Frage zu Tonleitern bzw. dem Quintenzirkel?

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8 Antworten

Wenn ein Musiker ein Stück spielt und sich die Noten anschaut, weiß er die Tonart nicht, die wird ja nirgendwo in Buchstaben hingeschrieben (manchmal im Titel, aber nicht immer, außerdem kann die Tonart noch im Stück wechseln). Deswegen ist das nicht doppelt gemoppelt, wenn in Fis-Dur auch das Generalvorzeichen F = Fis aufgeschrieben wird.

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Die Großbuchstaben bedeuten die Tonart, also die 1 bei derTonleiter in dieser
Tonart.

Du kannst ja jede Tonleiter von 1-8 durchnummerieren. C-Dur fängt bei C an und hört bei C auf.

Du kannst ja bei jeder beliebigen Taste auf dem Klavier eine Tonleiter beginnen. Und der Quintenzirkel sagt Dir dann, bei welcher Taste Du erhöhen oder erniedrigen mußt, um das Schema der Dur-Tonart einzuhalten. Dort liegen nämlich zwischen den Tönen 3 und 4 und auch zwischen 7 und 8 nur ein halber Ton - sonst klingt es nicht nach Dur.

Geh Du alter Esel, hole Fis, Cis. (von 1# bis 7#)

Frische Brötchen essen Assessoren des Gesteces. (1b bis 7b).

Verstehst Du jetzt?


Die Tonleiter muss ja von Fis zu Fis gehen, aber wieso sind auf dem
Quintenzirkel als Vorzeichen dann nur Fis, Cis, Gis, Dis, Ais und Eis
angegeben?


Es sind immer bis 7# und 7b angegeben, sonst ist der Quintenzirkel unvollständig geschrieben.

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Das Entwirren kein Problem!

Tu nie irgendwas, dass du nicht verstehst. Und lerne immer nur in solchen Schritten, die du verstehst. Wenn du das nicht so machst, werden dir dein ganzes Leben lang andere sagen, was du tun sollst. Und glaub mir, diese anderen werden dich zum Teil ganz schön verarschen, weil du es ja nicht besser weißt.

Zurück zum Thema: Schau zunächst dieses Video:


Wie du gesehen hast, wandert der Notenkopf immer von Buchstabe zu Buchstabe und immer ist ein Notenkopf auf der Linie und der nächste wieder zwischen den Linien.

Genau so funktionieren z. B. auch alle Dur-Tonleitern. Jeder Buchstabe muss dabei genau einmal vorkommen, (bis auf den Anfangston, der ja am Ende einfach wiederholt wird.)

Nun, von Buchstabe zu Buchsabe ist es meistens ein Ganztonschritt (=2 Halbtonschritte)

Aber aufgepasst: Von e nach f und von h nach c ist es nur ein Halbtonschritt. Das siehst du sehr gut auch auf dieser Haltonschrittleiste:


(Das ganze Viedeo brauchst du noch nicht gucken, aber du siehst hier gleich am Anfang die Halbtonschritte e-f und h-c.Die Töne liegen direkt nebeneinander)

Bei einer Dur-Tonleiter müssen die Halbtonschritte immer zwischen dem 3.-4. und dem 7.-8. Ton der Tonleiter sein.

Deshalb brauchst du für C-Dur gar keine Vorzeichen:

c d e-f g a h-c

1 2 3-4 5 6 7-8

Je nach anderer Tonart, die ja auf einem völlig beliebigen Ton anfangen kann, brauchst du die Vorzeichen, um die Halbtonschritte anzupassen, bis du bei Fis-Dur schließlich brauchst:

fis gis ais-h cis dis eis-fis.

1    2    3-4   5     6    7-8

Jeder Buchstabe kommt nun genau einmal vor und die Halbtonschritte sind jetzt von 3-4 und von 7-8.

Am besten du vergleichst Fis-Dur nochmal selbst mit der Halbtonschrittleiste.

Das ist alles.

Also check das aus und bestimme dein Leben selber!






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Was verstehst du nicht? Warum die Fis-Dur Tonleiter (leider?) Kreuzvorzeichen besitzt? Oder wie die Fis-Dur Tonleiter aussieht? Wenn ja solltest du dich fragen, warum der Quintenzirkel Quintenzirkel heißt. 

Eine Quinte ist meistens ein Tonsprung mit sieben Halbtonschritten. Zähle mal vom C sieben Halbtonschritte nach oben und schaue, bei welchem Ton du ankommst.

Bei der Seite der Kreuz-Vorzeichen springt du eine Quinte "nach oben", bei den b-Vorzeichen eine Quinte "nach unten".

Ansonsten musst du dir anschauen, wie Dur/Moll-Tonleitern gebildet werden. Dur-Tonleitern besitzen zwischen dem 3-4 und dem 7-8 Ton einen Halbtonschritt, Moll-Tonleitern zwischen dem 2-3 und dem 5-6 Ton. Je nachdem müssen, um die Tonleitern vom Grundton G, D, usw zu bilden, Kreuz-Vorzeichen oder eben b-Vorzeichen ergänzt werden.

Dabei ist zu beachten, dass die Tonleitern jeden Ton einmal besitzen müssen, daher kommt es, dass manchmal zum Beispiel ein Ces anstelle eines H oder ein As anstelle eines Gis benutzt wird.

Dennoch weiß ich nicht, ob das deine Frage beantwortet.

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Also: wenn du beim Quintenzirkel nach rechts gehst (#), lauten die Tonarten folgendermaßen: (C) G D A E H Fis... und nach links (b): (C) F B Es As Des Ges

Daher ergeben sich bei den Vorzeichen:
G - 1#, D - 2#, A - 3#, E - 4#, H - 5#, Fis - 6#
Die 6# lauten fis, cis, gis, dis, ais, eis - der 1. Ton (fis) ist derselbe wie der 8. Ton (fis), deswegen sagt man dazu nicht, die Tonleiter hätte 7#. (war das deine Frage?)

F - 1b, B - 2b, Es - 3b, ... und die Reihenfolge in der die bs kommen, lautet b, es, as, des, ges, ces, ... (also F hat z.B. das Vorzeichen b, B hat die Vorzeichen b und es)

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Bei der Kreuzchen Seite hat man ja G,D,A,E,H und leider eben auch Fis...

Das ist korrekt, es sind die Dur-Tonarten mit Kreuz. Je weiter Du im Quintenzirkel gehst, umso mehr Kreuze hat die Tonart (G-Dur = 1 Kreuz; Fis-Dur = 6 Kreuze). Das erste Kreuz steht dabei immer auf der f-Linie für fis.

Und bei der b seite...da ist ja auch sehr viel Vorzeichen kram...auch immer ein Vorzeichen mehr, oder nicht?

Ja, auch da ist es mit den b's das gleiche (F-Dur = 1 b; Ges-Dur = 6 b). Das erste b steht immer auf der h-Linie für b.

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Um das zu Verstehen - was sinnvoll ist, wenn Du Dich mit Musik beschäftigen möchtest - dauert das Erklären relativ lange. Buchtipp: "Harmonielehre kompakt für Dummies" von Oliver Fehn, kannst Du Dir auch für ein paar € im Internet herunterladen.

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Die Vorzeichen werden für eine Oktave angegeben. Da beim oberen Fis eine neue Oktave beginnt, wird das nicht erneut angegeben. Die gelten also immer. D.h. ein Vorzeichen Fis gilt für alle F's die Du auf deinen Instrument spielen kannst. Ich denke das war die Frage? Sprich, wenn ein Stück sich zB über zwei Oktaven bewegt hat Fis Dur noch immer 6 Vorzeichen und nicht 12. Weil eben die Oktave also der 8. TON in der Tonleiter Anfang und Ende zugleich ist. Er bekommt kein eigenes Vorzeichen. Für ihn zählt das Fis da er im Grunde nur ein weiteres F ist das zum Fis wird.

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