Gehaltsvorstellung in Bewerbung nachträglich reduzieren?

... komplette Frage anzeigen

Das Ergebnis besteht aus 7 Abstimmungen

Auf keinen Fall nachträglich reduzieren! 71%
Gehaltswunsch kann man nachträglich noch reduzieren. 28%
Kommt auf die Art und Weise an. 0%

6 Antworten

Wie schon von anderen erwähnt, würde ich nach der Absage telefonisch nachhaken und direkt fragen, ob es am Gehaltswunsch lag, wenn man indirekt nach den Gründen fragt bekommt man nämlich die gleiche unverfängliche Begründung wie in der schriftlichen Absage. Und in Zukunft kein Gehalt in die Bewerbung, nur eine Anmerkung wie "ich freu mich, nähere Details in unserem persönlichem Gespräch darlegen zu können". Es gibt Spielregeln, dazu gehört, das Geld nicht in die Bewerbung gehört, in manchen Branchen ist dies sogar beim ersten Gespräch noch Tabu.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von flinn303
15.03.2012, 12:21

Danke, so werde ich das in Zukunft in den Bewerbungen formulieren!

Ich muss jetzt halt abwiegen:

  • Entweder halte ich die Füße still, warte ab und falle eventuell durch den Gehaltsfilter (dann kann ich zwar hinterher nachfragen, woran es gelegen hat, aber für diesen Job hilft mir das dann nicht mehr)

oder

  • Ich schicke nun nachträglich eine Mail mit der Info, dass ich "gesprächsbereit bin in Punkto Gehalt (vielleicht weil ich das ostdeutsche Gehaltsgefüge noch niche kenne?!). Das sieht vielleicht komisch aus, aber eventuell werde ich dann wenigstens zum Gespräch eingeladen.

Was meinst du? Ich will mir halt nicht im vorhinein die Chance auf ein Gespräch verbauen, denn in einem Gespräch punkte ich immer.

0
Gehaltswunsch kann man nachträglich noch reduzieren.

Das ist gar nicht so unüblich. Es bietet sich an, während einer 6-monatigen Probezeit ein niedrigeres Gehalt anzusetzen, mit der Option, dass bei Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis das Gehalt angeglichen wird. In der Firma, in der ich arbeite, ist das Usus. Allerdings arbeite ich in Westdeutschland...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von flinn303
15.03.2012, 12:11

Hm, es ging ja nicht um die Probezeit, sondern um die Zeit zwischen Bewerbung und Vorstellungsgespräch...

0
Auf keinen Fall nachträglich reduzieren!

Nein, dass würde ich in keinem Fall machen-dass kommt nicht gut! Wenn es zu einer Ablehnung kommt, dann einfach mal nachfragen, woran es lag-dann könnte man Bereitschaft signalisieren. Falls deine Bewerbung interessant ist und sie dich einladen, dann werden sie das Thema von selbst ansprechen-jeder weiß eigentlich, dass dies eine Verhandlungsposition ist!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Auf keinen Fall nachträglich reduzieren!

ist es frei wirtschaft oder öffentlicher dienst!

Im ÖD ist es egal, da wirst du gar nicht gefragt, da wird dir gesagt was du verdienst und es keine vb gibt. in der freien wirtschaft würde ich jetzt gar nicht weiter darauf eingehen. keinen rückzug machen, das wäre unprofessionell

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

ich denke sie setzen voraus, dass du bei Gehaltsvorstellungen gesprächsbereit bist!

Sicherer ist man immer wenn man keine Zahl angibt beid er Gehaltsvorstellung, sondern einen Bereich, zB von 40000-45000

Nachträglich reduzieren: Auf keinen Fall nochmal einen Brief losschicken o.Ä., da lieber abwarten was passiert

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von flinn303
15.03.2012, 11:01

Ja, das habe ich auch schon mehrmals gehört. Allerdings wenn ich eine Spanne ansetze, werden sie mich sowieso immer auf den Minimum-Wert festnageln. Also warum eine Spanne angeben? Wer zahlt schon freiwillig mehr als das, was er muss??

0
Auf keinen Fall nachträglich reduzieren!

Das sieht in jedem Fall blöd aus wenn du das nachträglich änderst

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?