Findet ihr den Erzieherberuf peinlich?

7 Antworten

peinlich auf keinen Fall.

wenn du denkst, dass du mit diesem Beruf zurechtkommst (jeden Tag viele kleine Kinder, die dich auch einmal nerven werden), finde ich auch nicht, dass es ein schlechter Beruf ist

Der Beruf ist absolut wichtig in unserer Gesellschaft. Leider wird er nicht dementsprechend bezahlt. 

Die Selektion, die bei sozialen Studiengängen betrieben wird, ist mir auch nicht einleuchtend, da emotionale Intelligenz, Empathie, und eben so ziemlich alles, was man in der sozialen Arbeit braucht, einfach nichts mit einem 1,Abi zutun hat (ausser ein bisschen Statistik, aber wenn man helle genug war, das Abitur ZZ bestehen, schafft man das mit ein bisschen biss). Ist leider alles total überlaufen.

Aber lass dir nichts sagen, gute Erzieher sind wahnsinnig wichtig, außerdem kannst du damit in vielen Bereichen arbeiten. 

Möglicherweise denken Deine Eltern an Deine finanzielle Zukunft. Es ist nun mal leider so, das soziale Berufe auch im pädagogischen Bereich nicht gerade üppig bezahlt werden. 
Als Argument kannst Du ja bringen, das Du dann immer noch studieren kannst, denn nach einer gewissen Zeit der Berufserfahrung, erhältst Du die Möglichkeit dieses Fach zu studieren. 

solange du dich bei diesem beruf wohl fühlst, ist das gut. lass dir nichts sagen wenn du einen plan hast. das abitur macht man nicht umsons

Der Beruf ist definitiv NICHT schlecht!

Ich finde es absolut schade und fragwürdig, dass man heutzutage immer allen sagt, man müsse studieren, um was zu erreichen. Es ist einfach nicht wahr!

Wenn Du Dich für diesen Beruf interessierst, dann solltest Du Dich dafür auch entscheiden. Schlussendlich wirst Du bestenfalls einen Grossteil Deines Lebens damit verbringen, mit Deiner Wahl glücklich zu werden.

Ein Studium gibt Dir dafür keine Garantie. Man muss nicht auf Biegen und Brechen immer studiert haben. Was würde mit der Welt geschehen, wenn alle nur noch das Gefühl haben, ein Studium absolvieren zu müssen...

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