Frage zu Facharbeit über Hitler?

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3 Antworten

WIE GELANG ES HITLER 1933 AN DIE MACHT ZU KOMMEN ? vgl. http://www.e-hausaufgaben.de/Hausaufgaben/D10482-Wie-gelang-es-Hitler-1933-an-die-Macht-zu-kommen.php

1932 versuchten Reichspräsident Hindenburg und Reichskanzler von Papen Hitler für ihre Ziele einzubinden – jedoch ohne Erfolg. Hindenburg wurde letztlich zu Hitlers Steigbügelhalter auf dem Weg zur Macht. Am 30. Januar 1933 ernannte er ihn zum Reichskanzler.

Ohne diese offizielle Handlung hätte Hitler nicht Reichskanzler werden können. Und auch das Volk hatte seine Ernennung vorangetrieben: In der vorangegangenen Reichstagswahl vom 6. November 1932 hatte die NSDAP mit 33,1 Prozent die Mehrheit der Stimmen erreicht. aus: http://www.planet-wissen.de/geschichte/diktatoren/adolf_hitlers_lebensweg/pwiediebasisfuerhitlerswegzurmacht100.html

Folgende Faktoren, Personen(gruppen) etc. haben den Aufstieg zum Reichskanzler ermöglicht:

Der "Schandfrieden" von Versailles

Die Menschen leiden unter der Weltwirtschaftskrise

Radikale Gruppen organisieren sich sowohl rechts als auch links

Die Politik und die Politiker sind machtlos

Die politische Mitte wird kleiner und bleibt zerstritten

Hindenburg ernennt Hitler zum Reichskanzler 

Der fehlende Wille, sich über Hitler und seine Ziele zu informieren.

Der fehlende Wille, Hitlers Ziele ernstzunehmen und ihnen politisch entgegenzutreten

Das öffentlich sichtbare Volk steht hinter Hitler

Unterschicht erhofft sich ein starkes Deutschland

Bankenwelt erhofft sich Gewinne

Militär erhofft sich Rache

Mittelschicht erhofft sich ein abgesichertes Leben

Die Politiker erwarteten eine gut beeinflussbare Marionette für ihre Politik


Die hohe Arbeitslosigkeit der Nachkriegszeit und die daraus
resultierende Armut ließ viele Deutsche verzweifeln. Die NSDAP, die
durch ihre brutalen Straßenschlachten in ganz Deutschland bekannt
geworden war, hatte ein einfaches Rezept zur Linderung der Not: Wenn man alle Menschen, die nicht wie die Nationalsozialisten denken, vertreibt, dann würde es Deutschland wieder besser gehen. Das war zwar kein sehr logisches Argument, aber viele Menschen glaubten daran. Und so wählten immer mehr Menschen Hitler, weil ihnen das Geld wichtiger war als Friede und Freiheit. 1932 wurde die NSDAP stärkste Partei in Deutschland und Hitler Reichskanzler
. aus: http://www.annefrankguide.net/de-AT/bronnenbank.asp?oid=3656

Zeitliche Zusammenhänge:

Mehrfache Wahlen ergeben keine Mehrheiten für die bevorstehenden Probleme.

30. Januar: Reichspräsident Paul von Hindenburg ernennt Adolf Hitler zum Reichskanzler. Am Abend marschieren 15 000 Männer von SA und SS in einem Fackelzug in Berlin durch das Brandenburger Tor.

1. Februar: Auf Wunsch Hitlers löst Hindenburg den Reichstag auf.

4. Februar: Versammlungs- und Pressefreiheit werden per Notverordnung erheblich eingeschränkt.

20. Februar: Reichstagspräsident Hermann Göring lädt Wirtschaftsführer zu einem Geheimtreffen mit Hitler ein. Dieser präsentiert sein politisches
Programm. Daraufhin werden der NSDAP drei Millionen Reichsmark für den Reichstagswahlkampf gespendet.

22. Februar:
Göring bildet in Preußen eine Hilfspolizei aus SA und SS und ermuntert sie zum „fleißigen Gebrauch der Schusswaffe“.

27. Februar: Der Reichstag wird in Brand gesetzt. Die Nazis nehmen das zum Anlass für politisch motivierte Massenverhaftungen. Der Niederländer Marinus van der Lubbe wird später als Brandstifter hingerichtet.

28. Februar: Mit dem Reichstagsbrand als Begründung werden weitere Notverordnungen erlassen, die politische Grundrechte außer Kraft setzen. Die KPD wird verboten

5. März: Bei der letzten Reichstagswahl wird die NSDAP stärkste Partei, verfehlt aber mit 43,9 Prozent die absolute Mehrheit. aus: http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/tid-29263/deutscher-schicksalstag-30-januar-1933-vor-80-jahren-kam-hitler-an-die-macht-chronologie-hitler-an-der-macht-das-jahr-1933_aid_908700.html 

Bis Mitte März 1933 waren in Preußen etwa 10000 politische Gegner verhaftet worden, hauptsächlich Kommunisten. Die Verfolgung der Kommunisten traf bei der deutschen Bevölkerung und selbst bei Kritikern der NSDAP auf Zustimmung. aus: http://www.grabbe-gymnasium.de/grabbe/analyse/hitler.php

Wer sich heute in der Weltgeschichte umsieht, wird leider Parallelen zu dieser Entwicklung entdecken. Das Volk hat damals wie heute nach einem starken Mann mit nationalen Lösungen gerufen. Leider wurde es erhört.

Aber damals kannte man die Mängel einer gut gemeinten Demokratie noch nicht und das Volk war gewohnt auf die Obrigkeit und ihre Ideen zu hören. 

Statt die Macht durch Waffengewalt zu erringen, werden wir zum Ärger der katholischen und marxistischen Abgeordneten unsere Nasen in den Reichstag stecken. Wenn es auch länger dauert, sie zu überstimmen, als sie zu erschießen, so wird uns schließlich ihre eigene Verfassung den Erfolg garantieren“, so Hitler während seiner kurzen Haftzeit, nach dem gescheiterten Putsch von 1924.

Leider sollte er mit dieser Aussage weitgehend Recht behalten! Er hatte dazugelernt und war von dem Gedanken, den Staat gewaltsam zu stürzen, abgekommen. aus: http://www.grabbe-gymnasium.de/grabbe/analyse/hitler.php 

Hitlers Machtergreifung wird meistens als Folge guten Wahlkampfs und schließlich außerordentlicher Übereinkunft im Volk betrachtet. Das ist sicherlich auch der wichtigste Grund für seine Wahlerfolge. Doch oft wird übersehen, dass auch politische Fehlentscheidungen, unglückliche Umstände und glückliche Zufälle zu Hitlers Erfolg geführt haben. aus: http://www.grabbe-gymnasium.de/grabbe/analyse/hitler.php

Dies ist eine sehr gute Quelle - die, wenn du sie nicht einfach kopierst- eine hervorragende Grundlage bildet und alle möglichen Fragen zum Thema beantwortet.

Die Demokratie wurde damals, und heute wieder, nicht als ein anstrebenswertes Ziel mit hohem Wert gesehen. Das ganze Volk wollte weg von den Problemen der Zeit - wie auch immer.

Und, konnte ich weiterhelfen?

Gruß seniorix

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Kommentar von reymysterio
07.03.2017, 20:53

Vielen Dank Ja konntest mir sehr helfen :)👍

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Ich glaube du hast noch nicht viel geschrieben in deinem Leben, aber acht Seiten Text sind nicht lang sondern sehr kurz. 

Normalerweise besteht eine Fach-/ oder Hausarbeit (von der Länge her entspricht deine Arbeit eher zweiterem) ganz normal aus Einleitung, Hauptteil und Schluss (dann Literaturverzeichnis, etc. sowie Versicherung). In der Einleitung solltest du deine Frage wiederholen und, wie du es ja angekündigt hast, einen kurzen Abriss über Hitler und seine Person darstellen. Du solltest hier aber nicht über eine Seite kommen, sonst hast du nicht genug Platz für den Rest. Im Hauptteil beantwortest du dann die beiden Fragen relativ ausführlich. Für die Abschlussbetrachtung, also das Fazit, solltest du ca. eine Seite brauchen, vielleicht 1 1/2. 

Die Literatur, die du brauchst solltest du dir selbst raussuchen. Du kannst dafür z.B. Internetseiten (nur seriöse!) benutzen - da ist die Bundeszentrale für politische Bildung zu empfehlen. Das deutsche Museum Berlin hat auch ein paar Artikel online, die du dir durchlesen kannst. Beide Seiten gehen das Thema recht allgemein an und sind ziemlich kompakt. Die Literatur die ich diesbezüglich gerade selbst behandeln muss (bin grad mit meiner Hausarbeit fertig geworden) erscheint mir sehr hilfreich, könnte aber schwer zu beschaffen sein. Franz L. Neumann hat in "Niedergang der deutschen Demokratie" das Thema sehr gut beschrieben, nimmt aber wenig Bezug auf Hitler selbst, sondern eher auf die Gründe, warum es ausgerechnet eine nationalsozialistische "Revolution" gab. Es gibt auch das Buch von Sebastian Haffner "Von Bismarck zu Hitler". Leicht zu lesen, aber recht lang. Beides sind nur Tipps, du kannst ja auch Unterrichtsmaterialen etc. mit einbinden. Ich kann dir aber sagen: Diese acht Seiten erreichst du mit Leichtigkeit.

Wenn du einfach mal die beiden Daten googelst wirst du herausfinden, dass deine Arbeit konkret den Machtwechsel von Schleicher zu Hitler betrachten soll. Hier hast du anscheinend einen Schwerpunkt (wenn ich das was du schreibst richtig interpretiere). Ich denke, du solltest für die 1. Frage auf jeden Fall Bezug auf die Weltwirtschaftskrise nehmen. Vielleicht auch darauf, warum die sozialistische Seite sich nicht (mehr) gegen die Nationalsozialisten/Monarchisten/Reaktionären wehren konnte. Ein Stichwort ist auch "Demokratie ohne Demokraten". Die zweite Frage schließt im Grunde an die Antwort zur ersten an: auch hier gilt das eben genannte Stichwort.

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Kommentar von reymysterio
07.03.2017, 19:05

Danke erstmal für die Antwort:) Ja stimmt ,hab nich nie wirklich so ne lange Arbeit gehabt außer Praktikumsbericht aber sie kann man icht wirklich dazu zählen:D Ich danke dir sehr für deine Tipps :) Genau so werde ich das machen wie du es auch geschrieben hast also Einleitung, Hauptteil und Schluss. Und danke für die Rechercheseiten 👍

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Och, 8 Seiten sind doch gar nichts. Lies mal Allan Bullocks Buch über Hitler, oder die Biographie von Joachim Fest, nur so als Beispiele.

Diese Werke mußt Du natürlich gelesen haben.

Sich irgendwelche Füllsel aus dem Internet zusammenzuklauben ist zwar bequem, aber so dämlich ist Dein Geschichtslehrer auch nicht, daß er nicht merkt, daß Du lediglich abgekupfert hast.

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Kommentar von reymysterio
07.03.2017, 18:10

Danke erstmal für die Antwort:D Natürlich will ich nicht irgendwas aus dem Internet kopieren^^ Hab zu meinem Thema natürlich auch schon 3 Bücher aus der Bücherei ausgeliehen. Nur meine Sorge war ja eigentlich ,dass ich viel zu wenig schreibe am Ende. Eigentlich dachte ich dass das viel zu viel wird aber wo ich drüber nachdenke, könnte es doch etwas knapp werden 😂 Ich guck mir mal die Bücher an Danke für die Empfehlungen 👍

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