Hattet ihr schonmal einen medikamentösen Abbruch, wenn ja könnt ihr davon erzählen?

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5 Antworten

Hallo violavio,

zu deiner Frage: nein, so wie du nicht. Ich hatte mal eine medikamentöse Einleitung, aber viel später in der Schwangerschaft, das war in der 17. SSW, als mein Baby leider tot war.   

Es ist aber auch bei jedem anders mit dem Verlauf, auch was Schmerzen und Blutung betrifft. Es kann sich hinziehen, es kann leicht oder schwer gehen. Auf alle Fälle kann man echt drauf verzichten.

Dass du jetzt in Not bist und mit 17 keine Möglichkeit für dein Kind siehst, das kann ich mir vorstellen. In dem Alter hat  man ja ganz andere Träume und Pläne als ein Kind. Bist du noch Schülerin? Und dass deine Eltern nichts mitbekommen sollen, macht’s natürlich auch nicht unbedingt leichter. Was wär, wenn sie es rausbekommen?

Irgendwen zu haben, wo du drüber reden kannst oder der dann da ist, wenn es dir nicht so gut geht, das würd ich dir jetzt ehrlich wünschen! Kannst du denn eventuell zum Freund oder Freundin?

Aber wie ist das denn, du hattest ja in deinen anderen Fragen geschrieben, dass du sowieso schon Blutungen hattest. Vielleicht musst du dir gar keine Gedanken mehr um Abtreibung machen?

Wenn du diese Woche deinenTermin zum Beginn des medikamentösen Abbruchs hast, dann sag deinem Frauenarzt doch gleich, er soll nochmal kontrollieren, ob du überhaupt noch schwanger bist. Das kann er ja dann im Ultraschall sehen. Außerdem müsste man das auch an deinen Blutwerten (hcg) erkennen können. Die werden in deinem Fall sicher vorher kontrolliert werden. Vielleicht warst du ja schon dort und weißt mehr? Schreib einfach wieder...ich drück dir die Daumen, dass dir möglichst viel erspart bleibt.

glg Mareike

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violavio 06.11.2015, 00:11

Es war zum Glück eine Fehlgeburt.

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mareike2014 06.11.2015, 08:46
@violavio

...na das war für dich ja dann o.k., dass es von selbst abgegangen ist. Musstest du dann noch eine Ausschabung machen lassen oder war alles von alleine in Ordnung?

Wünsch dir auf alle Fälle alles Gute für die Zukunft!

LG Mareike

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Wie ist das jetzt? Warst du beim Arzt? war es ein Spontanabort (Fehlgeburt finde ich so früh in der Schwangerschaft nicht das passende Wort)? oder hast du unterdessen schon mit dem medikamentösen Abbruch begonnen?

Es macht nicht viel Sinn, wenn dir hier jemand vom selbst erlebten medikamentösen Abbruch erzählt. Denn das läuft bei jeder Frau verschieden ab. Bei einigen ist es nicht viel anders als eine normale Mens. Einige haben schlimme Schmerzen und sehr starke Blutungen. Bei den meisten gibt es mehr oder weniger leichte Schmerzen, denen mit Schmerzmitteln gut beizukommen ist, und die Blutungen halten sich in Grenzen, alles in allem also erträglich. Und meist dauert es auch nicht sehr lange, bis die Frucht ausgestossen ist. Hier findest du eine sachliche Info:

www.svss-uspda.ch/de/facts/mifegyne.htm

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violavio 10.11.2015, 05:57

Ich hatte am Samstag den abort, ohne Tabletten genommen zu haben, also natürlich

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Hallo

Ich habe mal Deine Fragen angeschaut und da habe ich gesehen, dass Du betreffend einer Fehlgeburt gefragt hast.

Hattest Du denn eine Fehlgeburt? Oder möchtest Du eine medikamentöse Abtreibung?

Zuerst müsste mal die Schwangerschaft durch einen Frauenarzt festgestellt werden, danach müsstest Du einen Beratungstermin z. B. bei Pro Familia vereinbaren.

Bei einem medikamentösen Abbruch bekommst Du dann in einer Arztpraxis oder Spital 1-3 Tabletten Mifegyne. 2 Tage danach musst Du weitere Tabletten einnehmen. Rund 3 Std. danach beginnen dann die Blutungen.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Freundlichen Gruss

tm

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Hallo vialoavio,

ich kann Dir nicht aus persönlicher Erfahrungberichten, hab aber schon öfter gelesen, dass der medikamentöseSchwangerschaftsabbruch von den Frauen sehr unterschiedlich erlebt wird. So unterschiedlich und individuell wie wir Frauen eben sind...

Manche wählen diese Methode, weil sie z. Bsp. Angst vor einer Narkose haben, andere empfinden die Abtreibung mit Mifegyne als sehr belastend, weil es sich über mehrere Tage hinzieht und auch weil die Frau alles bewusst miterleben muss.

Ich schick Dir hier mal einen Link, wo der genaue Vorgang ziemlich gut erklärt ist:

Das geht irgendwie nicht mit dem Link-Schicken. Schau doch mal auf der Seite vorabtreibung. Im Infoteil unter der Rubrik „wie funktioniert eine Abtreibung“ kannst Du über den Ablauf eines Abbruchs mit Mifegyne alles genau nachlesen. Ist recht verständlich beschrieben.

Wünschst Du Dir Erfahrungsberichte, weil Du selbst eine medikamentöse Abtreibung vor Dir hast? Du hattest ja geschrieben, dass Du diese Woche einen Abbruch-Termin hättest. Wann wäre der Termin denn?

Oder denkst Du im Moment, dass Du vielleicht sogar eine Fehlgeburt gehabt haben könntest? (hab Deine anderen Fragen auch gelesen). So wie Du es beschreibst, könnte es tatsächlich gut sein, dass es eine war.... Du hast ja offensichtlich eine sehr gute und sensible Körperwahrnehmung. Und dass die Schwangerschafts-Symptome plötzlich weg sind, ist ja schon komisch.

Ich würde Dir echt Mut machen zu Deinem Frauenarzt zu gehen und abklären lassen, was los ist.

Wenn Du eine Fehlgeburt hattest, dann wäre ja ein Abbruch quasi gar nicht mehr nötig. ...und du müsstest keine Abtreibung mehr durchstehen. Ist ja auch medikamentös nicht ohne, mit den Hammer-Hormonen und allem...

Deshalb lieber vorher bei Deinem Frauenarzt fragen, denkst Du nicht auch?

Ist sicher sowieso alles gerade sehr belastend für Dich!

Hast Du denn jemanden, der mit Dir diese Zeit jetzt durchsteht? Den Kindsvater? Eine gute Freundin?

Und wie geht es Dir damit, dass Du dieses Kind nicht bekommen kannst?

Ist ja auch eine schwere Herzens-Entscheidung, oder?!....auch wenn es äußerlich gar nicht passen will....

Hast Du denn schon Kinder? Oder bist Du noch ziemlich jung, dass es deshalb nicht geht? Magst Du noch was über Deine genauere Situation erzählen? Gerne auch über private Nachrichten.

Ich denke an Dich und wünsche Dir, dass es so kommt,wie Du es am besten verkraften kannst.

Alles Liebe und viel, viel Kraft Dir!

glg

eva

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eva43 04.11.2015, 09:44

bitte entschuldige, ich habe Deinen Namen falsch geschrieben! Also nochmal:

Hallo liebe violavio!

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violavio 04.11.2015, 14:27
@eva43

Ich bin 17 für einen medikamentösen Abbruch habe ich mich entschieden, da bei dieser Methode meine Eltern nichts mitbekommen.

Eine schwere Entscheidung war es nie ich mag Kinder & in dieser Situation geht das gar nicht .

Ich war schon auf der Seite vorabreibung. das ist,aber alles vielzu anti-abtreiben.

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eva43 04.11.2015, 20:29
@violavio

ah, okay. Danke für Deine Info.

Hat sich denn jetzt noch was ergeben, ob das mit den Blutungen eventuell eine Fehlgeburt war? Ich hatte den Eindruck, Du warst diesbezüglich etwas verunsichert.

Deshalb lass doch unbedingt vorher abklären, ob Du überhaupt noch schwanger bist, ja?!

Auch eine medikamentöse Abtreibung ist doch ein Eingriff und belastet natürlich den Körper.

Ich wünsche Dir alles Gute!

glg

eva

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violavio 10.11.2015, 05:55
@eva43

Ich hatte am Samstag dann die eigentliche fehlgeburt

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Ich persönlich kann Dir den medikamenteusen Abbruch nicht empfehlen. Denn es kann zu vielen Nebenwirkungen kommen. Erbrechen, Schwindel, Störungen im Magen-Darm-Trakt, unkontrollierbare Blutungen...für viele Frauen ist es im Nachhinein auch psychisch belastend, das Ganze über einen so langen Zeitraum bei vollem Bewußtsein mitbekommen zu haben. Aber ich kann Dir auch keine andere Methode empfehlen. Denn unabhängig von der Methode kann eine Abtreibung für Dich zu einer Verlusterfahrung werden, die Dich über Jahre hinweg körperlich und psychisch belasten kann.

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ditchwich 05.11.2015, 14:11

Genau dasselbe könnte man sagen, wenn sie austragen würde (Ironie): "Ich persönlich kann Dir das Austragen der Schwangerschaft nicht empfehlen. Denn es kann zu vielen Nebenwirkungen kommen. Erbrechen, Schwindel, Störungen im Magen-Darm-Trakt, unkontrollierbare Blutungen...für viele Frauen ist es im Nachhinein auch psychisch belastend, das Ganze über einen so langen Zeitraum bei vollem Bewußtsein mitbekommen zu haben. Es kann dich über Jahre hinweg körperlich und psychisch belasten" (Ironie Ende). 

Das sind keine Gründe weder gegen den medikamentösen Abbruch, noch für bzw. gegen das Austragen einer ungeplanten Schwangerschaft. Jeder Entscheid, jede Methode hat Vor- und Nachteile.

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violavio 06.11.2015, 00:14
@ditchwich

Eine ungewollte Schwangerschaft ist psychisch viel.belastender, man muss sich damit nun mal sicher sein.

& ich hatte zum Glück sowieso einen Spontanabort

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