Freiwilliger Wehrdienst beim Bund?

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1 Antwort

1. Kann man im Alter mit 24 sich dort noch erfolgreich bewerben? Also
hat man Chancen, bei top Fit Form und gesundheitlich gesund.

Für den Freiwilligen Wehrdienst brauchst Du als Voraussetzung in erster Linie die deutsche Staatsbürgerschaft und die Erfüllung der Vollzeitschulpflicht - also theoretisch nicht einmal einen Schulabschluss. Auch eine Ausbildung ist nicht notwendig. Der Beitritt ist frühestens mit 17 und Einverständnis der Eltern, ansonsten mit 18 möglich - nach oben gibt es keine direkte Altersgrenze, anders als bei Soldaten auf Zeit. Es gab auch schon (wenige) 40- oder 50jährige FWDL in der Bundeswehr. Es kommt in erster Linie auf die gesundheitliche Eignung an.

Also ja, natürlich hast Du mit Deinen Voraussetzungen Chancen.

2. Wenn man eine Bewerbung raus schickt, wie lange dauert eine Rückmeldung?

Unterschiedlich. Vom Zeitpunkt einer verbindlichen Zusage deinerseits beim Einplaner bis zur Einberufung (nach bestandener Musterung natürlich) kann etwa ein halbes bis ganzes Jahr vergehen. Je nach Stellenlage kann es aber auch schneller gehen.

3. Ist die gesamt Zeit 23 Monate?

Nein - der FWD kann flexibel für jeden Zeitraum zwischen 7 und 23 Monaten geleistet werden, ganz nach Wunsch. Auch Verlängerungen eines laufenden FWDs sind möglich (bis eben Maximum 23 Monate).

Viele meinen, wenn man sich für ausländische Einsätze zusätzlich
bewirbt, kann es passieren in ein richtigen "Krieg" eingesetzt wird.
Stimmt dies?

Grundsätzlich gilt: Wer sich für 12 Monate oder länger verpflichtet, muss seine Bereitschaft zu Auslandseinsätzen erklären. FWDL werden aber nur äußerst selten (auch bei längerer Dienstzeit) zu Auslandseinsätzen herangezogen. In einem echten "Krieg" (=Verteidigungsfall in Deutschland) muss aber sowieso jeder Soldat an die Front, egal, welche Verpflichtungsart oder welche -zeit er gewählt hat. Dafür sind Soldaten schließlich da.

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