Hubschrauber Absturz?

3 Antworten

Wie bei der Oberschenkelhalsfraktur werden hier oft Ursache und Wirkung ducheinander geworfen.

In den allermeisten Fällen, wenn ein Hubschrauber runter kommt, liegt es mit daran, dass der Heckrotor ausfällt. das Trudeln ist also mit schuld am Absturz.

bei der OHSF ist es meistens nämlich so, dass der Knochen nicht in folge des Sturzes bricht, sondern der Sturz die Folge der Fraktur ist. jedenfalls bei den älteren Patienten.

lg, Anna

Hallo

Hubschrauber nutzen die Autorotation bei Triebswerksausfällen und können dann je nach Zuladung mit 2 bis 10 Meter/Sekunde Sinkrate aufsetzen, dabei wirken die Landekufen als Stossdämpfer. Hobby Fallschirmspringer landen mit 2-3 Meter/Sek bzw Kampfspringer mit 4-5 Meter/Sekunde, deswegen nutzen die einen Gleitschirm mit "Abfangtechnik" weil ohne kommen die auf 7-8m/s an.

In Hollywoodfilmen werden Hubschrauber ja meist abgeschossen oder bleiben mit dem Heckrotor irgendwo hängen da ist Autoration nicht mehr umsetzbar das Schleppoment der Turbinenwelle(n) dreht den Heli um denn Rotor, da begrenzt nur der Luftwiderstand des Heckflügel die Rotationsgeschwindigkeit

Von Experte KevinHP bestätigt

Dazu muss man sich die Funktion vom Heli betrachten.

Wenn der Rotor dreht gibt es ein Gegenmoment das den Rumpf in die andere Richtung drehen würde. Das auszugleichen gibt es den Heckrotor. Der wirkt genau dem Moment entgegen.

Fällt der Heckrotor aus gibt es das Drehmoment aber wieder. Mit Vorwärtsbewegung lässt es sich in Grenzen ausgleichen. Ist der Heli aber zu langsam dann gerät er in einen unkontrollierbaren Flugzustand und der hat einen Absturz zur Folge.

Wenn sich der Heli nach links dreht dann hat der Rotor normalerweise eine Drehrichtung nach Rechts. Das ist aber nicht bei alle Helis der Fall, es gibt auch Helis bei denen der Hauptrotor nach Links dreht. Früher galt mal das französische und russische Helis rechtsdrehende Hauptrotoren hatten und der Rest linksdrehende, aber das ist eine andere Geschichte.

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