Gilt das ohm'sche Gesetz auch für eine Glühbirne?

7 Antworten

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Überall wo Strom ist muss auch Spannung sein. Und dort wo Strom und Spannung ist muss auch ein Wiederstand sein. Diese 3 Dinge braucht man fürs ohmsche gesetzt und das gibts auch bei der Glühbirne

Ich habe aus Versehen auf den Pfeil nach oben geklickt. Die Antwort ist nicht richtig.

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R=U/I  ist die Definitionsgleichung des elektrischen Widerstandes. Diese gilt uneingeschränkt, wenn U und I gegeben sind. Das OHMsche Gesetz hingegen gilt nur unter speziellen Bedingungen, die für die Metallfadenglühlampe nicht erfüllt werden.

Gruß, H.

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@Halswirbelstrom

Ich wüsste nicht, warum man die Glühbirne da ausnehmen sollte. Auch wenn die Kennlinie verbogen ist, gilt das Ohm'sche Gesetz - an jedem einzelnen Messpunkt.

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Überall wo Strom ist muss auch Spannung sein. Und dort wo Strom und Spannung ist muss auch ein Wiederstand sein.

Das ist Esoterik, nicht das Ohm'sche Gesetz. Und Wiederstand hat ein "e" zuviel.

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Ja. Aber man darf nicht blindlings davon ausgehen, dass der Widerstand einer Glühlampe einfach konstant sei. Der Glühdraht verändert sich ja physikalisch gesehen erheblich, wenn er aus dem Ruhezustand der Lampe (bei Zimmertemperatur) in kurzer Zeit auf hohe Temperatur erhitzt wird.

Das ohmsche Gesetz besagt, dass der Widerstand eines metallischen Leiters nur von der Temperatur abhängt, also bei konstanter Temperatur unabhängig von Stromstärke und Spannung ist. Da sich Glühlampen aber sehr stark erwärmen, ist der Widerstand auch nicht konstant.

Das ohmsche Gesetz besagt, dass der Widerstand eines metallischen Leiters nur von der Temperatur abhängt

Das besagt es ganz sicher nicht. Außerdem widersprichst du dir ein klein wenig.

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@prohaska2

In dem Buch "Physics" von Jay Orear zum Beispiel ist ab Seite 337ff eine recht einfache halbquantenmechanische Herleitung des Widerstands eines Drahts. Das Ergebnis ist, dass der Widerstand eines Metalls nur von der mittleren Driftgeschwindigkeit der Leitungselektronen abhängt (und der Geometrie des Drahtes natürlich) , und diese ist ein Maß für die Temperatur des Leiters.

Dies lässt sich alles auch sehr leicht in einem Versuch (Klasse 9 macht man das) darlegen. Hält man einen Draht in Wasser zum Kühlen, dann bleibt der Widerstand gleich, egal wie hoch die Stromstärke ist. Nimmt man den Draht raus, dann steigt der Widerstand mit größerem Strom. Dies liegt aber, wie oben dargelegt, dann nicht an der Stromstärke direkt, sondern an der durch den Strom erzeugten Entropie und der damit höheren Temperatur, welche wiederum die mittlere Driftgeschwindigkeit der Elektronen erhöht.

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@lks72

Das ist alles richtig - aber nicht das Ohm'sche Gesetz. Im URI kommt keine Temperaturabhängigkeit vor.

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R = U \ I ist die Definitionsgleichung des elektrischen Widerstands und nicht irgendein Gesetz.

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