Gab es in der DDR schon Erzieher?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Dass es in der DDR vorwiegend Erzieherinnen gab, lag in erster Linie daran, dass die Väter der Kindergartenkinder alle Arbeit hatten und die Mütter der Kinder ebenfalls einem Beruf nachgingen. Hier bot sich der Beruf der Erzieherin besonders an, da der Bedarf durch ein gut ausgebautes KITA-System hoch war.

Folgendes aus: www.Erzieherin.de

In der DDR umfasste die Ausbildung für Krippe und Kindergarten 3 Jahre, die zur Horterzieherin bzw. Unterstufenlehrerin 4 Jahre. Voraussetzung für die Ausbildung war ein mittlerer Schulabschluss, die Ausbildungen fanden an Fachschulen statt.

„Insgesamt hatten die Erziehungs- und Sozialberufe in der DDR einen gesellschaftlich und politisch ungleich höheren Stellenwert als in der Bundesrepublik.

Danke für diese und die anderen Antworten;)

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Am Institut für Lehrerbildung A.S. Makarenko waren wir 10 Jungs zu 90 Mädchen, die Lehrer und Erzieher studierten.

Heute werde ich als potentieller Kinderschänder nicht mehr eingestellt, eine Front von weiblichen Erzieherinnen und Müttern macht sich dagegen auf.

Ein faktisches Berufsverbot. Ein weiteres Berufsverbot habe ich derzeit, weil ich hauptamtlicher Mitarbeiter des MfS war und das bei diesem Erziehermangel. Schizophrenes Deutschland!

Und das, obwohl dies damals staatlich gefordert war und ich erst 28 Jahre alt war 1990. So sieht die Idiotie aus!

ja schon

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