Hirnschaden vom Kiffen?

10 Antworten

Ist jetzt eher die Frage was man als Hirnschaden bezeichnet. Cannabis ist an sich nicht neurotoxisch. Man kann sich nicht dumm Kiffen, Cannabis führt nicht zu einer Zerstörung von Hirnzellen.

Allerdings hat Cannabis natürlich bei anhaltendem Gebrauch kognitive Auswirkungen. Die Konzentrationsfähigkeit wird unter akuter Cannabiseinwirkung beeinträchtigt, ebenso z. B. Gedächtnisleistung und Reaktionsvermögen. Diese werden bei einer starken Cannabiseinwirkung in einigen Studien etwa mit 0,5 Promille Alkohol verglichen (um mal einen Vergleich zu haben).

Teis werden in letzter Zeit Studienergebnisse veröffentlicht welche von bestimmten veränderungen im Gehirn berichten. Das ist sicher interessant, sollte aber nicht überbewertet werden. Bei millionen regelmäßigen Konsumenten ist es wohl offensichtlich das Cannabis zumeist keine wirklich schlimmen Auswirkungen hat, es wird dann aber in den Medien mit diesen Studien auf Zellebene, welche für Laien in ihren Auswirkungen überhaupt nicht nachvollziehbar sind, damit argumentiert und oft mit Sensationellen Überschriften wie "Kiffen lässt Gehirn schrumpfen" geworben, (was dann bei genauerer Betrachtung nur für bestimmte Zelltypen in einem bestimmten Bereich des Gehirns gilt, wobei andere Bereiche gegenteilige Entwicklungen aufzeigen) was allerdings so nicht der Wahrheit entspricht und zumeist geben die Forscher selbst andere Interprätationen als die Medien von sich.

Grob gesagt kann man nach heutigem Wissenstand davon ausgehen, dass Cannabiskonsum sicherlich zu veränderungen im Gehirn führt, eine organische irreversible Hirnschädigung (wie z. B. durch langjährigen Alkoholkonsum) findet aber nicht statt. Zumeist wird auch davon ausgegangen das diese Veränderungen bei Konsumverzicht reversibel sind.

Bewerte, ob dieser frühere (Hardcore) Cannabis-Konsument einen "Hirnschaden vom Kiffen" hat: http://www.welt.de/politik/ausland/article106380775/Barry-Obama-war-frueher-beim-Kiffen-beruechtigt.html

Mir persönlich wäre es neu, dass man Menschen mit Hirnschaden ins Amt des Amerikanischen Präsidenten wählt.

Richtig ist, dass man erst dann Cannabis konsumieren sollte (falls man möchte), wenn man mit der Pubertät schon durch ist und einigermaßen, reif, erwachsen und gefestigt im Leben steht. Oftmals ist das erst (so ungefähr)  ab 21 der Fall.


Meine nicht-Ärztliche meinung dazu ist das das Hauptproblem vom Rauchen und der damit verbundenen verbrennung / Schadstoffe ausgeht sofern man THC anders konsumiert z.B. Milch, Kekse, Kuchen, Vaporicer ( diese Verdampfungsteile ) usw. usw. usw. es gäbe so viele "gesunde" alternativen zum Rauchen.... Denke daran die Menge macht das Gift täglich ein par Gramm führen sicherlich zu massiven Schäden in der wahrnehmung...


NEIN !  

Und es wurde früher gesagt das Cannabis rauchen Hirnzellen tötet, was ein auch ein totaler Blödsinn ist. 

Freunde aus der früheren Zeit, die Drogen und Haschisch konsumiert haben, haben heute deutlich bemerkbare Schädigungen im Verhalten und beim Denken.

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