Gehaltsvorstellung in Bewerbung nachträglich reduzieren?

Das Ergebnis basiert auf 7 Abstimmungen

Auf keinen Fall nachträglich reduzieren! 71%
Gehaltswunsch kann man nachträglich noch reduzieren. 28%
Kommt auf die Art und Weise an. 0%

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wie schon von anderen erwähnt, würde ich nach der Absage telefonisch nachhaken und direkt fragen, ob es am Gehaltswunsch lag, wenn man indirekt nach den Gründen fragt bekommt man nämlich die gleiche unverfängliche Begründung wie in der schriftlichen Absage. Und in Zukunft kein Gehalt in die Bewerbung, nur eine Anmerkung wie "ich freu mich, nähere Details in unserem persönlichem Gespräch darlegen zu können". Es gibt Spielregeln, dazu gehört, das Geld nicht in die Bewerbung gehört, in manchen Branchen ist dies sogar beim ersten Gespräch noch Tabu.

Danke, so werde ich das in Zukunft in den Bewerbungen formulieren!

Ich muss jetzt halt abwiegen:

  • Entweder halte ich die Füße still, warte ab und falle eventuell durch den Gehaltsfilter (dann kann ich zwar hinterher nachfragen, woran es gelegen hat, aber für diesen Job hilft mir das dann nicht mehr)

oder

  • Ich schicke nun nachträglich eine Mail mit der Info, dass ich "gesprächsbereit bin in Punkto Gehalt (vielleicht weil ich das ostdeutsche Gehaltsgefüge noch niche kenne?!). Das sieht vielleicht komisch aus, aber eventuell werde ich dann wenigstens zum Gespräch eingeladen.

Was meinst du? Ich will mir halt nicht im vorhinein die Chance auf ein Gespräch verbauen, denn in einem Gespräch punkte ich immer.

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@flinn303

Noch etwas nachschicken sieht unmöglich aus, das heißt ja, dass du dir scheinbar keine Gedanken gemacht hast, bevor du die Bewerbung abgeschickt hast. Wenn deine Qualifikation passt wird es kaum am Wunschgehalt scheitern, die werden schon weit genug denken können, dass du halt ein Westgehalt angegeben hast.

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@Codarl

Vielen Dank für den Stern, ich bin etwas beschämt, weil ja eigentlich jeder hier interessante Aspekte dargestellt hat. Letztendlich läuft es eh darauf aus: Nichts genaues weiß man nicht, es kommt immer auf die Launen des Gegenübers an, ob man mit etwas durchkommt oder nicht.

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Gehaltswunsch kann man nachträglich noch reduzieren.

Das ist gar nicht so unüblich. Es bietet sich an, während einer 6-monatigen Probezeit ein niedrigeres Gehalt anzusetzen, mit der Option, dass bei Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis das Gehalt angeglichen wird. In der Firma, in der ich arbeite, ist das Usus. Allerdings arbeite ich in Westdeutschland...

Hm, es ging ja nicht um die Probezeit, sondern um die Zeit zwischen Bewerbung und Vorstellungsgespräch...

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Auf keinen Fall nachträglich reduzieren!

Nein, dass würde ich in keinem Fall machen-dass kommt nicht gut! Wenn es zu einer Ablehnung kommt, dann einfach mal nachfragen, woran es lag-dann könnte man Bereitschaft signalisieren. Falls deine Bewerbung interessant ist und sie dich einladen, dann werden sie das Thema von selbst ansprechen-jeder weiß eigentlich, dass dies eine Verhandlungsposition ist!

zweite Gespräch, Vertrag unterschrift, erste job nach studium?

Hallo,

mein erster job nach dem studium und ich habe wohl sch** gebaut.

Bei der Bewerbung musste ich angegeben werden, was man so verdienen möchte.

Da habe ich mich an meinen Kollegen orientiert die schon etwas länger als ich fertig sind und KEINEN job finden. Nach Ansicht Ihrer Bewerbungsunterlagen, kam ich zu dem Schluss, dass es an deren Gehaltsvorstellung liegen musste. Also hab ich etwas weiter unten angesetzt um nicht so lange wie die Kollegen Arbeitslos sein zu müssen.

Nun das problem, Ich habe in der Bewerbung betrag X angegeben und am ende vom Vorstellungsgespräch sagte der Personaler: "Und Ihr Gehalt von X passt uns auch sehr gut!".

Dabei nannte er 3.000 mehr als ich es hatte. Las meine Unterlagen nochmal schnell durch und reagierte so: "Ach nee, nur X".

NUn habe ich um 13 Uhr den Termin mit Ihm, erst werde ich die Firma sehen, werde rumgeführt und dann will er mit mir den Vertrag durchgehen und hat schon durchblicken lassen, dass er will dass ich direkt dort alles Unterschreiben soll.

Nun zu meiner Frage:

1. Wie kann/sollte ich es ansprechen, dass mein Gehalt eine "Anpassung" erhält? Nach der Probezeit vielleicht? Wenn Probezeit >= 3 Monate, dann nach einem halben Jahr und das dann unbedingt im Vertrag fixieren? Eventuell noch weitere Gehaltsaufstockungen vermerken?

(Mein Studium drehte sich so ziemlich zu 100% um den Job, ein ehemaliges Praktikum ebenfalls, also bin ich mir sehr sicher dass ich nach maximal 6 Monaten komplett alle Prozesse kenne und sicherlich mehr Wert bin.)

2. Der Personaler gab zu verstehen, dass wenn wir den Vertrag nach dem Rundgang durchgehen und ich dann zahlreiche Unterschriften setzen müsse. Also erwartet er wohl dass ich direkt alles vorort unterschreibe. das möchte ich nicht, ich möchte alles erst mal noch mit heimnehmen und durchsehen. Kann ich das einfach so sagen? "Ich möchte den Vertrag erstmal in Ruhe daheim nochmal durchgehen und gebe ihn die Tage hier ab?"

3. Worauf sollte ich noch so bei dem Vertrag achten? Habe dahingehend keine Erfahrung, da ich noch nie so richtig Vollzeit tätig war. (ausser damals im Zivildienst und ferienjobs, aber das zählt ja nicht)

Ich danke euch für eure Antworten!!

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