"Handwerk hat goldenen Boden" - ist das wahr?

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Es wird zwar täglich schwieriger, das Gold zu heben. Doch wer sich das richtige Handwerkszeug besorgt, dem fällt das auch in schwierigen Zeiten nicht schwer. Es kommt auch immer darauf an wie man dieses Sprichwort interpretiert. Ich habe selbst einen Handwerksberuf erlernt und nein ich bin daurch nicht "reich" geworden. Aber das was ich in der Zeit der Ausübung erlernen und an Erfahrungen sammeln durfte hat mich sehr viel mehr bereichert als Geld.

Meiner Meinung nach ist dieses Sprichwort weder veraltet noch unzeitgemäß, man sollte dabei in dem goldenen Boden eben nicht nur den Reichtum/Wohlstand sehen.

Gruß doc.imod

Laut Wikipedia lautet der Spruch eigentlich „Handwerk hat goldenen Boden, sprach der Weber, da schien ihm die Sonne in den leeren Brotbeutel.“

Somit war er ganz anders gemeint und enthält eine deftige Portion Sarkasmus, denn das Weberhandwerk wurde in der Industrialisierung im 19. Jahrhundert durch neue Technologien verdrängt.

Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten. Es hängt einerseits von den Tätigkeitsbereichen und andererseits von der Höhe der Qualifikation ab. Für viele Handwerksmeister mag das stimmen, insbesondere im Baubereich und in der industriellen Produktion.

Dennoch unterliegt die Nachfrage in den Handwerksberufen sog. Schweinezyklen, d. h. Schwankungen bei Nachfrage und Angebot. Derzeit (Stand 2017) werden Handwerker aus dem Hausbau- und Innenausbaubereich z. B. sehr stark nachgefragt, da es seit einigen Jahren einen Bauboom in Deutschland gibt. In den ersten Jahren nach der Jahrtausendwende sah die Situation für das Handwerk hingegen weniger rosig aus (vgl. Annette Szegfü: Wirtschaftliche Kennzahlen des Handwerks, IG Metall 2006).

Zudem gibt es immer wieder Handwerksberufe, die durch wirtschaftliche und technische Entwicklungen verdrängt werden, wie die oben genannten Weber.

Informieren kann man sich am besten auf entsprechenden Fachmessen, z. B. kommen viele Handwerker aus dem Baubereich auf Hausbaumessen zusammen, wo man sich direkt mit den Handwerkern über die beruflichen Chancen und Perspektiven austauschen kann.

ja du hast  recht, der trifft  nicht mehr zu.  Auf Grund der Osterweiterung ist das Handwerk in seiner ursprünglichen Form untergrabenworden und die Personalleasingfirmen haben dazu einen erheblichen Beirtrag geleistet. SIE transferieren imJahr hundertausende Arbeiter aus dem Osten die auf Großbaustellen dann die Tätigkeiten der ehemals ehrsamen Handwerker verrichten. Oft ist dann aber auch ein deutscher Meister mitbeteiligt , der wegen Raffgier und Haltlosgikeit leiber 5 billige Polen einstellt als einen Facharbeiter.

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