Glaubt ihr dass Zucker eine Droge ist?

12 Antworten

versuch doch einmal damit aufzuhören. der suchtdruck ist nach ein paar tagen fast so hart wie ein opiatentzug. man hat riesen appetit auf alles wo zucker drin ist oder sein könnte, kann zeitweise kaum an etwas anderes denken. ich hab mal senf und ketchup löffelweise gegessen (da ist zucker drin) weil ich nichts anderes im haus hatte und dabei war, davon runterzukommen. und wenn man wirklich "clean" ist und wieder mit zucker anfängt, merkt man, dass zucker auch eine psychische wirkung hat, wie eine mischung von koks und speed, natürlich nicht so ausgeprägt.

ich glaube wenn man zucker und fleisch als nahrungsmittel limitieren würde, wären die überleichengehenden erfolgsmenschen im groß psychisch nicht mehr zu ihren bisherigen taten in der lage

Die WHO wurde ja schon genannt, alleine deswegen würde Zucker als Droge gelten, wenn man dazu hinstellt , dass es

kein lebenswichtiges

Nahrungsmittel ist!

Aber auch von der Wirkung her ähnelt es einer Droge:

  • Man kann sich mit Zucker berauschen! Viele Schulkinder machen das sogar und geben sich "Zuckerflash" - anders als Erwachsene den Jüngeren vorwerfen , scheinen aber die meißten Kinder irgendwann zu wissen, wann sie "aufhören müssen" , oder das es ihnen schaden.
  • Chronischer Missbrauch von Zucker führt zu Diabetis Typ II, Übergewicht und vielen anderen Krankheiten. - Das schafft selbst LSD nicht!
  • Speisen werden mit Zucker gesüßt, nur damit sie "besser" schmecken , sich also alleine am Geschmack positiv berauschen kann!
  • Zucker kann psychisch abhängig machen (jaja, ALLES kann psychisch abhängig machen, ich weiß...)
  • Zucker kann auch körperlich abhängig machen. S.o. chronischer Missbrauch

Aber sonst ist es auch pharmazeutisch evtl. eine Droge, da es aus pflanzlichen Extrakten hergestellt ist.

Raffiert und gereinigt ist die Verarbeitung ebenfalls so wie man es von manchen Drogen her kennt.

Zucker wirkt wie eine Droge und ist bei hohem Konsum sehr viel schädlicher für den Körper als andere Substanzen. Es ist auch in der Rechtsprechung schwierig zwischen Lebensmittel, Genussmittel und Suchtmittel zu unterscheiden, die Differenzierung ist eher willkürlich.

Man sagt sogar, man schädigt sich mehr dadurch, dass man nach dem Kiffen viel Süßes isst, als durch das Cannabis selbst.

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@DoubleBuckel

Der Meth-Mund kann auch daher kommen, weil chronische Konsumenten einen "Zuckerrausch" erleben müssen und sich Zucker quasi "reinlöffeln".

Das die appetitanregende Wirkung von Cannabis schon zu machen "Unglück" geführt hat, kennt man von den Space-Cakes, wodurch man immer ironischerweise Hunger auf Kuchen bekommt.

o_O

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