Gehört eine abgebrochene Ausbildung in das Anschreiben?

7 Antworten

Zunächst gehört die Sache mit dem Ausbildungsabbruch keinesfalls in das Anschreiben, sondern in den beigefügten Lebenslauf.

Zweitens ist der Ausbildungsabbruch für Dich ohnehin ein Manko. Welcher Betrieb mag schon einen Azubi, der nicht durchhält? Und dann auch noch wegen persönlicher Konflikte! Die kommen meistens zurück wie der Heuschnupfen. Da würde ich es mit der Ehrlichkeit nicht so sehr übertreiben. Vielleicht kannst Du die Ereignisse so verpacken, dass es wie eine einmalige persönliche Belastung aussieht, die nicht zurückzukommen droht, also außerhalb Deiner Person liegt: Was ist da vielleicht glaubhaft (!!!) passiert? Trauerfall in der Familie, persönliche Unfallverletzung ohne dauerhafte Schäden, erster großer Liebeskummer? Solche allzumenschlichen Ereignisse wird man immer verzeihen. Die passieren auch den psychisch stabilsten Menschen.

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Daneben gibt es auch verständliche Gründe bei einer beruflichen Neuorientierung: Berufsspezifische gesundheitliche Belastungen, vormals unausgereifte Berufswahl, Entdeckung ureigener Neigungen, Fähigkeiten, Interessen u.s.w.

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Auch sowas muss in den Lebenslauf.Persönliche Konflikte lass da aussen vor.Nach dem Grund wirst du gefragt wenn du ein Vorstellungsgespräch bekommst.

Persönliche Konflikte im Anschreiben: Never. Das bedeutet, du machst Terror im Betrieb, du bist Krawallmacher und sozialunverträglich.

In den Lebenslauf gehört alles rein, was länger als wenige Wochen geht.

Im Anschreiben lügen?

Habe nun meine Bewerbung fertig und gebe sie einen guten Freund ab. Er gibt sie dort in seiner Firma seinem Chef ab. Er hat schon einige von unseren Freunden reingebracht. Nun ist die Frage, ob ich erwähnen soll, dass ich davor schon eine Ausbildung begonnen hatte und sie dann abgebrochen habe, aus gründen die ich jetzt nicht erwähnen will. Es handelt sich um den selben Beruf als Fachkraft für Lagerlogistik. Mein Kollege meinte ich solle im Anschreiben einfach etwas lügen und meine alte Ausbildungsstelle nicht erwähnen, das sie dann vielleicht denken ich wäre ein Problem Kind und würde diese Ausbildung auch irgendwann abbrechen. Er meinte aber auch ich solle entscheiden. Was denkt ihr? Wie soll ich nun vorgehen? Ehrlich sein oder ein bisschen im Anschreiben lügen

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Anschreiben und Motivationsschreiben - verwirrt!?

Hallo zusammen,

ich war gerade auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Bei der einen Stellenbeschreibung steht jetzt jedoch, dass man ein Motivationsschreiben, den Lebenslauf und das letzte Zeugnis schicken soll. Ich dachte immer, das Motivationsschreiben ist nur eine Art Zusatz ("Dritte Seite")? Soll ich jetzt einfach ein normales Anschreiben schreiben, nur etwas persönlicher und so halb formell (Anschreiben) und halb persönlich (Motivationsschreiben)? Ich finde das total schwierig, weil es ja irgendwie nach beidem klingen soll oder wie soll das gemeint sein?

Der erste Satz eines Motivationsschreibens ist ja normalerweise etwas lockerer und persönlicher. Dann ist es doch aber nicht mehr formell genug wenn gar kein Anschreiben mit dabei ist? Oder soll ich wirklich NUR ein Motivationsschreiben hinschicken und diesen anderen Kram mit "Hiermit bewerbe ich mich..." einfach weglassen, was ja normalerweise in einem Anschreiben drin steht?

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