Hilfe! Deutsch-SA! Brauche INHALTSANGABE

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2 Antworten

Hier die versprochene Inhaltsangabe:

In der Kurzgeschichte „PEKA“ von Jutta Treiber geht es exemplarisch um den Umgang mit Menschen mit geistiger Behinderung. Die Geschichte spielt zu einer unbestimmten Zeit, vermutlich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, in Österreich.

Die Ich-Erzählerin, das sechzehnjährige Mädchen Petra, erzählt darin von ihrem acht Jahre jüngeren, behinderten Bruder Michi und davon, wie ihr neuer Freund Gerd auf diesen Menschen reagiert.

Aufgrund einer Schädigung unter der Geburt ist Michi stark geistig behindert und in seinen motorischen und sprachlichen Fähigkeiten eingeschränkt. Er kann z.B. bestimmte Laute nicht aussprechen und nennt seine Schwester „Peka“. Petra fühlt sich ihrem Bruder, der einen ganz lieben Charakter hat, emotional stark verbunden.

Mit sechzehn Jahren verliebt sich Petra ernsthaft in den 20jährigen, attraktiven Studenten Gerd. Dieser versucht, freundlich zu Michi zu sein, kann jedoch nicht wirklich etwas mit ihm anfangen. Als Gerd in Anwesenheit von Michi mit Petra knutschen will, fühlt sie ein Unbehagen, da der ungenierte Freund ihren Bruder nicht als Menschen ernst nimmt, gibt aber nach. Als Michi anschließend mit Petra spielt, ist Gerd tatsächlich verärgert oder sogar eifersüchtig, was Petra nicht verstehen kann.

Im Herbst machen Petra und Gerd mit Michi, der in einer Internats-Sonderschule untergebracht ist, einen Wochenendsausflug in den Prater, einen Vergnügungspark in Wien. Dabei trifft Gerd zufälligerweise auf zwei Studienkollegen, stellt diesen seine Freundin und deren Bruder nicht vor, und verhält sich überhaupt nervös und ängstlich, als sei es ihm peinlich mit „so einem“ wie Michi in Verbindung gebracht zu werden.

Als Michi seine Zuckerwatte als „Kukawake“ preist, sind die Studenten befremdet, Gerd windet sich innerlich, sie gehen weiter.

Gemäß ihrer Haltung, dass ein wirklicher Freund ihren Bruder auch ganz akzeptieren müsste, beendet Petra ihre Beziehung zu Gerd umgehend mit den Worten: „Ich glaube, es ist besser, wenn wir uns nicht mehr sehen“.

Die Kurzgeschichte PEKA von Jutta Treiber ist im Internet zu finden, nicht jedoch eine fertige Inhaltsangabe (wenigstens nicht so leicht). Ich werde mich also gleich damit befassen und dir hoffentlich nachher eine Inhaltsangabe liefern können.

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