Als Totaler Krieg wird allgemein eine Kriegführung bezeichnet, die auf eine vollständige Ausnutzung des wirtschaftlichen und personellen Potentials auf Kosten der allgemeinen Lebenshaltung abzielt.

Die Bezeichnung wird heute meist mit der am 18. Februar 1943 von Reichsminister Joseph Goebbels während einer Propagandaveranstaltung der Nationalsozialisten im Berliner Sportpalast gehaltenen Rede in Verbindung gebracht, die unter dem Namen „Sportpalastrede” Geschichte machte.

Allerdings hatte bereits Erich Ludendorff 1935 eine Broschüre mit dem Titel Der totale Krieg herausgegeben. Der Begriff selbst kann als Abwandlung dessen verstanden werden, was Carl von Clausewitz 1832 mit dem „absoluten Krieg” bezeichnet hatte.

(Aus Babylon)

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Die einfache Interpretation dieser kleinen Geschichte:

Der Junge hat geweint, weil er Aufmerksamkeit brauchte.

Als er erfahren hat, dass man ihn nicht hören kann, hat er aufgehört zu weinen und ist weggegangen, weil er eingesehen hat, dass sein Weinen sinnlos ist.

Beim nächsten Mal wird er vielleicht mit der Windrichtung weinen.

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Friedrich der II (1712 - 1786), König von Preußen. Der "Philosoph von Sanssouci" förderte die Deutsche Aufklärung.

Holte deutsche und ausländische Aufklärer an seinen Hof und gewährte eine für die damalige Zeit ungewöhnliche Freiheit zu lehren und zu publizieren. (Von unserer heutigen Freiheit von Forschung und Lehre, Gedankenfreiheit, Pressefreiheit etc. war das allerdings noch weit entfernt.) Schrieb selbst mehrere philosophische Abhandlungen, wobei sein Interesse stärker auf dem Gebiet der praktischen als der theoretischen Philosophie lag.

Religion: "Die Religionen müssen alle toleriert werden, und muß der Fiscal (Staat) nur das Auge darauf heben, daß keine der anderen Abbruch tue; denn hier muß jeder nach seiner Façon selig werden." Den Atheismus lehnte er aber ab.

Aufgeklärter Absolutismus: Der Fürst ist der erste Diener des Staates. Auf das Wort "erste" legte Friedrich aber ebensoviel Wert wie auf das Wort "Diener".

"Meine Herren, ich werde einen Krieg unternehmen." So der aufgeklärte Monarch, kaum daß er König war. Seine Nähe zur Aufklärung verhinderte nicht, daß Friedrich viele Kriege zwecks Vergrößerung seines Herrschaftsgebietes führte und dabei teils durch Geschick, teils durch Glück große Erfolge hatte. [Und Gebiete eroberte, die die Nazis später wieder verspielten.]

Lessing ignorierte er wegen Meinungsverschiedenheiten. (Aber zumindestens ließ er ihn nicht einsperren oder schlimmeres.)

Aus: Peter Möller: Die Aufklärung

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Mit 18 hat sie alles Recht der Welt, einen 32-jährigen Freund zu haben.

Sie ist bereits eine junge Frau, und er ist noch ein junger Mann.

Diese Konstellation hat auch was für sich. Er gibt ihr Sicherheit und sie ihm Motivation.

Offenbar lieben sie sich noch dazu, was keine schlechten Voraussetzungen sind, aber keine Garantie bedeuten.

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Aus Onguru:

Tintenfisch, Krake und Co. Der Begriff Tintenfisch ist eine Sammelbezeichnung. Er kennzeichnet in der Klasse der Kopffüßler die Unterklasse, zu der Oktopus, Kalmar, Sepia und Nautilus gehören. Der Oktopus ist der am weitesten entwickelte Tintenfisch. Er hat acht Tentakel, ist ein ausgesprochener Höhlenbewohner und geht nur nach draußen, wenn er Nahrung oder einen Paarungspartner sucht. Er ist ein Meister der Tarnung, ein listiger Jäger und kommt durch den kleinsten Spalt: ein ausgewachsener Oktopus zwängt sich ohne Probleme durch ein drei Zentimeter großes Loch. Seine Gabe sich dünn zu machen und die Kraft seiner Arme machen ihn auch zum Ausbruchkünstler aus Aquarien. Der Oktopus gilt als das intelligenteste wirbellose Tier. Experten vergleichen seine Intelligenz mit der von Ratten. Taucher wissen, dass diese neugierigen und fantasiereichen Tiere sich immer wieder neue Tricks einfallen lassen um sich zu verstecken. Sie bauen Höhlen aus Steinen und Muscheln und benutzen dabei sogar abgestorbene Korallenbruchstücke als Werkzeug. Wissenschaftler gehen sogar so weit den Kraken unterschiedliche Persönlichkeiten und einen ausgesprochenen Spieltrieb zuzuschreiben. Wahrscheinlich ist die Entwicklung der Intelligenz für die Kraken überlebenswichtig: Im Laufe der Evolution haben sie ihre schützende Schale, wie sie der Nautilus noch besitzt, völlig verloren. Bei Haien, Delfinen und Pottwalen gelten Kraken als Leckerbissen.

Tarnung ist alles. Innerhalb von Sekundenbruchteilen können Kraken ihre Farbe und die Form ihrer Oberfläche wechseln. Sie passen sich dabei so perfekt an die Umgebung an, dass sie selbst bei genauem Hinsehen oft nur schwer zu erkennen sind. Das bunte Farbenspiel erreichen sie durch besondere Farbzellen in der Haut, den Chromatophoren, die mit Muskelkraft aktiviert werden. Die Kraken selbst bekommen davon nicht viel mit: Sie sind nämlich farbenblind.

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Dass es in der DDR vorwiegend Erzieherinnen gab, lag in erster Linie daran, dass die Väter der Kindergartenkinder alle Arbeit hatten und die Mütter der Kinder ebenfalls einem Beruf nachgingen. Hier bot sich der Beruf der Erzieherin besonders an, da der Bedarf durch ein gut ausgebautes KITA-System hoch war.

Folgendes aus: www.Erzieherin.de

In der DDR umfasste die Ausbildung für Krippe und Kindergarten 3 Jahre, die zur Horterzieherin bzw. Unterstufenlehrerin 4 Jahre. Voraussetzung für die Ausbildung war ein mittlerer Schulabschluss, die Ausbildungen fanden an Fachschulen statt.

„Insgesamt hatten die Erziehungs- und Sozialberufe in der DDR einen gesellschaftlich und politisch ungleich höheren Stellenwert als in der Bundesrepublik.

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Eine Antwortgeberin hat mich gebeten, meine Interpretation mitzuteilen. Hier ist sie:

  • Wenn du Fehlurteile anderer korrigieren willst, dann darfst du selbst keine Vorurteile haben.

oder ebenfalls als Frage:

  • Was sorgst du dich um die beschränkte Sichtweise deines Bruders, solange du selbst ein Brett vor dem Kopf hast?

Ich denke, es ist nicht rein zufällig das Auge erwählt worden, in welchem Splitter oder Balken festsitzen.

Das Auge befähigt uns zu sehen, das, was wir sehen, nehmen wir in uns auf und ordnen es ein. Ist unser Auge verletzt, sind wir weitgehend im Sehen eingeschränkt, d.h. – wir sehen verzerrte Bilder der Wirklichkeit.

Da wir es bei „Splitter“ und „Balken“ mit Metaphern zu tun haben, sollten wir an ihrer Stelle vielleicht die Begriffe „Fehlurteil“ (Splitter) und „Vorurteil“(Balken) einsetzen. Der Splitter kann entfernt werden und das Sehen korrigiert. Der Balken hat das Sehvermögen so sehr geschädigt, dass wir das, was wir zu hören imstande sind, sehend nicht mehr nachprüfen können.

Somit hätte das Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916), östr. Schriftstellerin

„Ein Urteil läßt sich widerlegen, aber niemals ein Vorurteil“

sicherlich seine Berechtigung.

Was unser Zitat bestrifft: Hier wurde für das Substantiv „Splitter“ des Verb „kümmern“ angewendet, für das Substantiv „Balken“ das Verb „bemerken“.

Allein das sagt aus:

„Kümmern“ heißt „beseitigen – heilen";

„bemerken“ heißt „feststellen – hinnehmen“.

Da ist nichts mehr zu heilen.

Wenn ich in meiner Frage angegeben habe, das Zitat eventuell auf unsere Gegenwart zu beziehen, habe ich gemeint, es vielleicht anhand eines Beispiels aus dem aktuellen Geschehen zu erläutern.

Aber auch so haben alle Antworten eines gemeinsam:

Sie haben es auf den Punkt gebracht. Die einen sehr kurz und knapp und äußerst treffend, die anderen auf Umwegen, was nicht verkehrt sein muss.

Vielen Dank, dass ihr euch so große Mühe gegeben habt.

Und wieder bin ich in einem Dilemma und möchte den Stern am liebsten zerlegen, aber das geht nun mal nicht.

schreiberlilli, du bekommst ihn. Teile ihn dir mit JackySmith.

Vielen Dank nochmal an euch alle.

LG.C.

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Wer hat dir denn solchen Stuss erzählt, dass Kommunisten dem Einzelnen die Persönlichkeitsrechte absprechen wollen? Bezeichne du dich lieber nicht als Kommunistin! Du bist keine, und mit der Einstellung wirst du auch nie eine werden.

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Ob Menschen schlecht sind, erkennt man nur an ihren Handlungen, nicht an ihrem Aussehen.

Wenn du einem Menschen begegnest, dessen Aussehen dir nicht gefällt, lässt du ihn das auch merken. Das kann natürlich dazu führen, dass er sich dir gegenüber genau so benimmt und ihr keine gemeinsame Sprache findet.

Eigentlich spricht das nicht für intelligentes Verhalten!

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In der symmetrischen Kommunikation stehen sich die Kommunizierenden ebenbürtig gegenüber und bemühen sich, keine Unterschiede in der Rangordnung aufkommen zu lassen. Das äußert sich darin, dass alle gleichermaßen viel, auch was Lautstärke und Betonung betrifft, miteinander reden.

In der komplementären Kommunikation gibt es zwar eine Rangordnung, in der sich jedoch die Kommunikationspartner bemühen, sich gegenseitig zu ergänzen. Beispiele dafür sind die Konstellation Herr/Knecht, Chef /Angestellter. Hier drückt sich das Verhältnis der jeweiligen Konstellation so aus, dass der eine viel, mit erhobener Stimme und Betonung spricht, indessen der andere zuhört und schweigt.

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Wer zu laut und zu oft seinen eigenen Namen kräht, erweckt den Verdacht, auf einem Misthaufen zu stehen.

Otto von Leixner (1847 - 1907)

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Der erste Punkt des Gespräches war, ich sollte mehr Sport treiben.

Sollte ist hier eine Empfehlung dafür, was richtig wäre für dich.

Der erste Punkt des Gespräches war, ich soll (muss) mehr Sport treiben.

Dieser Satz ist schon nicht mehr als Empfehlung zu verstehen, sondern als dringende Voraussetzung für das, was im Gespräch erörtert wird (Einstellung etc., Tauglichkeit für eine bestimmte Tätigkeit oder Feststellung eines Arztes))

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Auch eine Kündigung wegen schlechten Verhaltens sollte in einem höflichen Stil erfolgen, da man persönliche Gefühle in ein solches Schreiben nicht mit einbringen sollte.

Wie du zu dieser Person stehst, geht schon aus deiner Kündigung hervor und muss nicht noch durch eine barsche Anrede unterstrichen werden, d.h. du selbst solltest dein Gesicht nicht verlieren und professionell reagieren.

Sehr geehrter ......

ist schon angebracht und wird aufgrund des Anliegens richtig eingeordnet und verstanden.

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Der Begriff "Demut" geht weit in die Unterwürfigkeit, deshalb würde ich ihn ausschließen.

Da arrogante Menschen einen unnahbaren Eindruck machen, würde ich als Gegenteil von arrogant den Begriff "umgänglich" wählen.

Umgängliche Menschen sind aufmerksam, freundlich, entgegenkommend, während arrogante Menschen ignorant, überheblich und abweisend wirken.

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