Findet ihr, Frauen sollen sich ihrem Mann unterwerfen, auch in sexueller Hinsicht?

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13 Antworten

Die Erklärung zu deiner Frage empfinde ich als anmaßend.

Meiner Meinung nach sollte sich Dummheit der Bildung unterwerfen, also such dir eine dominante Frau.

Aus evolutionärer Sicht unterwirft sich immer der Schwächere dem Stärkeren. Zu Zeiten der Urmenschen war diese Stärke vorallem durch körperliche Kraft und Leistungsfähigkeit, sowie Jagdgeschick und Mut zur Entscheidung geprägt. Heutzutage ist Intelligenz das Hauptkriterium, welches das Wort Stärke definiert. Also bitte unterliege nicht dem Irrtum du wärst ein dominanter Mann.

MfG 

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Welche "evolutionäre Hintergründe" gibt es denn da genau?
Mann und Frau können das selbe leisten, sind gleich klug und ambitioniert.
Ich bin für Gleichberechtigung, echte. Jeder sollte die gleichen Chancen haben egal welches Geschlecht oder Hautfarbe.

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Für mich ist die einzig wahre Beziehung die, in der sich beide Partner auf gleicher Augenhöhe befinden. Du kannst einem Menschen nichts schlimmeres antun, als ihn zu unterdrücken. Somit gibst du der Person das Gefühl schwach und minderwertig zu sein. Soll das Liebe sein? Den Menschen, dem man eigentlich gutes will, um jeden Preis klein halten, dass man sich selbst daneben groß und stark fühlen kann? Dieses Konzept ist widerlich. Und nicht nur der Unterdrückte leidet darunter, sondern auch der Unterdrücker. Er wird wissen, wie gut sich dieses Machtspielchen anfühlt, aber er wird nie wissen, was Liebe ist. Ich finde beides schrecklich, wenn man einem Menschen beibringt, es ist deine Pflicht, dich unterdrücken zu lassen und wenn man ihm beibringt, es ist dein Recht, eine andere Person zu unterdrücken. Für mich gibt es dafür keine Rechtfertigung, weder Tradition, noch Religion oder Evolution. Das ist Freiheitsraub.

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Ja, sollten sie.Mein Mann und ich führen ein tolle Ehe - mit klarer Rollenverteilung. Seine Aufgabe ist es, mich und unsere Kinder zu versorgen, während ich ihm Kinder schenke und den Haushalt mache. Er entscheidet die meisten Sachen, es ist sein Geld und sein Haus. Wenn ich versuche ihm zu wiedersprechen, reicht meistens ein strenger Blick und ich fühle, dass er Recht hat. Ich bin jetzt 19,  und mit unserem zweiten Kind schwanger, geheiratet haben wir als ich 16 und er 42 war und was soll ich sagen - ich bin glücklich, viel glücklicher als die Mädchen, mit denen ich zur Schule gegangen bin. Die Quälen sich mit Ausbildung und Studium, während ich einfach meiner natürlichen Bestimmung folge.


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Dass die Frau sich dem Mann eigentlich unterwerfen sollte, das hat evolutionäre Hintergründe.

Welche wären? (Es gibt genügend Tierarten, bei denen der weibliche Partner dominant ist oder er abgesehen von der Fortpflanzung nichts zu melden hat)

Sofern eine Frau dies freiwillig macht,  gibt es m.E. keine Gründe, die aus juristische Sicht dagegen sprechen. Dies gilt natürlich auch für den Sex. Wichtig ist hierbei der Aspekt der Freiwilligkeit.

Ich für meinen Teil mag es lieber, einen Partner auf Augenhöhe zu haben, so dass ich ggf. mit ihm auch absprechen kann, wie welche Entscheidungen getroffen werden können. (Das erscheint mir auch als das evolutionär bessere Konzept, da zwei Menschen häufiger zu besseren Lösungen kommen können als nur einer).

Zudem bedeutet das Unterwerfen in diesem Zusammenhang auch, dass Du im Gegenzug für das Wohlergehen der Person allein verantwortlich bist und es nicht ausnutzen darfst.

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Man unterwirft sich, als vom Affen abstammendes Säugetier, dem Stärkeren, damit er einen am Leben lässt bzw. vor anderen Stärkeren verteidigt. Voraussetzungen für den Erfolg: 1. Der Starke ist stark. 2. Das Am-Leben-lassen bzw. das Beschützen ist garantiert.

Könnte als Überlebensstrategie zeitweise sinnvoll sein, ist aber überflüssig, wenn andere, bessere Überlebensstrategien gegeben sind bzw. Wichtigeres zu tun ist :)


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sie sollte sich keinesfalls unterwerfen, auch nicht in sexueller Hinsicht!

die Gleichberechtigung gilt sowohl für den Mann, als auch für die Frau!

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Sie sollten sich weder unterwerfen, noch sollten sie die Männer unterdrücken. Ich stehe für eine wahre Gleichstellung und Gleichberechtigung. Was aber im Moment dahingehend passiert hat allerdings nichts mehr mit einer Gleichstellung gemeinsam. Den meisten Vertretern des heutigen "Feminismus" geht es um Rache nach dem verwerflichen Prinzip Auge um Auge, Zahn um Zahn. Nach jahrelanger Unterdrückung der Frauen (was natürlich nicht gut war) soll das Pendel in das andere Extrem schlagen, sodass die Männer für ihre vorherigen Generationen büßen müssen.

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Kommentar von DasWeiseKind
15.06.2016, 02:11

Naja, den Codex des Hammurabi würde ich hier nicht anwenden, aber mit der Aussage, dass es (leider) auch Extremfeministen/innen gibt hast du Recht. Radikalismus ist niemals gut. Ich habe manchmal das Gefühl, dass einige Menschen Gleichstellung dadurch definieren, dass Männlein und Weiblein bei jeder Entscheidung unbedingt 50/50 Entscheidungsgewalt besitzen MÜSSEN. Auch wenn man kein Mathegenie ist, wird einem schnell klar, dass das nicht immer praktizierbar ist. Es muss einfach nur jedem Menschen, unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, ethnischer Herkunft...  erlaubt sein zu entscheiden, welche Rolle (sie/)er spielen möchte.

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die Frau sich dem Mann eigentlich unterwerfen sollte

Wieso sollte sie das tun, bzw. wer sagt denn, das wir Männer was besonderes sind? Das ist meiner Meinung nach tiefstes Mittelalter und heute absolut veraltet.

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Kommentar von TheEbu
04.06.2016, 12:23

Du sagst es, im Mittelalter!

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Kommentar von Maybewrong
04.06.2016, 12:33

Tolle Antwort !

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Also ich bin auch für eine klare Rollenverteilung. Frauen wurde auf der ganzen Welt gleichermaßen zum schwachen Geschlecht erklärt und es ist in ihrem Unterbewusstsein verankert. Viele sind sehr zufrieden mit ihrer angestammten Rolle.

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Kommentar von Laura0197
24.08.2016, 17:55

Für mich ist es genau das. Ich fühle mich wohl in meiner Rolle. Und ich glaube, dass es jeder Frau so gehen würde, wenn sie als die ungergeordnete sich entfalten kann und ihrer natürlichen Aufgaben nachgeht.

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Ach, wie großzügig, dass du auch nicht böse bist, wenn andere Meinungen hier auftauchen. Ich will dir dazu folgendes sagen und ich habe schon Kribbeln in den Fingen, wenn ich es schreibe: Die Generationen unserer Mütter und Großmütter haben sich zu ihrer Zeit immer unterwerfen müssen! Sie durfen weder studieren, noch arbeiten, weder ein eigenes Konto besitzen. Ihr Vermögen ging nach einer Heirat automatisch auf den Ehemann über. Über die Erziehung der Kinder bestimmte ausschließlich der Mann. Und von Züchtigung wollen wir erst gar nicht sprechen. Es war ein langer Weg, den sich die Frauen erkämpft habe und es mag ja sein, dass das heute ein Wunschtraum einiger Männer ist, aber das bleibt es auch wohl.

Ich bin froh, dass wir in unserer Familie eine partnschaftliche Gleichberechtigung haben und keine Frau die ich kenne, möchte ins letzte Jahrhundert "zurückgeworfen" werden.

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Kommentar von Maybewrong
04.06.2016, 12:40

Du verallgemeinerst aber ganz schön..
Weder meine Großmütter noch meine Mutter unterwerfen sich in irgendeiner Hinsicht.
Sie sind arbeiten gewesen/ oder gehen noch arbeiten, sind zur Schule gegangen und können sogar Autofahren.
Meine Großmutter hatte sich trotz 2 kleiner Kinder von ihren 1. Mann scheiden lassen und das Ende der 50er.

In einer Beziehung und Vor allen Mit Kindern muss man demokratisch sein und diplomatisch.

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Sonderlich verboten ist das nicht.
Ausgerechnet aus Sex eine Ideologie machen, weil des Feministinnen das gern hätten, empfiehlt sich nicht.

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Nein, ich bin für Gleichberechtigung aller.

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