Hat man mit über 40 und mit doktor titel noch eine chance auf eine gute arbeit?

8 Antworten

Auch mit einem Doktortitel hat man es in dem Alter nicht leicht, im Gegenteil es könnte sogar ein Hinderniss sein, weil man mehr von ihr erwartet. Sie kann natürlich noch Arbeit finden, dennoch wird sie Abstriche machen müssen. Die Erfahrung wird ihr zeigen, wie hart das Leben im Arbeitsmarkt geworden ist. Nimm es ihr nicht übel, sie kennt die Realität nicht mehr, weil sie so lange aus dem Bereich raus ist und wird schnell merken wie der Hase läuft. Finde es aber auch toll, dass sie noch so motiviert an die Sache ran geht, wünsch ihr alles Gute und viel Erfolg trotz Doktortitel ;-)

kommt auf ihr fachgebiet an

wenn der eine sohn von ihr 10 jahre alt ist da ist sie 45. ich denke wenn das kind 10 ist braucht man nicht mehr den ganzen tag zuhause zu bleiben, da könnte sie schon arbeiten vermute ich. naja aber ich finde es trotzdem schon sehr alt muss ich sagen., sie will wissenschftlich arbeiten, in einer großen firma oder an einer uni. aber sie hat ja so gesehen auch keinerlei erfahrungen, sie hatte zu ende studiert dann war sie zuhause als hausfrau und hat in der zeit ihre doktor arbeit gemacht. aber sie hat ja keine arbeitserfahrung in dem sinne. ich finde sie hat da garkeine chancen mehr, ist meine meinung, aber ich kenne mich auch nicht aus damit.

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Ich kenne arbeitslose Akademiker, ein Doktortitel ist kein Wunderding, daß einem Tür und Tor öffnet. Mit 45 ist mal allerdings noch nicht "zu alt". Problematisch ist aber, daß ihr offenbar ganz viele Jahre der Berufserfahrung fehlen, und das kann sie nicht mit einem Titel kompensieren...

Sie ist nicht chancenlos. Wenn sie aber denkt, daß allein ihr akademischer Titel einem roten Teppich gleichkommt, dann wird sie sich noch umgucken. Mit der Einstellung kommt sie nicht weit.

Es kommt total auf das Fachgebiet an, darauf auf welche Jobs sie sich bewerben möchte, ... Vielleicht hat sie ja noch Verbindungen zu Ihrer Uni und kann ihn Ihrem Fachgebiet etwas machen. Den Doktortitel zu erwerben ist ja meist ein Zeichen, dass man im universitären Bereich tätig bleiben möchte. Andererseits wenn sie jetzt zwei Jahrzehnte weg von der Uni ist und auch nicht selbsttätig am Ball geblieben ist, ist das natürlich auch nicht so einfach.

Da sie bisher von einem Gehalt in der Familie gelebt haben, braucht sie ja vielleicht auch keinen gutbezahlten Job und kann sich ehrenamtlich engagieren. Zu tun gibt es immer und überall was.

Unqualifizierte Bemerkung am Rande: Was ich überhaupt nicht verstehen kann, wie unglaublich viele Kinder hat sie denn bekommen, dass das letzte erst ohne Vollzeit-Mama überlebensfähig ist, wenn sie 45 ist? Wo bitte "muss" denn eine Frau ohne Nebenjob über Jahrzehnte den ganzen Tag zuhause bleiben? Hat sie nicht Sorge, dass sie mal ohne genügend Altersvorsorge dasteht oder hat sie in eine private Altersvorsorge investiert?

sie hat zwei kinder und eines davon ist erst 7 . ich weiss, dass ihre kinder total anstrengend sind, kenn die ja selber. meistens ist es ja so, dass die frauen dann zuhause bleiben . meine mutter war nie zuhause sie hat immer gearbeitet, dafür hab ich auch nichts von ihr gehabt, ich hab sie nie gesehen und war immer nur bei der oma. also so schlim finde ich das nicht wenn mütter beim kind bleiben

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@ bluevil ja, das ist das komische daran. weisst du, man hört es ja oft, dass frauen gleich heiraten, kinder bekommen und dann zuhause bleiben und nie arbeiten gehen bis sie alt sind. sie sind dann halt vom ehemann abhängig der gut verdient. das ist doch grad bei familien der fall, wo die frauen endlos viele kinder haben. aber ich frage mich auch wo die frau dann die rente hernimmt wenn sie mal alt ist. denn sie hat ja nie gearbeitet. und ein mann ist ja sicher auch keine sicherheit, der kann sterben, arbeitslos werden, sie verlassen... aber sowas fragt man ja niemanden...deshalb weis sichs nicht