Hilfe! Kerzenwachs auf Ersatzbrille! Die hat Kunststoffgläser. Wie entferne ich das Wachs?

5 Antworten

Hallo,was du mit dem Fingernagel abschieben kannst, mach so weg, dann lass einfach sehr warmes Wasser drüber laufen. Heißes Wasser würd ich erst probieren, wenn das warme nicht ausreicht (falls eine beschichtung auf den Gläsern ist).

Geh bitte zu einem Optiker und lass den das machen! Mir ist das auch passiert und der Optiker hat mich sehr dafür gelobt, dass ich ihm die Brille gebracht habe, da man als Laie doch zu leicht die Kunststoffgläser zerkratzt. Normalerweise ist der Service auch kostenfrei.

Geh damit am besten zum Optiker und frag nach. Die haben in der Regel professionelle Reinigungsgeräte oder zumindest einen Tipp, wie du die Brille wieder sauber bekommst. Und bei einem guten Optiker ist das in der Regel kostenlos.

....Kannst diese z.B. unter heißes Wasser halten- Wachs wird dadurch weich und lässt sich prima wegrubbeln...^^

Hallo!

Das hängt von der Situation ab. Womit reinigst Du sonst?

Kerzenwachs wird zumeist ab circa 55 - 60 Grad Celsius wieder flüssig.

Das Leitungswasser, was aus dem Hahn kommt, hat bei normaler Aufheizung in der Stufe "heiß" ohne Kaltwasserzumischung etwa 70 Grad Celsius.

Es ginge auch ein Ofen oder Heizpilz (Chemie), die sich exakt auf etwa 60 Grad erwärmen lassen. Backpapier im Abstand darunter, damit nicht alles in der abtropfenden Wachssoße liegt.

Moderne Brillen ab Mitte der 1980er Jahre sollten das aushalten, da man immer häufiger Belastungstests von einer Brillenserie macht, die auch Sauna und Schwimmbad im Wechsel aushalten sollen.

Vorsicht bei Rahmen aus Edelholz und echtem Horn (selten, aber für Künstler und Berufe im Elektromagnetischen Umfeld)!

Ultraschallbäder werden wohl kaum große Tropfen entfernen können. Ganz ohne Nebenwirkungen ist wohl keine Methode:

  1. Abkratzen im kalten Zustand: Effektiv, greift aber aufgedampfte Schichten an, die beim Kunststoff oft erst nachher aufgebracht werden.
  2. Erwärmen , wie oben geht, aber ein Tropfen aus der Mitte verläuft in Randbereiche oder tropft nicht komplett von der Oberfläche ab. Bei Wasser kommt noch ein aufgezwungener Effekt dazu:

Das Wasser und der wachstropfen bilden ein Gemenge, da sie normalerweise nicht mischbar sind. Imprägnierungs-Effekt eben. Aber Hitze und Druck "feuern" Wasserdampfpartikel zwischen die Wachsteile und man hat ein schlieriges, kaugummiartiges (wie gekaut) "Etwas", das radiergummiartige Spuren hinterläßt. 3. Von Alkanolen unterkriechen lassen:

Also Desinfektionsmittel, Iso-Propanol, etc. verwenden oder Entwachser aus der Auto-Waschanlage, bzw. Brillenputztuch.

Nachteil: Habe ich keine Pflegestoffe drin, dann können Alkanole und Lösungsmittelreste die aufgedampfte Schicht angreifen oder zwischen Rahmen und geschliffener Linse in die poröse Schicht kriechen und das Glas "blind" machen. Vergällungsstoffe aus Brennspiritus verschmieren und es gibt "Anlöse-Effekte" wie bei Aceton.

  1. Provokante-Chaos-Frage:

Brille im Geschirrspüler? Neeeiiinnn!!! Die Bedampfung wird mit größter Wahrscheinlichkeit angegriffen und das Glas wird vom rauhen Rand her "blind".

Außerdem löst sich das Wachs in der heißen Spüllösung und geht als feine Wachsschicht ( wie nach der Autowäsche) auf alle Bereiche im Geschirrspüler und das über mehrere Spülgänge.

  1. Der Optiker sollte es packen, mach es aber bei hartnäckigem Schmutz - wegen des Zeitaufwandes - wohl gegen Gebühr. Fragen.

Ich habe etwa eine halbe Stunde für die Glasbehandlung mit einer Kombination mehrerer sanfter Punkte (s.o.) gebraucht.

Wenn es zwischen den Rahmen und die Brille läuft, muß man ggf. das Glas aus dem Rahmen schrauben und das Glas und den Rahmen getrennt behandeln.

Alles Gute und "freie Sicht"! LG!

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