Fuß beim Galoppieren hinten behalten?

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8 Antworten

Erstmal muss ich hier ein Missverständnis klären.
Dass du das Bein nach hinten machst, ist keine Galopphilfe.
Damit "stellst" du dein Pferd so, dass es auf der richtigen Hand losgaloppiert. Ist es das, kannst du wieder richtig im Sattel sitzen und auch so treiben, dass es durchläuft und nicht immer zurückfällt.

Viel Erfolg und Spaß !
Cavallena

Julie12399 07.01.2016, 21:11

Danke für die Antwort, das ergibt Sinn! Was genau meinst du mit "so treiben"? Die Waden zusammen drücken oder wie? LG

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cavallena 07.01.2016, 23:44

Treiben beginnt schon im Kopf. Lass dich jetzt nicht von deinen schlechten Erfahrungen verunsichern.
Wenn du "vorwärts" denkst, strahlst du auch "vorwärts" aus und dein Pferd spürt das.
Setz dich entspannt und locker in den Sattel und lass dich von den Bewegungen treiben.
Als kleine Hilfe kannst du mit der Wade treiben, d.h. eigentlich mit der hinteren Oberschenkelmuskulatur.
Dadurch geben deine Waden schon fast automatisch die treibenden Hilfen.
Achte darauf, dass du im Rhythmus bist.
Und du musst auch nicht bei jedem Schritt oder Sprung treiben.
Wenn du z.B. galoppierst und es läuft, dann lass die Beine locker und lass es alleine laufen. Wenn du merkst, dass er langsamer wird, fragst du nochmal mit einem schnalzen nach und wenn das ignoriert wird, setzt du nochmal deinen Oberschenkelmuskel ein, damit es merkt, dass es schön mit dir sein kann, du es aber auch ernst meinst und Respekt erwartest, den du ja auch entgegenbringst.
Und ganz wichtig : loben!
Wenn er merkt, dass du zufrieden bist, wird er es auch sein und vielleicht sogar richtig Spaß dran haben!

Liebe Grüße

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Ja das äußere Bein muss hinten bleiben da.

1. es eine Galopphilfe zu angaloppieren ist

2. du damit automatisch die innere Hüfte vorschiebst und das Pferd so im richtigen Galopp anspringt und du damit deinen ganzen Körper nach innen drehst was ebenfalls zum angaloppieren auf der richtigen Hand hilft und du automatisch besser mitschwingst und in der Bewegung des Pferdes bist

Versuche am besten erst mal ohne Steigbügel zu Galoppieren dann hast du einen Faktor weniger auf den du achten musst und du hast so auch automatisch einen festen Sitz.Treibe nur mit dem inneren Schenkel das fällt vllt am Anfang etwas schwer aber mann muss es lernen da man auch an Pferde kommen kann die auf das Treiben mit dem äußerm Schenkel bockig reagieren.( spreche aus Erfahrung) Vllt hälst du die Zügel zu kurz und störst dein Pferd dadurch in der Bewegung oder trägt dein Pferd Ausbinder die zukurz verschnallt sind was häufiger bei Schulpferden vorkommt. Du verlierst deinen Steigbügel nur weil du deien Knie hochziehst und dadurch deine Absätze hoch gehen. Versuche einfach dich aufrecht hin zu setzen und dein Bein im Galopp lang und deine Absätze tief zu lassen: Sprich deinen Reitlehrer auf dein Problem an und lass di rvon ihm / ihr helfen darfür ist er/ sie  ja da und verzweifle nicht aller Anfang ist schwer                                                            LG und noch viel Spaß wünschen dir Anna und Shetty Mac

Das äußere bein muss tatsächlich hinten bleiben, da man bei jedem Galoppsprung so sitzen soll als wolle man neu angaloppieren.Mein Tipp wäre es mal ohne Steigbügel zu probieren, da kannst du dich nämlich eigentlich auch ganz gut auf deinen Sitz konzentrieren.Wenn du erst mal deinen Sitz verbessern möchtest kannst du ja darum bitten an der Longe zu üben, da musst du nicht treiben und kannst dich unglaublich verbessern...

Hoffe ich konnte dir helfen

LG

Ja, der äußere Schenkel muss hinten bleiben. Dabei musst du das Bein lang machen und halt gestreckt sitzen, um den Steigbügel behalten zu können. Du kannst das Pferd im Galopp mit der Hüfte weiter anschieben und in dem Moment, bevor das Pferd in den Trab fällt, gibst du am inneren Schenkel einen deutlichen Impuls.

Punkgirl512 07.01.2016, 22:33

Mit der Hüfte weiter anschieben nennt man Schieben - blockiert die eigene Hüfte, das Bein, den Oberkörper und dazu das Pferd im Rücken, daraus resutlierend in Hals, Genick und Hinterhand. 

Bitte NIEMALS Schieben, außer man möchte den Pferderücken ruinieren.

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ReterFan 08.01.2016, 00:09

Das höre ich zum ersten mal- bin neugierig. Könntest du das eventuell bisschen genauer erklären?

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Punkgirl512 08.01.2016, 14:05
@ReterFan

Sehr gerne. 

Es geht darum, dass wir mit dem Pferderücken mitschwingen sollen. Schönes Beispiel dafür: der Schritt. Beobachte mal den Rücken eines ungesatteltes Pferde im Schritt. Geht der allein vor und zurück? Nein. Abwechselnd senken sich die rechte und die linke Seite - das Vorwärts ist dabei gar nicht so stark vertreten. Wenn wir als Reiter nun oben drauf das Pferd anschieben wollen und vor-zurück mit der Hüfte, bewegen wir uns komplett gegen die Bewegung des Pferdes - das bekommt dadurch auf Dauer Schmerzen im Rücken, kann nicht mehr locker laufen, durch den blockierten Rücken blockiert man auch viele andere Gelenke und Muskeln. Entsprechend mag das Pferd dann auch nicht mehr weiter vorwärts laufen - und man muss dann viel mehr treiben.

Wenn wir aber jetzt der Bewegung des Rückens folgen - nämlich viel mehr rechts und links die Hüfte "abkippen" lassen, blockieren wir als Reiter das Pferd nicht. Wir können anfangen, mit dem Pferd zu kommunizieren - auch, was Lenkung und Tempo über die Hüfte angeht. Durch kurzes Blockieren der Bewegung der Hüfte bremst man nämlich eigentlich ein Pferd ein wenig aus - und bei starkem Schieben entsprechend noch mehr. Genauso kann man aber durch leichtes Erweitern der Hüftbewegung rechts/links hoch/runter das Tempo auch gut variieren.

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ReterFan 08.01.2016, 20:08

Vielen Dank für die Mühe, so habe ich die Sache tatsächlich noch nie betrachtet. Verhält sich das im Galopp auch so? Weil da hat man bei vielen Pferden ja das Gefühl, sie würden im Rücken auch etwas vorwärts schwingen, was man vom Boden aus ja aber auch nicht sehen kann, jedenfalls ich nicht. Oder senkt sich der Rücken im Galopp auch seitlich und ich sehe/ merke es nur nicht? Das würde mich jetzt noch interessieren. Werde mir auf jeden Fall die nächste Zeit mal Gedanken darüber machen, und mal genauer darauf achten. Also nochmal vielen Dank.

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Punkgirl512 08.01.2016, 22:05
@ReterFan

Da hast du recht - der Galopp ist dafür wesentlich schlechter zum beurteilen. Das Prinzip ist aber dasselbe. 

Hier hast du nur halt nicht die Symmetrie wie in Schritt und Trab durch durch Dreitakt, daher verhält sich der Rücken so:

Das innere Hinterbein soll aktiv bleiben, damit es den Rücken anhebt - und das tut es, während der Huf in der Luft ist. Entsprechend greift das innere Hinterbein im Galopp weiter vor als das äußere - theoretische hast du somit innen eine "große Kugel" (für ein inneres Bild in deiner Hüfte: je Seite eine Kugel), außen eine kleinere. Man kan sich auch vorstellen, dass man mit der inneren Hüfte dem Hinterbein mehr Raum gibt - wirklich bitte nur als gedankliches Bild, das reicht meistens schon. Wir reden hier von Millimetern bis zu wenigen Zentimetern. 

War das soweit verständlich? Oder soll ich es nochmal anders formulieren? 

Was in der Praxis am Einfachsten ist, den Galopp bewusst zu sitzen: Einfach entspannt sitzen bleiben. Ein gut gerittenes Pferd nimmt deine Hüfte in der Bewegung automatisch mit, da braucht man nichts extra machen. Vielleicht bekommst du mal die Chance, entweder auf einem gut ausgebildeten Westernpferd oder einem anderen Pferd generell mal zu galoppieren - am besten eines, dass sich leicht in einen ganz versammelten Galopp reiten lässt. Dann kann man die Bewegung am besten fühlen.

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ReterFan 08.01.2016, 22:12

Ja, ist relativ verständlich. Ist doch immer mal gut, wenn man mal etwas weiter nach links und rechts schaut und aus dem Tunnelblick mal ein bisschen raus kommt, das passiert ja schnell mal bei der täglichen Arbeit mit den Pferden 😅

Ich reite englisch, habe zur Zeit auch nen Jungen, der sich noch nicht versammeln lässt (ist in Arbeit). Aber wenn man da halt nicht direkt drauf achtet, merkt man das so halt auch nicht... Also ist mal ein guter Denkanstoß. Ein Westernpferd bin ich tatsächlich noch nie geritten, aber ansonsten habe ich alle möglichen verschiedenen Pferde zum reiten.

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Punkgirl512 09.01.2016, 00:26

ja, das stimmt. es ist definitiv wuchtig, die Augen und Ohren offen zu halten und sich immer wieder fortzubilden. Danke, dass du die Erklärungen so gut aufgenommen hast! Das ist nicht selbstverständlich.

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ReterFan 09.01.2016, 00:35

Das ist wohl wahr, aber ich kann ja mal drauf achten :)

Ich halte das für selbstverständlich, sich immer wieder mal andere Meinungen anzuhören und sich selbst immer mal zu hinterfragen. Nur so kann man ja irgendwann mal einen richtigen Weg finden. Ich freue mich, dass es Leute gibt, die die Sachen auch sachlich und anschaulich erklären und helfen wollen, und einem nicht (wie so einige andere Leute hier) Beleidigungen an den Kopf werfen, und einen als Tierquäler beschimpfen. 🙈

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Punkgirl512 09.01.2016, 00:49

wichtig, nicht wuchtig. gerade erst den zweiten Absatz gesehen. Klingt doch gut. Ich hoffe, es lässt dich jemand gutes malen Galopp richtig fühlen. Das wirkt wahre Wunder, gerade dann beim eigenen

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ReterFan 09.01.2016, 01:34

Okay, ja also vielen Dank nochmal und schönes Wochenende noch!

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Stelle die Steigbügel kürzer, damit du mehr Halt hast und mehr Druck auf die Bügel ausüben kannst :)

Dann klappt das viel besser mit dem Treiben. Versuche bei jedem Galoppsprung richtig energisch mitzuschnalzen mit mitzutreiben. "Motiviere" dein Pferd :)

Ebenso empfehle ich das aussitzen im Trab ohne Sattel ein paar mal zu machen. Das hilft dir deinen Sitz zu festigen :)

Viel Glück :)


Julie12399 07.01.2016, 15:55

Aber wie soll ich treiben? Einfach die Beine zusammen drücken? Dabei kann ich mich dann wiederum nicht mehr so gut auf meinen sitz konzentrieren... 

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BlickAufsMeer 07.01.2016, 15:57
@Julie12399

Im Galopp weiter treibst Du, in dem Du "mit dem Hintern den Sattel
auswischt" (wie mein Reitlehrer immer sagte. Also im Rythmus des Pferdes
ihm den "Schub" aus dem Sattel heraus mit nach vorne gibst.

Wenn Dein Pferd ganze Bahn statt Zirkel geht, dann bist du außen

nicht genug dran mit dem Schenkel. Stell ihn mit dem inneren Schenkel
und der innern Hand etwas weiter nach innen und gib ihm mit deinem
äußeren Schenkel mehr "Rahmen". Galoppiere zu geschlossene Zirkelseite
an. Probiers erst im Schritt, dann im Trab, dann im Galopp.

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Julie12399 07.01.2016, 16:57
@BlickAufsMeer

Also einfach nur mit meinem Sitz treiben? Ohne weitere Schenkelhilfen? Das habe ich letztens auch schon probiert, ging auch schon etwas besser, aber sie fällt mir trotzdem manchmal noch zurück in den trab. Die Probleme dass sie ganze bahn statt Zirkel geht habe ich eigentlich eh nicht :) aber danke mal für deine Antworten!

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Punkgirl512 07.01.2016, 22:37
@BlickAufsMeer

Uff. Auch "Sattel auswischen" ist Schieben und schädlich, wie hier jetzt schon öfter geschrieben. Damit blockiert man das Pferd komplett, das genaue Gegenteil von dem, was man erreichen möchte. Durch das Blockieren bremst man die Pferde aus, dann werden sie noch stumpfer.

Wie wäre es, einfach mal ruhig sitzen zu bleiben und im korrekten Moment Impulsartig zu treiben? 

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ReterFan 07.01.2016, 17:12

Nicht durchgehend mit dem Schenkel drücken, denn das stumpft ab, sondern immer impulsartig treiben :)

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Hallo!
Also erstmal musst du üben, nicht aus dem Steigbügel raus zu rutschen. Sonst gebe ich dir noch zwei Tipps: 1. Du musst viel üben! 2. Du musst bei jedem neuen Galoppsprung immer wieder neu treiben. So als ob du neu angaloppieren möchtest. Reitest du mit Gerte?
Ich hoffe, dass ich dir helfen konnte.
Ganz liebe Grüße,
Lexy

Punkgirl512 07.01.2016, 14:25

Das war dann die Anleitung für "Wie stumpfe ich mein Pferd am schnellsten ab, sodass es meinen Schenkel schnellstmöglich völlig ignoriert?".

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Punkgirl512 07.01.2016, 14:39

Okay, ich formuliere es nochmal anders:

Mit welcher Motivation soll das Pferd jeden Sprung neu angaloppieren? Jeden Schritt denselben Impuls - was bringt das? Was ist, wenn du mal eine Hilfe intensiver geben möchtest oder leicht verändern möchtest, vll auch mal an Außenstellung im Galopp arbeiten, dazu brauchst du ein "freies" Bein. Abgesehen davon ist das Pferd nur genervt, wenn es dauernd getrieben wird. Es stumpft ab, weil der Druck meistens gleichbleibend ist und vor allem nicht aufhört, wenn es dem Druck nachgeht. Fürs Pferd dann also keine positive Reaktion und entsprechendes Abstumpfen.

Bitte überdenke also nochmal das "jeden Sprung neu angaloppieren" udn vermutlich dann auch "jeden Trabtritt treiben" und sehr sehr wahrscheinlich eine schiebende Hüfte, weshalb das Pferd nicht vorwärts geht und ununterbrochenes Treiben im Schritt - hab ich Recht?

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BlickAufsMeer 07.01.2016, 15:49
@Punkgirl512

Also ich schnalze immer bei jedem Galoppsprung mit und rede auf mein Pferd ein. das hat mir immer viel geholfen. Die Gerte hat in dem Moment zwar den gewünschten Effekt, aber es zeigt dem Pferd nicht, dass es auch nur mithilfe von dem richtigem Schenkeldruck geht und irgendwann reagiert das Pferd immer weniger auf Schenkelhilfen. :)

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Nein, eigentlich wandert der äußere Schenkel wieder zurück - und wandert in die vewahrende Position, wenn er dort gebraucht wird (Seitengänge, Außengalopp, ...)

GUTER Reitunterricht mit GUT ausgebildeten und feinen Pferden soll helfen!

 

Julie12399 07.01.2016, 15:46

danke mal für deine Antwort, aber wie mache ich das dann dass mein Pferd trotzdem im Galopp bleibt und nicht von selbst durchpariert? 

Das Pferd ist schon etwas älter und eventuell schon etwas abgestumpft, aber sie kann trotzdem noch fleißig gehen wenn sie will, nur weiß ich nicht wie sie am besten dazu bringe :) 

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BlickAufsMeer 07.01.2016, 15:50
@Julie12399

Stelle die Steigbügel kürzer, damit du mehr Halt hast und mehr Druck auf die Bügel ausüben kannst :)

Dann klappt das viel besser mit dem Treiben. Versuche bei jedem
Galoppsprung richtig energisch mitzuschnalzen mit mitzutreiben.
"Motiviere" dein Pferd :)

Ebenso empfehle ich das aussitzen im Trab ohne Sattel ein paar mal zu machen. Das hilft dir deinen Sitz zu festigen :)

Viel Glück :)

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Punkgirl512 07.01.2016, 15:55
@Julie12399

Leider ist das ein Teufelskreis, an dem du vermutlich am wenigsten etwas ausrichten kannst - weil das Pferd schon zu versaut scheint und als Schulpferd bestimmt nicht du allein drauf sitzt.

Auf einem gut gerittenen Pferd passiert das "ausfallen" nicht so schnell - weil die aber auch nicht stumpf geritten wurden. Wenn man da dann fühlt, dass das Pferd durchparieren will, gibt der innere Schenkel einen Impuls und fertig.

Fein am Schenkel hat auch nichts mit "Vorwärts" oder "Fleißig" zu tun, sondern mit einem korrekten Sitz des Reiters und einer gut gerittenen Reitweise.

Knallhart - ich würde dir eine andere Reitschule empfehlen, wo man nicht auf bereits abgestumpften typischen Schulpferden sitzt.

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Julie12399 07.01.2016, 16:55
@Punkgirl512

Die Reitschule in der ich bin ist wirklich gut! Die Reitlehrerin war selbst sehr erfolgreich und kann auch echt gut unterrichten. Das Pferd das ich immer reite ist halt schon ca 20 Jahre alt, war früher ein Sportpferd, hatte dann eine Verletzung usw. ist aber immer noch recht fit. Nur wird sie dann halt öfters von kleineren Kindern geritten die sich nicht durchsetzen und deshalb ist sie bei mir dann auch so "faul"! Die anderen Schulpferde (es gibt nur 4 insgesamt) sind eigentlich nicht so abgestumpft, aber ich habe meine jetzt schon ins Herz geschlossen und ich kann auch wirklich gut von ihr lernen, außer dass sie halt manchmal faul ist! Aber so lerne ich wenigstens richtig zu treiben, hoffe ich halt :P 

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Punkgirl512 07.01.2016, 22:32
@Julie12399

Korrektes Treiben lernt man auf einem gut ausgebildeten Pferd. 

Wieso keinen Anfänger auf ein fein gerittenes Pferd? Wieso nicht gleich von Anfang an feines Reiten lehren? 

Was soll einem ein triebiges, abgestumpftes Pferd denn beibringen? Lehrpferde reagieren korrekt auf jede Hilfe - die einen verzeihen mehr, die anderen weniger, aber daraus lernt man reiten. 

Korrektes Treiben bedeutet übrigens, dann zu treiben, wenn das entsprechende Hinterbein gerade abfußt. Das muss man fühlen lernen - dazu gibt es eine schöne Übung. Augen schließen, erstmal im Schritt. Dann einfach nur fühlen und bei jedem einzelnen Bein mal "jetzt" sagen, wenn es abfußt. Dazu brauchst du eine zweite Person, die dir ansagt, ob du richtig gefühlt hast. Danach machst du das ganze im Trab. Das ist die Basis für korrektes Treiben.

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ReterFan 07.01.2016, 17:11

Jaa letztendlich will man doch alle Pferde reiten können. Das geht nicht, wenn man schon als Anfänger direkt auf die feinsten und sensibelsten Pferde gesetzt wird.

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Julie12399 07.01.2016, 17:24
@ReterFan

Bin genau der gleichen Meinung! Bei uns gibt es ein etwas schwierigeres Pferd, aber bei dem lernt man das dann halt damit umzugehen! 

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Ja lass dass Bein hinten treib jeden einzelnen galopp Sprung und stell die Steigbügel kürzer

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