Gehört eine abgebrochene Ausbildung in das Anschreiben?

4 Antworten

Zunächst gehört die Sache mit dem Ausbildungsabbruch keinesfalls in das Anschreiben, sondern in den beigefügten Lebenslauf.

Zweitens ist der Ausbildungsabbruch für Dich ohnehin ein Manko. Welcher Betrieb mag schon einen Azubi, der nicht durchhält? Und dann auch noch wegen persönlicher Konflikte! Die kommen meistens zurück wie der Heuschnupfen. Da würde ich es mit der Ehrlichkeit nicht so sehr übertreiben. Vielleicht kannst Du die Ereignisse so verpacken, dass es wie eine einmalige persönliche Belastung aussieht, die nicht zurückzukommen droht, also außerhalb Deiner Person liegt: Was ist da vielleicht glaubhaft (!!!) passiert? Trauerfall in der Familie, persönliche Unfallverletzung ohne dauerhafte Schäden, erster großer Liebeskummer? Solche allzumenschlichen Ereignisse wird man immer verzeihen. Die passieren auch den psychisch stabilsten Menschen.

Daneben gibt es auch verständliche Gründe bei einer beruflichen Neuorientierung: Berufsspezifische gesundheitliche Belastungen, vormals unausgereifte Berufswahl, Entdeckung ureigener Neigungen, Fähigkeiten, Interessen u.s.w.

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Auch sowas muss in den Lebenslauf.Persönliche Konflikte lass da aussen vor.Nach dem Grund wirst du gefragt wenn du ein Vorstellungsgespräch bekommst.

im anschreiben: nein

im (lückenlosen!) lebenslauf auflisten: ja

im lebenslauf würde ich es aufnehemn (also einfach nur das du ne abgebrochene ausbildung hast)

im anschreiben lieber nicht. leiber das du schon erste eindrücke von dem berufsfeld erlangt hast auf grund verschieder tätigkeiten.

beim vorstellungsgespräch würde ich aber von selbst erwähnen, wenn man dich nicht vorher schon drauf anspricht warum du abgebrochen hast, nicht das es am ende so wirkt als seies du faul oder so

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