hat jemand erfahrung mit alkoholentzug?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

"...und therapie erst mal hinten anstellen..."

Hallo ROHFUX!

Deine gedankliche Beschäftigung mit dem Thema ist ja schon mal SUPER! :)

Und so eine Entgiftung freut Deinen Körper natürlich immer - mit oder ohne Distra! :)

Das eigentliche Thema (... ohne Alk leben) hast Du aber mit einer Entgiftung allein erst angerissen...

Die Herausforderung liegt im TROCKEN BLEIBEN...

Vielen hilft da die Unterstützung ähnlich betroffener Menschen - "Therapie" genannt...

...Einigen hilft das aber gar nix! :)

Letzten Endes mußt DU entscheiden, was für Dich hilfreich ist... Wie Du leben willst...

...Wer unter Umständen Deine Entscheidungsbefugnis untergraben könnte...^^ - Sollte der Supergau eintreten...^^

Schau' auch mal hier 'rein: http://www.a-connect.de/index.php

Viel Glück! Beutelkind

Gleich zwei Sterne von Dir - ich freu' mich sehr!! Lieben Dank dafür!!!

0

ja mir Bewusst das der Thread schon viele Jahre alt ist, dennoch wird der ein oder andere Mensch danach suchen, und evtl. meinen Tipp als Sinnvoll ansehen.

Es wird von den Fiesesten Entzugerscheinungen gesprochen...Vorab sollte geklärt werden wie genau das Trinkverhalten ist, ist der Körper tatsächlich noch in einer 0,0 Phase? Bsp 1.0 Promille am Abend, 8 Stunden Später nüchtern, wann beginnt die nächste Trinkphase? bsp wieder am Abend, so ist mit kaum körperlichen erscheinungen zu rechnen.

Ist der Körper über Jahre dauernd betankt, also bsp 2.0 also 20 Stunden bis zu nüchternheit, und bereits nach 16 Stunden wird wieder Getrunken, dann ist mit deutlichen erscheinungen zu rechnen.

der Körperliche zustand ist ebenfalls sehr relevant.

Fakt ist auch 36 Stunden, mehr nicht, danach ist in aller regel ruhe, und man fühlt sich super.... diese Motivation muss aufgegriffen werden, um das Psychische nun zu überwinden, das verlangen wird immer wieder da sein....

Therapie kommt für die meisten sicher nicht in Frage, ihr müßt einfach viel mehr leiden, bis das leid so gross ist das doch die Therapie angenommen wird, bzw. danach gebettelt wird.

woher ich das weiss ? ich war 5 Jahre Trocken, habe in summe 70KG abgenommen, 1 FL Vodka am Tag.

Ich bin wieder in die Falle getappt und habe wieder angefangen, erst wenig, dann mehr .... wie früher eben... und schlimmer ..... nach jedem entzug wird es schlimmer....

Nun habe ich es wieder geschafft..... und Zack ... eine Woche und 5 KG leichter

Dieses Dreckzeug zerstört uns!

Wer auch immer das Liest tu es!

Wenn du zu viel Trinkst, dann regele dich runter .... mit einem Tagebuch, jeden tag weniger, und jeden tag geht es besser, wenn du irgendwann mindestens 12 Stunden nüchtern bist, schmeiss den rest weg und wird keine schlimmen körperlichen erscheinungen geben.... bedenke nur wenn du wieder anfängst wird es nochmal schlimmer

und dann kommt der Punkt das du es defintiv nicht mehr verheimlichen kannst

Entschuldigt meine Ausdrucksweise, aber du wirst eingeschissen im garten liegen oder ähnliches.... du denkst du bist stärker als der Alkohol?? die WEissheit mit löffeln gefressen? Vergiss es der Alk ist schlauer als jeder Professor, also lass ihn nicht mehr an dich ran.. . auf abstand ist das einfach .... lauf weg... entwickle so viel angst wie möglich.

Nur so und nicht anders geht es!

Alkohol freies Bier? Haken dran, kein Bier! das genussmittel zum trinken gibt es nicht mehr , auch keinen Saft im Weinglas !

Viel erfolg allen Leidenden

Seit 4 Jahren 1,5 - 2 Flaschen Wodka, du bist verdammt robust. Du bleibst aber nicht immer 30. Das kann verdammt schnell abwärts gehen. Ich spreche aus Erfahrung (bei der gleichen Wodka Menge) Mach so schnell wie möglich so eine Entgiftung. Mach dir um das Medikament keine Gedanken. Es gibt auch Menschen die allergisch auf Distra reagieren. Aber auch das kann dir egal sein. Die merken das recht schnell, und es gibt Alternativen. Einfach mal weg von dem Alk. Und dann mal in Ruhe über eine Therapie nachdenken.

Hallo! Da ich mich gerade wieder mit dem Thema Alkoholismus beschäftigt habe, erst mal eine Frage: Warum trinkst Du? Die Frage nach der Gesundheit ist ja ganz nett, aber ich glaube, dass man mit Alkohol etwas "abmildern, wegspülen und verdrängen" möchte, das man nüchtern nicht mit sich selbst ausmachen kann. Daher ist die Therapie, wenn es eine gute ist, im Grunde wichtiger, als der Entzug selbst, sozusagen. Ein Magersüchtiger muss ja auch nicht das Essen lernen, sondern seine Wahnnehmung verändern und die Probleme bewältigen, die ihn zur Magersucht geführt haben. Mich würde es selbst interessieren, warum ich den "Dusel-Zustand" brauche, allerdings bin ich selbst ein "Kontroll-Freak" und mag daher das Gefühl überhaupt nicht, nicht Chef der Lage zu sein. In meinen Augen ist bei Alkoholsüchtigen der Alkohol als Teufel anzusehen, der Dich kaputt machen will. Laß Dir das nicht von diesem Teufel gefallen! Solange Du den Teufel nicht abschüttelst, wird er Dich immer wieder rumkriegen! Du solltest diesen Teufel bekämpfen, denn er macht Dir nur vor, Dein Freund zu sein! Leider siehst Du das erst, wenn Du ihn bereits besiegt hast...! Keine Angst vor der Therapie! Ein gebrochenes Bein würdest Du ja auch behandeln lassen, warum sollte es mit der Seele etwas anderes sein?! Kein Mensch braucht Alkohol, wenn man ihn bräuchte, würde es ja nicht auch (viele) Menschen geben, die es ohne schaffen, das Leben zu leben. Du bist in etwas hineingeraten, aus dem Du Dir heraushelfen lassen kannst und es ist nicht schlimm, dazu Hilfe anzunehmen! Sei kein Opfer einer Flüssigkeit, die Dich regiert und lenkt und steuert! Der Entzug wird bestimmt nicht so leicht, aber Du kämpfst ja schließlich auch mit dem Teufel! Auch wenn er heute noch ein Freund zu sein scheint, er bestimmt, was Du tust. Aus freien Stücken kannst Du ihn nicht lassen, also hat er das Sagen über Dich. Sei stolz und besiege ihn, zeig ihm, dass DU das Sagen in Deinem Leben hast, komplett! Du wirst danach auch gar kein soo großes Interesse mehr an diesem Teufel haben, weil Du erkennen wirst, dass er Dich nur benutzt hat. Was glaubst Du, wie stark Du Dich fühlen kannst, wenn Du ihn besiegt hast? Das wird Dir die Stärke und das Selbstbewußsein geben, von der Du den Rest Deines Lebens profitieren kannst. Es tut mir Leid, dass Du dazu diese schwere Zeit erst einmal meistern musst. das hast Du sicher nicht verdient! Niemand wird einfach so zum Alkoholiker. Vielleicht weißt Du, was Dein Problem ist, dass Du "ertränken" möchtest, viell. hast Du nicht mal einen blassen Schimmer. In der Therapie wird es Dir aber sicher bald dämmern. Dann füllst Du dieses Defizit aus und brauchst keinen Alkohol mehr (leicht gesagt). Wenn Du den Absprung nicht machst, hast Du am Ende ein fremdbestimmtes Leben geführt, weil der Teufel in Deinem Kopf Dir sagt, was Du tun sollst. Er sagt Dir "Mach die Flasche auf", egal, wie lange Du davor stehst und versuchst, sie nicht zu öffnen, er wird Dich rumkriegen. Sei nicht das Opfer, lass das nicht mit Dir machen! Ich wünsche Dir die Kraft und den Mut dazu, sei Dir sicher: der Kampf wird belohnt werden. Trockene Alkoholiker werden nicht als Versager angesehen, weil sie getrunken haben, sie werden (aus Erfahrung) bewundert, weil deutlich wird, dass hier jemand sehr stark war und als Sieger aus einem Kampf hervorgegangen ist. Die Leute werden immer auf Deinen Rückfall "warten", bleibt der aus, werden Sie großen Respekt vor Deiner Leistung haben! Gib nicht auf, gib DICH nicht auf. Nutze die Hilfe eines Therapeuten, der nicht vom Teufel gesteuert wird und immun dagegen ist. Verlass Dich auf jemanden, der Dir raushilft, dass Du hineingeraten bist, ist nicht Deine Schuld! Alles Gute!

hi ,vielen dank für deine ausführliche antwort.Das mit dem verdrängen hat sicher am anfang zugetroffen, aber nach so nem langen konsum ist es auch einfach die gewohnheit und dass man sich selbst gar nicht nüchtern kennt, viell. ist auch ne angst da, wer man nüchtern ist. denn jegliche entscheidung sei es job-,partner- oder ne andere wahl, wurden ja alle im berauschten zustand getroffen.und ich muss sagen die entscheidungen waren zum grössten teil nicht verkehrt.dennoch mach mir da sicher etwas vor wenn ich glaube es könnte so weitergehen.deshalb entgiften dann therapie, wird sicher nicht einfach, werde aber mein bestes versuchen.nochmals danke für deine antwort. lg:)

0

hi ,vielen dank für deine ausführliche antwort.Das mit dem verdrängen hat sicher am anfang zugetroffen, aber nach so nem langen konsum ist es auch einfach die gewohnheit und dass man sich selbst gar nicht nüchtern kennt, viell. ist auch ne angst da, wer man nüchtern ist. denn jegliche entscheidung sei es job-,partner- oder ne andere wahl, wurden ja alle im berauschten zustand getroffen.und ich muss sagen die entscheidungen waren zum grössten teil nicht verkehrt.dennoch mach mir da sicher etwas vor wenn ich glaube es könnte so weitergehen.deshalb entgiften dann therapie, wird sicher nicht einfach, werde aber mein bestes versuchen.nochmals danke für deine antwort. lg:)

0

Du wirst sowieso nicht direkt vom Entzug zur Therapie geschickt. Da müssen ja erst Anträge ausgefüllt werden und das ganze muss genehmigt werden.

Ich nehme an, du sprichst von einer Entgiftung in einer Klinik? Mach das blos nicht allein zu Hause, bei deinen Trinkmengen und Gewohnheiten könnte das sonst lebensgefährlich werden.!!! Niemand trinkt ohne Grund und ein Leben ohne Alk funtkoniert nicht, indem man den Stoff nur einfach weglässt- das ist der Sinn, weshalb eine Therapie früher oder später auf eine Entgiftung folgen sollte.

Was möchtest Du wissen?