Gold aus Elektronik lösen

11 Antworten

Die Goldauflage richtet sich nach Alter und Verwendung der Leiterplatten, je älter, russischer und optisch goldener, desto mehr ist zu erwarten. Galvanisch vergoldetes Material ist wertvoller bzw. oft wesentlich dicker als das neue "Chemisch Gold". Auf kupferkaschiertem LP-Material werden oft galvanisch zunächst 10 my Nickel aufgebracht wegen der Härte, danach 1 ... 5 my Gold. Bei CPU sind 386er und 486er Keramik-IC am interessantesten sowie uralte CPU und EPROM, auch Rückverdrahtungen, Stecker und Handy-LP. Bei kleineren Mengen lohnt sich nur der Verkauf zum Pauschalpreis, hier werden je nach Menge und Güteklasse bei PC-Leiterplatten 1 ... 4 Euro pro Kilo erzielt, Motherboards etwa 2,50 Euro pro kg im E-Schrotthandel, Barzahlung. Bei sehr hochwertigen LP lohnt sich eine Umarbeitung durch eine Fachfirma ab ca. 1000kg, hier werden Gold, Silber, Pd, Rh, Kupfer vergütet, aber das kostet und dauert lange! MfG Ulrich

Für diese Menge Gold lohnt sich der Aufwand kaum. Sehr rein wird es auch nicht. Vielleicht solltest Du erst mal bei einem Goldschmidt nachfragen, was er Dir für ein Gramm stark verunreinigtes Gold geben würde. Falls er es überhaupt wird kaufen wollen.

Was ist Goldschmidt?

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@fender

@fender: Das ist der frühere Name. Daher gibt es soviele Schmidt, aus der früheren Berufsbezeichnung für Schmied. Andere Beispiele sind Böttcher und Schulze für Fassmacher und Bürgermeister.

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Gold erkennt man ganz einfach an der Farbe. Wenn Du 4 Ohm auf einer Goldleitung gemessen hast, ist das Ohmmeter nicht in Ordnung, es dürften nur wenige Zehntel Ohm sein.

Woher ich das weiß:Beruf – Elektronik-Entwicklung

Such' Dir einen Anbieter, der Elektronikschrott aufbereitet: http://www.scheideanstalt.de/elektronikschrott.html. Auf diese Weise kannst Du wenigstens noch von den sonstigen Metallen profitieren. Ich fürchte Du hast überzogene Vorstellungen von der in Elektronik enthaltenen Goldmenge.

Vorsicht beim Hantieren mit den Säuren. Ich würde es von einem Fachmann machen lassen.

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