fachkraft für lagerlogistik alternativberuf

2 Antworten

Ich würde auch dazu raten, bei körperlichen Problemen in theoretischer Richtung weiterzuarbeiten. Es drängt sich nahezu auf, genau Deine Tätigkeit, die scheinbar das Rückenproblem mitverursacht hat, dahingehend zu verbessern, das es Deinem "Nachfolger" nicht genauso ergeht. Sprich, die verschiedenen Tätigkeiten aus "ergonomischer" Sicht zu betrachten, wo kann man heben, schleppen, stemmen vermeiden bzw anders gestalten.

Bin genauso gelernte FK Lagerlogistik, gehe momentan in Richtung E-Logistiker, klipp und klar gesagt wirst Du keinesfalls ums "lernen" herumkommen in unserem Beruf, wie man das genau im Einzelnen umsetzt, kann ich Dir also auch noch nicht sagen, aber Logistik ist für mich unter anderem das Lernfeld 10, also die sogenannte "Prozessoptimierung". Der Logistiker muss immer bei einem Prozess, z.B. Einlagern, den nächsten Schritt, hier Kommissionieren bedenken, beim K. musste wieder an den Packer denken usw.. Diese Denkprozesse musst Du angehen, das geht auch mit "Rücken".

Ich würde mich gern konkret mit Dir austauschen, wenn Du Bock hast, schreib mir eine Mail :) bzw PN mit mailadresse

LG Nachtschatten

Guten Morgen lieber Fragesteller, mein "Vorschreiber" hat vollkommen Recht. Um im Innendienst (rund um) speditionelle, bzw- Logistikdienstleistungen zu verrichten, sind zumindest weiter- und tiefergehende Kenntnisse nötig. Die FK LagLog ist ein breiter angelegter vollkaufmännischer Beruf, als die meisten -und nicht nur hier- denken. Ihr Berufsbild wird fälschlicherweise mit dem eines gewieften Staplerfahrers gleichgesetzt. Sie jedoch können Einiges mehr. Schauen Sie sich in Ihrer Bildungslandschaft / Ihrer Gegend mal um: WER bietet (Weiter-) Bildungsseminare z.B. im Zoll- , Transportrecht, Speditionscontrolling, berufsbezogenem Personalwesen, Gefahrgut(-beauftragter) usw. an. Je nachdem, wie jung Sie sind, könnte auch eine Karriere beim Staat (Zoll, Hafenmeisterei...) darstellbar sein. Auch wenns etwas altbacken klingen mag: Besorgen Sie sich einen Termin bei einem WIRKLICH qualifizierten Berufsberater, ggf. Reha-Berater beim Arbeitsamt. Nehmen Sie Kontakt zum nächstgelegenen Berufsverband (Spedition und Lagerei, BVL usw.) auf, in der Regel können die Ihnen auch Tipps, evtl. Adressen geben. Ich wünsche Ihnen alles Gute und hoffe, dass Sie trotz Ihrer körperlichen Einschränkungen in dem spannenden Feld LOGISTIK beruflich beheimatet bleiben können. -me-

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