Gottprotz von Elias Cenetti?

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3 Antworten

Der "Gottprotz" ist der "Strenggläubige", der an seinen Glauben glaubt, an seine Glaubensleistung, der in seiner konfirmatorischen Lebensentäußerung zugleich eine allumfassende explanatorische Lebensbeschreibung hat. Er fragt nicht, er glaubt und er glaubt das was er glaubt, so wird ihm der Glaube zur Gewissheit und er versteht nicht warum andere nicht an das Glauben an was er glaubt - trotz so hoher und wundervoller Verkündung. Der Glaube wird beim "Gottsprotz" zur absoluten Wahrheit die nie im Plural steht - und diese "Wahrheit" im Glauben verwandelt sich in ihm, den Glaubenden zu einer Ikonographie eigener Strahlkraft , des Erleuchteten der bereit ist alle zu erleuchten mit seiner "demütigen" und glaubenswissenden "Schönheit".

Oder

Wer glaubt der braucht nicht mehr zu Fragen, denn er hatte alle Antworten im Glauben vergraben.

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http://www.physiologus.de/gottprotz.htm

Aber warum er das so sieht und empfindet steht auf einem anderen Blatt. Schlechte Erfahrungen? Es gibt vielleicht solche Leute, aber sicherlich sind das die Ausnahmen. Letztlich kann sich ja immer jeder selbst sein Bild von Gott machen - ohne zu protzen!

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Welchen Text?

So kann ich zu Deiner Frage nichts sagen.

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