Glücksbringer Sünde bei Christen?

16 Antworten

Nein, ist keine Sünde. Im Gegenteil haben Archäologen jüdische Anhänger gefunden, aus einer Zeit weit vor Christi, auf denen Segenssprüche aus der Tora, bzw. dem Alten Testament, geschrieben waren. 

Eine Sünde wäre es nur, wenn du als Glücksbringer die Symbole einer anderen Religion, z.B. Thors Hammer, verwenden würdest.

Da kann ich dir mal einen Buchtipp geben: Es gibt seit ca einem Jahr ein sehr gutes Buch auf dem Markt: "Zum Glück gibts Gott"  von Jonathan Lommel (http://www.scm-shop.de/zum-glueck-gibt-s-gott.html) . Dabei gehts genau darum und um noch viele Themen mehr zum Thema Glück. Alles auf eine sehr einfühlsame und verständliche Art und Weise geschrieben. :-)

Nun, zumindest sind Aberglauben und natürlich "Vogeldeuter" oder Auguren nicht gern gesehen. Als Glücksbringer kann man viel sehen - wenn man als Glücksbringer kleine Figuren oder "Hausgötter" -> sog. Götzen d.h. bildhafte Tier- oder Menschenfiguren benutzt wäre das eben genau eine Sünde. Solche Schutzbringer sind nämlich genau jene Götzen, die der Herr nicht gern sieht. Soweit zur fachlichen EInschätzung ;) ... zum Glückbringen zurück: Wer nun glaubt, das ihm das Söckchen seiner Tochter, der erste selbstverdiente Cent, sein Lieblingshemd oder was auch immer Glück bringt, der darf es ruhig anziehen, sofern er es so ansieht, das es Gott mit Glück segnete :) ... ganz ausmerzen lässt sich der Aberglaube ans höhere Glück nicht, aber mit dieser Definition kann ich ganz gut leben.

Ich denke der beste "Glücks"bringer ist Gott.

Du solltest aber wissen dass Gott kein Wunschautomat ist, das heißt Gott hat einen Plan, den zieht er durch ob es uns passt oder nicht :D

Ob etwas Sünde ist, liegt in Deiner Intention, in Deiner Absicht.

Ein Beispiel: Jemand schenkt Dir einen Glücksbringer, weil er Dir etwas Gutes tun möchte und Dir Glück wünscht. Du hast diese Person gern und erinnerst Dich gern an sie. Wenn Du das Ding nun bei Dir hast, damit Du an diesen Menschen denkst, weil Du ihn lieb hast, begehst Du keine Sünde, auch wenn dieser Mensch wer weiß was für Brimborium in den Glücksbringer hineingedacht hat.

Noch ein Beispiel: Jemand schenkt Dir einen Glücksbringer und weil Du die Person für vertrauenswürdig hältst, glaubst Du, daß Dir der Gegenstand Glück bringen wird. Du fürchtest Dich vor Unglück, wenn Du ihn nicht dabei hast und achtest peinlich genau darauf, daß Du ihn immer mit Dir trägst, besonders in schwierigen Situation. Geht etwas gut aus, schreibst Du das der Wirkung des Glücksbringers zu. Wenn Du so denkst und Dich davon leiten läßt, begehst Du eine Sünde; Du läßt Dich von Deinem einmal eingeschlagenen Weg abbringen, obwohl Du weißt, daß Du es eigentlich nicht tun solltest. Du hoffst, dem Willen oder dem Wirken Gottes damit einen Schubs in die richtige Richtung zu tun. Nicht gut, die Sünde lauert...

Alles klar? Entscheide selbst, was Du tun willst und vor allem WARUM. Gruß, q.

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