F-Dur-Tonleiter möglichst schnell (Klavier)?

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5 Antworten

Das wäre eigentlich eine Frage für deinen Klavierlehrer/deine -lehrerin.

Wenn du schon lange Klavier spielst, sind deine Finger vermutlich nicht untrainiert, höchstens falsch trainiert. Vermutlich ist es eine Kopfsache - du musst jedem Finger schon einen Gedanken schicken, bevor du ihn spielen sollst. Wenn der erste Ton erklingt muss der zweite schon runtergehen und der Gedanke beim dritten sein.

Solange du die Tonleiter nicht langsam regelmässig spielen kannst, wirst du es noch schlimmer machen, wenn du sie schnell übst - deswegen langsam üben.

Da es eine Tonleiter vor dem Schlussakkord ist, empfehle ich dir, ein crescendo zu machen - es ist einfacher, eine Tonleiter regelmässig zu spielen, wenn du eine dynamische Vorstellung hast und ohne Dynamik wäre sie auch einfach viel zu langweilig.

Du kannst auch mit Rhythmen üben, das heisst, du hältst bewusst bei jedem 2. Ton einen Moment inne (einmal den ersten, dritten usw und einmal den zweiten, vierten usw) und dann das ganze regelmässig. Oder du übst es mal legato, mal staccato etc. Oder du machst das ganze mal rückwärts, hilft deinen Fingern auch, sich zu merken, wo sie hinmüssen.

Beim ins Tempo bringen könntest du anfangs immer eher langsam starten (mit Metronom), erhöhst dann das Tempo immer ein bisschen (nur ca. 2 oder 3) und wenn du merkst, dass es nicht mehr geht, dann machst du zum Abschluss das Tempo zwischen dem Anfangstempo und dem, das nicht mehr geht. Es fühlt sich dann viel langsamer an, als vorher, aber du merkst schon, wie deine Finger beweglicher wurden. Am nächsten Tag (oder, falls du zu mehreren Zeiten täglich übst, beim nächsten üben) startest du dann etwas langsamer als am vorherigen Tag beim Schlusstempo. So kommt es regelmässig und relativ schnell ins richtige Tempo und du brauchst eigentlich nur anfangs etwas Geduld, mit der Zeit macht es dann richtig Spass.

Aber zuerst langsam und dafür regelmässig =)

Viel Spass und Erfolg! =)

Ach ja, was für ein Stück spielst du? =)

Vielen Dank!
Ich spiele (oder versuche es zumindest) das Klavierkonzert in f-Dur (wer hätte das gedacht) von Haydn.

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Ausführliche antwort mit ganz richtigen hinweisen und tips!

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Ich weiß nicht ob ich das gut beschreiben kann, ich versuchs einfach mal:)

Mir hilft es immer "mit Stopps" zu üben, d. h. du nimmst am Anfang z.B. nur 3 Töne und spielst diese möglichst schnell und wichtig ist dass du den letzten betonst, also auf den Ton "hinspielst", so werden die anderen gleichmäßiger. Dann nimmst du 4,5,6 usw. Töne bis du deine Tonleiter hast.

Das hilft übrigens nicht nur bei Tonleitern - auch schwere Teile aus Stücken oder auch Arpeggien kann man so gut üben.

Ich hoffe das hilft dir weiter. LG Lili:)

PS: Das Konzert ist sehr schön, ich höre es grad die ganze Zeit:D

Also, für gewöhnlich ist es so, dass man bei einer F-Dur Tonleiter vom F mit dem ersten/Daumen bis zum B(Hes) mit dem vierten Finger spielt und dann auf dem C mit dem Daumen wieder untergreift und anschließend mit 1-2-3 das C-D-E spielt bevor man wieder vom F mit dem Daumen startet.

Wichtig ist, aus den Fingern zu spielen und nicht aus dem Handgelenk/die ganze Hand mit zu bewegen und ebenfalls solltest du nicht verkrampfen, die Finger fallen lassen und nicht zu sehr anspannen.

Alternativ kannst du auch, um eventuelle Fehler oder Notenlängen-Unterschiede auszugleichen, das linke Pedal, das Fortepedal, benutzen, um die Töne zu verwaschen. 

Und du solltest die "schnellen" Töne langsam anfangen und beim Aufsteigen der Tonleiter schneller werden, so gewinnst du erstens an Gefühl und kannst eventuelle Unsicherheit beim schell Spielen kaschieren. 

"Hes"?? Töne verwaschen um zu kaschieren??

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@PurpurSound

Du weiß doch ganz genau was ich meine ;) Hätte ich nur B geschrieben, wäre sicher eine Kommentar gekommen mit "Das ist aber die englisches Schreibweise!", hätte ich Hb geschrieben wäre jemand gekommen mit "das ist aber doppelt gemoppelt". 

Nein das kaschieren stand nicht bei dem "verwaschen", das Fortepedal wird nun mal gerne von Hobbypianisten benutzt, um mit dem Legato Klang zu verhindern, jeden Ton exakt spielen zu müssen.

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zu der Sache mit dem Daumen hat mir meine Klavierlehrerin den Tipp gegeben, ihn schon während man spielt unter den Fingern durchzubewegen, damit er schon da ist, wenn man untersetzt und nicht hektisch einen "weiten" Weg überbrücken muss

vielleicht hilft das ja

Genau DAS ist der Schlüssel... der Daumen muss schon an der nächsten Taste sein, BEVOR der letzte vorherige Ton losgelassen wird...

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Ganz klar: hanon!!

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