Hilfe Schimmel im keller was tun?

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9 Antworten

(nun weiter, 3. Teil)

Im Winter könnte man wegen Feuchte unbedenklich länger lüften, aber wegen des Risikos von Auskühlung sollte man auch nicht bedenkenlos lange die kalte Außenluft hereinlassen.

In den vergangenen Jahren ändert sich das Wetter schneller und stärker als früher, wie schon viele Leute feststellen mussten, am ehesten fällt dies den Leuten auf, die viel draußen arbeiten.

Jeder Temperaturunterschied, räumlich oder zeitlich, ist ein Feuchterisiko oder eine Entfeuchtungschance.

Wenn Sie Fragen haben, stellen Sie sie bitte.

Wenn meine Antwort hilfreich war, bitte entsprechend klicken, das hilft auch anderen, darauf aufmerksam zu werden. Viele Schäden wären vermeidbar, wenn hier mehr Erfahrungen angewendet werden würden.

Viel Glück!

Tschüß

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Die relative Luftfeuchtigkeit ist zu hoch. Ab einer dauerhaften rel. Luftfeuchte von 70% an einer nährstoffhaltigen Oberfläche keimen erste Schimmelsporenarten aus und es bildet sich der Schimmelpilz. Ab 80% rel. Luftfeuchte gibt es dann schon garantiert den Schimmelwuchs.

Für den Keller heißt es dann im Sommer nur lüften, wenn es draußen kühler als im Keller ist - oftmals früh am Morgen der Fall. Ausschlaggebend ist hierfür die tiefste Temperatur der Kellerwände, bzw. des Fußbodens.

Warme Luft kühlt sich vor kälteren Oberflächen ab, wobei die Luft sich bei gleichem Wasserdampfgehalt (spezifische Luftfeuchte) zusammenzieht - dadurch steigt die relative Luftfeuchte aber an, was das Schimmelrisiko steigen lässt.

Es sollte also immer möglichst kühle Luft in Wohnräume eingelüftet werden, denn bei der nachfolgenden Erwärmung dieser Luft an Wänden und Möbeln sinkt die rel. Luftfeuchte ab, die Wohnung wird getrocknet/entfeuchtet, das Schimmelrisiko wird vermindert. Im Winter funktioniert das prima.

Wenn der Keller beheizt werden kann, ist dies hilfreich, um die Kellerfeuchte zu senken. Im Neubau existiert sehr oft noch Baufeuchte. Diese kann ebenfalls ursächlich für den Schimmelwuchs sein, da diese für hohe rel. Luftfeuchten sorgt. Bautrockner, bzw. Luftentfeuchter wären dann sinnvoll.

Die temperaturabhängige Steigerung, bzw. Senkung der rel. Luftfeuchte kann man sehr gut im Mollier-h-x-Diagramm (mal googeln) ablesen.

Schimmelgefährdete Gegenstände an einen wärmeren Ort lagern, das kann unter Umständen auch der oberste Regalboden im Kellerregal sein, denn auf dem Kellerboden sammelt sich die kalte und damit feuchte Luft.

Mit dem IR-Thermometer kann man gut und schnell Oberflächentemperaturen messen und damit die daran anliegende Temperatur der Luftschicht. Im Mollier-h-x-Diagramm kann man dann die Feuchte der Luftschicht vor der Oberfläche bestimmen, wenn man vorher die allgemeine Raumluftfeuchte (Hygrometer) und Raumlufttemperatur gemessen hat.

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Wir hatten vor ein paar Jahren das selbe Problem. Unser Kellerschrank war auch komplett vom Schimmel befallen. 

Letztendlich haben wir uns dann erstmal über einen vernünftigen Kellerschrank unter http://kellerschrank.com/ informiert und haben uns zusätzlich auch noch einen Luftentfeuchter gekauft. Denn laut des Sachverständigers liegen die Werte alle im grünen Bereich. Naja, mal abwarten...

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Lassen Sie Ihre Kellerräumlichkeiten von einem Bausachverständigen prüfen. Irgendwo dringt Feuchtigkeit ein und das gehört gemessen und in der Folge behoben.

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Was tun.. 

- Luftentfeuchter hinstellen. Nicht die chemischen, sondern am besten einen elektrischen der über Kondensation der Luft die Feuchtigkeit entzieht.
- öfter und länger lüften falls möglich

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Kommentar von paok79
12.06.2016, 10:45

Hallo wir haben seit drei Tagen einen bautrockner wir haben schon viel Wasser im Behälter gehabt....Danke für die Info. ..

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Hallo,

im Sommer ist die Außenluft die meiste Zeit effektiv (also nicht am Hygrometer sichtbar) feuchter als die Innenluft. Die Keller sind weniger luftdicht als Wohnräume. Die Luft hat Zeit, sie tauscht sich in Tagen mehrmals aus und bringt im Sommer ständig Feuchte in den Keller.

In den vergangenen Wochen war die Außenluft sehr feucht. Hier liegt das Problem.

Im Sommer soll man also einen Keller nur kurz lüften.

(kurze Pause, gleich geht es weiter).

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Da bin ich wieder.

Zur Zeit hilft nur:

Darauf achten, wann die Außenluft effektiv trockener ist als die Innenluft, in den vergangenen Tagen war dies oft am Morgen der Fall, im Laufe des Tages ist es dann wieder in "effektiv feuchter" gekippt.

Leider sieht man dies nicht am Hygrometer. Nur eine intelligentere Elektronik kann dies erkennen und anzeigen, hier habe ich sogenannte Feuchte-Controller gefunden, die dies können.

Jeder Schimmelschaden ist teuerer als die Elektronik.

(nochmals kurze Pause nötig).

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Wie hoch ist denn die Luftfeuchtigkeit in den Räumlichkeiten? Wahrscheinlich ist noch zuviel Baufeuchte enthalten.

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sind dort zeichen von feuchtigkeit?

oder vielleicht am karton?

und wenn dort nix ist dann schau unter der tapete(wenn vorhanden)

und gut lüften! es gibt seiten im internet die dir gut beschreiben was du tun musst.

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Kommentar von paok79
12.06.2016, 11:20

Ist leichter Putz....Der Karton war nicht feucht....

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