Guten Mittag. Warum sind Schulsachen nicht kostenlos?

16 Antworten

. Warum sind Schulsachen nicht kostenlos?

Weil Schulsachen produzieren den Firmen auch Geld kostet - Wenn sie ihre Sachen verschenken würden , würden sie Verlust machen. Und wenn der Staat das von den Steuereinnahmen bezahlt, dann müsste er irgend eine neue Steuer einführen um die Kosten zu decken. Im Grunde genommen bezahlen wir am Ende doch wieder teilweise die Schulsachen selbst

Da ist immer das Beste nicht gut genug, wenn ich das richtig höre

da gebe ich dir aber auch Recht. Es müssen unbedingt die Marken Sachen sein, günstige Sachen gehen nicht. Und falls man die doch kauft wird man dann oft vom Lehrer gerügt und muss die teuren Nachkaufen. Tut man das nicht dann ist der Lehrer auf einem schlecht zu sprechen und wer badet das aus? natürlich das eigene Kind. Da man das seinem Kind nicht antun will kauft man halt die Teuren Sachen.

Verstehen tut das keiner. Hab heuer auch schon die Schulliste durch und da habe ich mit einer Verkäuferin gesprochen. im Gymnasium wollen die dann Wasserfarben die 40 € kosten und dazu Ölkreiden für 35 €. Die Eigenmarken gebe es für jeweils unter 5 €.... und sorry meine Kinder malen auch in der Oberstufe keine so tollen Gemälde, dass man unbedingt Wasserfarben um 40 € braucht...

Überhaupt frage ich mich, warum es keine Sammelaktionen gibt, mit besseren Konditionen (sprich: billiger) und mit weniger Aufwand für 30 Familien einer Klasse.

sowas macht zumindest unsere Lehrerin bei den Heften. ob es sie das aus kostengründen macht oder ob sie das macht weil sie sicher stellen will dass alle ja exakt die gewünschten Hefte haben ist wieder was anderes

Naja, es sollten aber auch die Steuerzahler sein, die das zahlen, nicht dir Eltern. Schließlich haben ja alle was davon, wenn Kinder gute Bildung bekommen.

Ansonsten siehst du das richtig.

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@Zalla55

Nö. Es ist doch Sache der Eltern sich dagegen zu wehren. Wozu gibt es denn die Elternpflegschaft.

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Lieber Zalla55,

"Und überhaupt frage ich mich, wieso diese Verbrauchs- und Unterrichtsmaterialien, also auch Taschenrechner, Lineale, Zirkel usw. nicht vom Land bezahlt werden. Ranzen, Turnbeutel und Sportsachen sind ja schon teuer genug, da können sich auch gut betuchte Eltern und Großelter gerne finanziell austoben."

Die einfachste Lösung wäre, wenn die nicht nur gut betuchten Eltern und Großeltern endlich mal einsehen würden, dass man alle Verbrauchs- und Unterrichtsmaterialien, also auch Taschenrechner, Lineale, Zirkel usw. ...

anstatt immer neu zu kaufen, auch aus 2. Hand eben schon mal gebraucht kaufen kann!

......

Gute Nacht

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
 - (Schule, Gugumo, Einschulung)

Hallo Zalla und die anderen,

diese Frage zeigt wirklich ein Dilemma und ich finde es im Großen gesehen unlösbar.

Als ich noch zur Schule ging, wechselte das System noch zwischen Lernmaterialfreiheit und Phasen, in denen etwas für Bücher bezahlt werden musste. Ich war noch klein und erinnere mich an die Debatten zuhause (und fühlte mich schlecht, da ich somit meine Eltern noch mehr kostete - das fühlte sich an, wie wenn ich weniger geliebt würde).

Dadurch, dass meine Oma ihr Leben lang Deputat-Pakete von der Papierfabrik erhielt, in der mein Opa Prokurist war (ich habe ihn nicht mehr kennengelernt), war bei uns nie Not an Schulheften, Kladden, Vokabelheften, Blöcken, Zeichenpapier und wundervollem Butterbrotpapier, von dem ich noch jetzt eine Rolle aufbewahre - wie ein Museumsrelikt. Das Papier roch auch immer so schön!
Ich komme mütterlicherseits aus einer Familie, für die Papier und Papiere, also unterschiedliche Sorten, eine bestimmte Wichtigkeit haben (eigentlich müsste ich 'hatten' sagen, denn ich bin, was das betrifft, die Letzte unserer Art. Meinen Bruder interessiert das nicht, weil er diese Magie beim Auspacken dieser Papierpakete nie miterlebt hat; er war noch zu klein).

Tja, früher war mein Füllfederhalter schon etwas Individuelles - den hätte ich mir als staatlich zugeteiltes Gerät gar nicht vorstellen können. Vielleicht durch meine Familie begründet, mochte ich lieber das Individuelle, weil man da eine Wahl hat.

Weiter habe ich mir keine Gedanken darüber gemacht, wozu ohne eigene Kinder auch keine Notwendigkeit bestand. So, wie es jetzt ist, hat jeder die Möglichkeit, sich bei Discountern günstig mit Schulsachen einzudecken: über die niedrigen Preise staune ich immer, was diese Sachen halt auch zu Wegwerfartikeln macht.

Deine Ideen sind gut: sich zum gemeinsamen Sparen zusammentun - aber das findet da seine Grenzen, wo einer, der die Arbeit hat, irgendwann den Laden hinschmeißt, weil dann wieder individuelle Ansprüche kommen... :-)

Viele Grüße!

Weil die Steuern sonst ins Unermäßliche steigen.

Vielleicht sollte das Land mit auch das Auto bezahlen, weil ich es wegen schlechter Verkehrsanbindung für den Weg zur Arbeit brauche?

Du kannst ja selbst wählen, wie und womit du zur Arbeit kommst. Erkenne den Unterschied.

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@Zalla55

Du bist ja auch frei, wie und mit welchen Materialien du deine Kinder ausstattest. Unterschied nicht vorhanden.

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@Undertaker991

Eben nicht. Vorgaben (oft sogar mit Marken) kommen von der Schule. Kann aber nicht jeder wissen.

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@Zalla55

Muss man aber nicht einhalten und kann man sich als Elternschaft gegen wehren.

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Meine Mutter ist im Irak aufgewachsen.

Die haben jeden einzelnen Stift bezahlt bekommen! Nichts musste man selbst bezahlen.

Wenn der Irak es schafft, dann sollte Deutschland es wohl erst recht schaffen......

Mich stört es nicht wirklich, dass ich für meine Schulsachen bezahlen muss, aber wenn der Staat es zahlen würde, fände ich das besser. Schulsachen sind nicht billig. Wir brauchen für unser Abitur einen Taschenrechner für 100 €.

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