin verwiesen wurde, welche für das Vorliegen eines Härtefalls spreche.

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Die wichtigeren Details hast Du in einem Kommentar benannt. Du warst bei der Trennung 5 oder 6 Jahre alt, was heißt, daß es wenig mit Dir zu tun haben dürfte. Dabei ist weniger der Vater von Interesse, sondern eher der Umstand, daß auch die Großeltern keinen Kontakt zu Dir zu wünschen scheinen, was die Gründe deutlich einschränkt, denn es entfallen damit alle egoistischen Motivationen deines Vaters.

Damit aber dürfte es mit deiner Mutter zusammenhängen. Das kann aber verschiedene Spielarten annehmen. Ich denke nicht, daß dein Vater dem Hoch- und Uradel angehört o.ä. und die Familie die Verbindung mit deiner Mutter als "nicht standesgemäß" ansah, eine andere Option wäre, wenn man der Meinung wäre, daß Du nicht zur Familie gehörst (Anzweifelung der Vaterschaft). Als dritte Spielart wären noch religiöse Fragen denkbar.

Wie dem auch sei, erzwingen kannst Du mit 19 keinen Kontakt mehr, dies wäre nur zu Zeiten möglich gewesen, zu denen Du noch minderjährig warst (Umgangspflicht der Eltern). Wenn Du noch in der Ausbildung bist, könntest Du allerdings Unterhalt von deinem Vater einklagen, denn mit Volljährigkeit ändert sich auch etwas im Unterhaltsrecht. Das wäre aber keine wirklich gute Methode, um einen Kontakt herzustellen.

So bleibt Dir eigentlich nur, das Kapitel abzuschließen, nach vorne zu blicken und das Beste daraus zu machen, auch wenn es mehr als unbefriedigend ist, nicht zu wissen, warum man keinen Kontakt möchte. Doch wie gesagt: es liegt mit großer Wahrscheinlichkeit nicht an Dir. Aber setze deine Mutter nicht unter Druck, denn das könnte sie verletzen. Wenn sie um die Gründe weiß und bereit dazu ist, es Dir zu sagen, wird sie auf dich zukommen.

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AN deine Eltern (Frage) oder ZU deinen Eltern (Erläuterungen)? Es ist ein gravierender Unterschied, denn im ersten Fall wäre es an deine Eltern adressiert, im zweiten an Dich, nur mit falscher Adresse. Du hast uns die Qual der Wahl Wahl gelassen.

Im ersten Fall bestünde kein Recht, deine Eltern über schulische Angelegenheiten zu informieren, da sie kein Fürsorgerecht mehr ausüben. Hier läge eindeutig eine Verletzung des Datenschutzes vor.

Anders läge es, wenn der Brief an Dich adressiert gewesen und nur an die falsche Adresse gesandt worden wäre. Über das Briefgeheimnis wären deine Eltern gehalten gewesen, den Brief ungeöffnet an Dich zu übergeben oder aber mit korrigierter Anschrift zurückgehen zu lassen.

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Mahnbescheid widersprechen (1. Mal)?

Guten Tag zusammen,

ich brauche bitte einmal euren Rat.

Heute habe ich (das erste Mal überhaupt) Post vom Amtsgericht bekommen:

ein Mahnbescheid.

Dort fordert die ZA (Zahnärztliche Abrechnungsgesellschaft) einen Betrag von 151,96€.

Aufgeteilt in:

16,06€ Hauptforderung

32€ Gerichtskosten

2x Anschriftenermittlung: 13,80€ + 28€

Rechtsanwaltsgebühr: 45€

-Auslagen: 9€

und Mahnkosten 8€.

Entstanden sind die Kosten bei einem Kieferorthopäden.

Ich habe dort tatsächlich mit einer Unterschrift zugestimmt, dass ich mich behandeln lassen möchte.

Dabei ging es um eine Zahnspange (die jedoch die Krankenkasse gezahlt hätte,).

Ich war zuvor einige male dort zum Untersuchen (es wurden zB Fotos von meinem Gesicht gemacht, wahrscheinlich als vorher nachher Vergleich).

Das war jedoch alles vor meiner Unterschrift! Und von diesen geringen, sofortigen Kosten stand auf dem "Formular" welches ich unterschrieben habe auch nichts.

Selbst eine Tage bevor ich Unterschrieben habe, habe ich eine Rechnung von rund 20€ bekommen, die habe ich bezahlt, weil ich dachte es seien Behandlungskosten.

Ich bin eigentlich zum Arzt gegangen, habe gesagt, dass ich eine Zahnspange möchte und dann wurden so Dinge gemacht wie: Abdruck vom Gebiss, Foto vom Gesicht. Ohne, dass mir irgendetwas von Kosten gesagt wurde.

Jetzt frage ich mich was ich tun soll. Das Ganze ist rund 1,5 Jahre her, in der Zeit bin ich 2x umgezogen. Dort kam jedoch in der gesamten Zeit kein Brief an, Mahnungen habe ich nie bekommen.

Sollte ich dem Mahnbescheid widersprechen weil ich nichts von dieser Art Kosten wusste oder weil ich noch nie eine Mahnung von dieser ZA bekommen habe?

Ich Danke für die Geduld alles gelesen zu haben und hoffe, dass mir jemand weiterhalfen kann :)

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Wenn ich es richtig sehe, wurde nicht einmal eine Rechnung zugestellt, eine Mahnung ist nicht zugegangen, aber ist immer empfangsbedürftig.

Deshalb dem Mahnbescheid widersprechen, dies damit begründend, daß

  • eine Rechnung nicht zugegangen sei,
  • ebenfalls keine Mahnung, entsprechend
  • auch kein Verzug entstanden sei,
  • somit aber die rechtliche Grundlage für einen Verzugsschaden nicht erfüllt wären.

Zur Begleichung der Rechnung, vorbehaltlich einer bestehenden Leistungspflicht (es könnte ggf. auch die Berechtigung der Forderung bestritten werden, falls es über die erbrachte Leistung nicht zu einem wirksamen Vertragsschluß gekommen wäre, z.B. weil die Kosten nicht benannt wurden, man also davon ausging, daß es eine von der Krankenkasse getragene Leistung sei, dazu müßte man den Gegenstand der Hauptforderung kennen, sollte man mit den 20 € aber schon entsprechende Leistungen honoriert haben, würde diese Argumentation schwierig werden und es lohnte bei 16,06 € nicht).

Ohne zugegangene Mahnung, die Beweispflicht läge beim Gläubiger, beschränkte sich die Schuld auf 16,06 €, alles andere wäre Verzugsschaden, der dann nicht geltend gemacht werden könnte.

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Eine Frage habe ich schon an anderem Ort heute gestellt: was ist ein wahres Evangelium? Der Wille Gottes ist wie das Wesen Gottes nicht in Worte zu fassen, denn Sprachen sind immer verhaftet in der Begrenzung menschlichen Denkens, damit ist jedes in Sprache gefaßte Evangelium zu sehen wie ein Bilderbuch für Kleinkinder. Man könnte dann auch ein geschriebenes Evangelium als einen ersten Wegweiser betrachten, z.B. "Tut tut, ein Auto" zur Erklärung des Buchstabens A.

Die jüdische Mystik kennt Daat als imaginären, transzendalen Ort, an dem der Mensch mit Gott in Verbindung treten kann. Dieses Bild ist vielleicht hilfreich: erst an diesem Ort findet man den Weg zum Evangelium, das geschriebene oder gesprochene Wort soll einem nur den Weg zeigen, an diesen Ort zu gelangen. Das "Evangelium erhalten" heißt damit nicht, es physisch ausgeliefert zu bekommen, sondern den "Bibliotheksausweis" zu erhalten zu der Bibliothek, die jedem Menschen eingeschrieben ist, und dies auch genutzt zu haben. Auch hierfür hat die Thora ein Bild: den eingehauchten, lebendigen Odem. Der Buddhismus nennt es wohl die 6. Bewußtseinsebene (die auch Mohammed zugesprochen wird).

Man kann nicht in Worte fassen, was nicht in Worte zu fassen ist, Gott und Gottes Wille ist größer als jedes Wort und läßt sich mit allen Worten dieser Welt nicht einmal zureichend umschreiben. Auf der Basis macht dann aber die Frage wenig Sinn, weil sie erwartet, daß der Wille Gottes über Sprache erfaßbar sei.

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Das ist Auslegungssache, denn hier geht es zunächst nicht um Eigentum, sonden um Besitz (anderenfalls könnte jemand auf einer geliehenen Festplatte illegale Inhalte abspeichern und mit dem Argument, daß man nicht Eigentümer der Festplkatte sei, der Beschlagnahmung wirksam widersprechen).

Die Festplatte befand sich im Einzugsbereich deines Bruders, damit ist nicht belegbar, daß er diese Festplatte nicht in Besitz genommen habe, damit sehe ich hier über die Möglichkeit des Besitztatbestandes (Zugriff war gegeben) auch eine Zulässigkeit der Beschlagnahmung. Was Du belegen könntest wäre dein Eigentumsrecht, was hier aber unerheblich wäre, es geht ja nicht um eine Pfändung, wo es von Relevanz wäre.

Was Du erreichen könntest: Sichtung / Kopie des Inhalts durch die Polizei und schnellstmögliche Rückgabe, ggf. Anfrage, ob man Dir darauf enthaltene Dateien zur Verfügung stellen könne. Das aber geht eher nicht, wenn Du auf (nicht bestehende) Rechte pochst, damit erreichst Du eher, daß man auf stur schaltet.

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