Gibt es eigentlich Winterreifen für den Rollstuhl?

5 Antworten

üblicherweise werden rollis draußen auf fußwegen und in fußgängerzonen bewegt. dort ist meistens gut geräumt. probleme gibt es gelegentlich durch blöd "freigeschobene" fußgängerüberwege: da ist dann ein kleiner schneewall vor der bordsteinabsenkung. wenn der rolli schwer genug ist und der schnee noch weich, gibt es kein problem. übel sieht es aus, wenn der wall hart durchgefroren ist. aber mit "anlauf" und den größeren rädern voran, habe ich bis jetzt die winter ganz gut überstanden.

"winterreifen" wären nur für die besitzer von elektrorollis interessant. wer sich mit einem manuell anzutreibenden gerät bei schnee und eis aus dem haus wagt, der müßte ziemlich unempfindliche hände haben: je nach schneehöhe und "räumgszustand" der gehwege ist es oft ratsam besser zu hause zu bleiben. trotz des hohen gewichts meines e-rollis habe ich mich bereits mehrfach im schnee festgefahren und kam dort nur mit hilfe von schiebekräftigen passanten wieder heraus. GANZ ÜBEL sind angetaute und wieder gefrorene plattgefahrene schneefelder: da wage ich mich vorsichtshalber erst gar nicht drauf. wenn die gehwege NICHT geräumt sind oder der schneepflug bordsteinabsenkungen zugeschoben hat, muß ich sehen, dass ich irgendwo auf die STRASSE komme. zum glück scheinen die meisten busfahrer zu wissen, wo ich gelegentlich auf der strasse herumfahre und nehmen dankenswerterweise rücksicht auf mich. winterreifen für e-rollis habe ich bisher noch nie gesehen, möchte aber auch bezweifeln, dass die krankenkassen die kosten für "saisonale umrüstungen" übernehmen.

Ich selbst benutze Mountainbike Reifen im Winter, die sind schon mal ordentlich besser als die "Normalen". (Ist leider oft nicht leicht, welche zu finden, die an das Rollirad passen)

Außerdem gibt es aber noch welche mit Spikes, die aber dann auf normalem, trockenem Boden ziemlich laut sind.

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