Hundewelpen und abgeben aus Überforderung?

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7 Antworten

Wow 😳 Wenn das so ließt, bekommt erst einen schreckt 

Sorry aber das muss sein, ihr habt euch überhaupt keine Informationen geholt was wichtig ist bei einem Welpen.
Warum er beißt und zwickt, der Welpe muss die Beißhemmung erlernen. Das schafft man in dem man dem Hund ein Abbruchkommando bei bringt, für Ruhe sorgt und in danach nicht mehr beachtet.
Konsequent durchgezogen und richtig angestellt, dürfte das in paar Wochen erledigt sein.
Wilden 5 Minuten ist durchaus normal, im Welpenalter. Dazu hat meine Tierärztin etwas interessantes auf Ihre Homepage geschrieben. 

http://www.tgz-muenchen.de/2016/01/welpen-5-minuten-beim-hund/

Dann das einsperren in die Box. Eine Box muss positiv aufgebaut werden, da tut man den Hund nicht rein , Tür zu und gut ist. Klar das er ausrastet. Gibt es zu Haufen Videos , wie man eine Box positiv und stressfrei aufbaut. Der Hund muss dort freiwillig rein gehen. Eine gut positiv aufgebaute Box , ist prima um runter zukommen und vermittelt dem Hund Sicherheit. 

Dann zum Alleinsein, ein Welpe muss das in winzig kleinen Schritten lernen, mit dem Training beginnt man, wenn der Hund zuverlässig stubenrein ist. Oftmals kann man das sagen zwischen dem 5-6 Monat. Auch so ein Alleinsein Training kann viele Monate dauern. Erst übt man räumliche Trennung mit dem Aufbau konditionierter Ruheübungen, außer hausgeh Rituale müssen trainiert werden. Schuhe , Jacke , Schlüssel usw. Das den Hund das später überhaupt nicht mehr juckt. Wenn ihr geht. 

Dann das pullern auf den Teppich. Wenn der Hund im Schlafzimmer bei euch ist, tu doch den Teppich weg. Der kann aus Stress pinkeln, aus Übermut oder weil er eben musste. 

Und jedes in die Wohnung pullern, ist das Verschulden vom Halter, weil dieser nicht auf den Hund aufgepasst hat.
Klar wenn der noch nach Urin riecht , oftmals suchen sich die Welpen dann immer die gleiche Stelle raus.
Hundeerziehung dauert Jahre und ist nicht in ein paar Wochen erledigt. Ich denke ihr alle hattet falsche Erwartungen von einem Hund im Familienleben.
Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten. 

1.) Hund abgeben oder

2.) eine gewaltfreie Hundeschule aufsuchen. Und das volle programm durchziehen. Welpengruppen-->Junghundkurse-->Fortgeschrittene
Dauer Ca.2-3 Jahre 

Das euch der richte Umgang mit dem Vierbeiner gezeigt wird. Euch allen. Dort könnt ihr individuell auch einzeltermine vereinbaren, und Probleme direkt angehen. Man kann sich mit anderen Halter austauschen evtl.bilden sich Freundschaften.
Wenn man Fortschritte sieht, wird man immer selbstsicherer im Umgang mit dem Hund, und dann fängt es auch an , die tolle Hund/Mensch Bindung. Genervt sein, Frust , wut gehören nicht dazu und sind absolutes Gift für die Erziehung eines Hundes. Hunde riechen unseren Gemütszustand und sind Meister im lesen der menschlichen Körpersprache (Gesten, Bewegungen, Mimik)
Hundeschule macht Spaß ist aber teuer. Wer aber nicht weiß wie man mit einem Hund umgeht. Sollte das wirklich das volle programm Durch ziehen.
Ein Hund ist zeitintensiv und man brauch gute Nerven und Vorallem Geduld.
Also setzt euch alle zusammen an einen Tisch. Redet darüber , findet eine gemeinsame Lösung. Nimm deine Tochter mit zur Hundeschule , das auch sie sieht wie das ganze funktioniert und mit dem Erfolg kommt auch der Spaß zurück.

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Hallo,

Gibt den Hund bitte ab und holt euch bitte kein so anspruchsvolles Haustier mehr :( es ist nicht der Dackel der Probleme macht, sondern eure falschen Vorstellungen vom Haustier Hund. Ein Hund ist nie ein Selbstläufer der so nebenbei mit läuft, grad Welpen brauchen echt wahnsinnig viel Zeit, Aufmerksamkeit und Sicherheit um sich überhaupt an unseren Alltag richtig anpassen zu können. Welpen kann man auch nie direkt alleine lassen, er muss erstmal Vertrauen und eine Bindung aufbauen, sonst denkt er das ihr gar nicht zurückkommt und heult dann fürchterlich. 

Ihr scheint ja weder Zeit zu haben für ein Hund, noch seh ich ein Wille sich über die Haltung allgemein zu erkundigen. Da nicht nach ner Lösung gesucht wird sondern direkt über das abgeben nachgedacht wird.

Der Hund kann ein nur leid tuen, völlig missverstanden und ausgeschlossen vom Familienrudel, ihr macht das er heult, jault und auch nix lernen kann. Ein Hund braucht sein Rudel,das sollte die ganze Familie sein. Wenn du da die einzige bist die ihn noch will und auch bereit ist was dafür zu tun, seh ich echt wenig Chancen.

Das ist ja kein Spielzeug was man bei Bedarf bespielen kann und dann wieder im Schrank legt sondern ein eigenständiges Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen und grade ein Welpe braucht Aufmerksamkeit und viel Zeit bis er erzogen ist und als Familienhund beim Mensch leben kann. Ich finde daher diese Gitterboxen echt schlecht, es dient nur dazu den Hund vom Rudel fernzuhalten, meist aus egoistischen Gründen wie so wird er schneller stubenrein. Und grad Hunde die evtl vorher es nie kannten dermaßen eingeengt zu werden fühlen sich in den Dingern nur gefangen, das muss langsam beigebracht werden das die Box Ruhe und Sicherheit bedeutet anstatt Knast. 

Im Grunde muss man da aber den Verein der euch den vermittelt hat,den Vorwurf machen, die haben den ja anscheinend im Blindflug vermittelt ohne euch aufzuklären oder auf die kleinsten Sachen zu achten. Wenn es so nicht geht und die Familie schon verstritten wegen den Welpe ist , dann ruf den Verein an das die sich darum kümmern. (Ist zwar ein Risiko für den Hund,aber wenn man die immer so durchkommen lässt ändern die ja ihre Vermittlungspraxis  auch nicht)


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Das ist eben das, was rauskommt, wenn man sich ein Haustier anschafft, ohne sich vorher darüber zu informieren, wie sich dieses Tier verhält und was es braucht. Manche lernen das auf die harte Tour... Und ihr habt euch mit einem Welpen aus dieser fragwürdigen Herkunft auch noch die Königsklasse ins Haus geholt.

Das Beißen in Hand & Hose ist ein Klassiker. Es sollte unterbunden werden, ansonsten darf der Welpe dafür keine weitere Aufmerksamkeit erhalten. Nur sehr zarte Welpen lassen sich durch ein energisches Nein davon abhalten. Stattdessen sollte aus menschlicher Sicht richtiges Spielverhalten geübt werden. Beißen auf Spielzeug ja, beim Beißen auf Mensch wird das Spiel abgebrochen.

Hunde nehmen Kinder in diesem Alter selten für voll - mit Antipathie hat das wenig zu tun. Ein Kind in dem Alter ist für die Erziehung eines Welpen einfach nicht der richtige Ansprechpartner. Was nicht heißt, dass sie nicht auch mit dem Hund spielen kann, wenn er gelernt hat, wie das mit Menschen richtig funktioniert.

Man kann keinen Welpen allein lassen. Einsamkeit ist Welpen-worst case, ein verlorener Wolfswelpe ist so gut wie tot - beim Stichwort Todesangst ist die Reaktion des Welpen evtl. nachvollziehbar. Ihn zu zwingen, allein zu schlafen ist schlicht Quälerei. Wenn ihr den Hund allein lassen müsst, gebt ihn ab. Ein Hund, der das nicht vernünftig in kleinen Schritten lernt, dreht durch.

Die Box ist eine gute Alternative, wenn sie in Gesellschaft steht und der Welpe sie als etwas Positives kennengelernt hat.

Ansonsten ist es völlig logisch, dass ihr noch diverse Pfützen und evtl. Haufen aus der Wohnung werdet entfernen müssen. Das bleibt nicht aus, lässt sich aber durch Pipi-Disziplin von euch reduzieren. Die da lautet: Ein Welpe muss nach dem Schlafen, nach dem Spielen, nach dem Fressen, ansonsten ca. alle 2 Stunden und auch nachts alle 3-4 Stunden.

Das war jetzt die Crashkurs-Version... Kauft, lest und beherzigt mindestens ein Buch zu dem Thema, besser zwei oder drei. Ich kann "Lassie, Rex & Co." empfehlen (wenn man von den dort enthaltenen teilweise veralteten Dominanztheorien absieht), aber es gibt noch viele viele andere. Jeder Pro-User hier kann dir garantiert ein oder zwei gute nennen.

Aber: Sollte der Unmut deiner Familie nicht aus eurer Überforderung resultieren, sondern daraus, dass ihr jetzt ein Familienmitglied mehr habt, das Aufmerksamkeit benötigt, solltet ihr den Hund ebenfalls abgeben.

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nicht nur ihr seid gestresst, sondern auch der Welpe. Denn anscheinend habt ihr keine Erfahrung in Sachen Hundehaltung, Bedürfnisse eines Welpen. Denn das Alleine bleiben oder das akzeptieren einer Box muss dem Kleinen erst einmal beigebracht werden. Ebenso die Beißhemmung muss ein Welpe erlernen. Solange ihr es nicht schafft, geduldig, konsequent und souverän mit der Situation und dem Welpen umzugehen, kann ein neuer Besitzer mit Welpenerfahrung  besser geeignet sein. Denn solange deine Familie nicht mitzieht und nur noch genervt auf den Kleinen reagiert, ist es für ihn natürlich eine Katastrophe. Oder ihr seid bereit einen Trainer ins Haus zu holen oder eine Welpenschule zu besuchen , um verantwortungsbewusst und welpengerecht mit ihm zu arbeiten und ihn zu erziehen

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genau so ist es aber mit einem hund. was willst du jetzt für eine antwort? ihr seid uberfordert und zwei lwute wollen den hund schon nicht mehr. weil er typisches verhalfen zeigt. entweder setzt du deinen mann nebst tochter auf den pott und ihr macht das vernunftig mit einem guten(teuren) trainer. oder ihr gebt ihn besser gestern als heute ab.

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Oh ja das kenne ich nur zu gut, bei uns hatte sie eine schlechte Vorgeschichte. Mein Tip, geh zur Welpenschule...hört sich blöd an aber ist wie für Kleinkinder die Krabbelgruppe und der Trainer hat uns richtig gut unterstützt. Heute haben wir eine richtig tolle Hündin. Was auch von Vorteil ist, euer Welpe lernt Sozialverhalten gegenüber anderen Hunden und Menschen. Und einmal im Monat gab es bei uns den Welpe/Kind Tag, da waren nur die Jugendlichen mit den Hunden da, ganz ohne Erwachsene, dort lernt der Welpe das auch Kinder in der Rangfolge über ihm stehen, was sehr wichtig für das spätere zusammen Leben ist.

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Ich schließe mich den Vörgängern hier an. Aber so wie du das beschreibt würde ich ihn lieber abgeben. Denn für die Erziehung des kleinen müsst ihr ALLE an einem Strang ziehen. 

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