Einschätzung - Wie ist das Bundesinstitut für Risikobewertung?

10 Antworten

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Hallo Maggi,

hier die Antwort auf Deine Fragen:

1.) Wie angesehen ist das Institut?

Das BfR ist eigentlich eher unbekannt. Der Ruf des Instituts als wissenschaftliche Einrichtung ist nicht so gut.

2.) Wie schätzt Ihr das fachliche Niveau des Instituts ein?

Das fachliche Niveau des Instituts ist niedriger als Uni, da die Forschung wenn überhaupt eher als anwendungsorientiert einzuschätzen ist. Dem entsprechend wird wenig in Fachzeitschriften publiziert. Die Artikel haben auch tendenziell einen geringen Impaktfaktor, da in nicht so hochwertigen Journalen publiziert wird. Wenn Du die Gelegenheit hast, schau Dir mal ein paar Vorträge oder Artikel an, dann wirst Du es leicht feststellen. Der Hauptfokus des Instituts liegt auf der Risikobewertung. D.h. es wird vornehmlich recherchiert, es werden Risikobewertungen geschrieben und in Gremien und Ausschüssen mitgearbeitet.

3.) Wie gut kann man nach der Promotion am BFR einen Job finden?

Einen guten Job nach einer Promotion am BfR zu finden ist schwierig. Das Institut ist eher unbekannt und das wissenschaftliche Niveau zu niedrig.

4.) Wo gehen die meisten Doktoranden vom BFR hin?

Das Institut hat sich "Unabhängigkeit" auf die Fahnen geschrieben. D.h. es gibt keine Industriekooperationen. Die Kooperationen mit den Unis ist auch eher gering. Daher gehen die meisten Absolventen nach der Promotion eher zu Behörden... Abgänge in die Industrie sind eher selten.

Fazit: Ich würde versuchen eher an den Berliner Unis unterzukommen. Nach einer Promotion z.B. an der FU kannst Du mehr anfangen! Ich würde auch darauf schauen, dass Du genügend publizieren kannst und bei einem namenhaften Prof. bist. Da wird bei der Bewerberauswahl beim nächsten Job stark drauf geschaut!

Ich hoffe meine Antwort ist für Dich nützlich!

Thorsten

PS.: Du hattest die Frage schon bei "Wer weiß was" gestellt oder?

Hallo Thorsten,

erstmal vielen Dank für die lange Bewertung! Hast Du eigentlich mal am Bundesinstitut für Risikobewertung gearbeitet oder so? Außerdem wollte ich noch fragen, wie man an die Publikationslisten der Gruppenleiter kommt? An den Unis stehen sie immer im Netz. Am BfR gibt es jedoch keine HPs zu den einzelnen Arbeitsgruppen, geschweige denn Publikationslisten.

Vielen Dank nochmal!

Maggi

4
@Maggi3

Hallo Maggi,

hab Deine Mail erhalten... Ja war am BfR. An die Publikationslisten wirst Du höchstens durch den Fachgruppenleiter kommen.

Thorsten

3

Ich habe auch nicht den besten Eindruck von diesem Institut!

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Hallo Maggi,

eine Freundin von mir ist ans Bundesinstitut für Risikobewertung gegangen und war nicht besonders zufrieden. Das scheint ein ganz eigenartiger Laden zu sein. Das Niveau ist definitiv unter Uni und die Entwicklungsmöglichkeiten nach der Promotion auch nicht so toll. D.h. man kann eigentlich nur im öffentlichen Dienst bleiben.

Schau auch mal die Arbeitgeberbewertungen für das Bundesinstitut für Risikobewertung an (kununu.de, jobvote.de, companize.de, google.de ... ). Was ich so gefunden habe war eher negativ! Ich wäre daher eher vorsichtig am BfR eine Promotion anzufangen. Schau Dich am besten nochmal bei anderen Forschungsinstituten mit besseren Forschungsmöglichkeiten und höherem Renommé um...

Ich hoffe, ich konnte Dir helfen!

Antje

Danke für den Tipp!

4

Promotions-Stelle (Dr.-Ing) nebenberuflich in Deutschland

Hallo zuzammen, ich habe mein Masterstudium aus Deutschland studiert und derzeit als Ingenieur angestellt. Mein ziel ist zu promovieren und 'Dr.-Ing.' titel zu schaffen. Ich würde gerne fragen wie gut ist eine berufsbegleitende Promotion , ist das auch vergleichbar mit der promotion (PhD) an der Universität oder Research Institut? über ein kurz Unterstützung sowie weitere web-links zur solche Themen freue ich mich sehr. Viele Grüße, Rago

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Ich habe vor, danach auf die FOS / BOS zu gehen, (hab bereits eine Ausbildung im technischen Bereich gehabt, will das aber zukünftig nicht mehr machen).

War da auch heute wegen der Einschreibung und naja... Mir wurde empfohlen, da ich doch schon etwas älter bin (20), dass ich in die 11. Klasse FOS einsteige (will in den Wirtschaftszweig) , um nicht noch 1 Jahr zu verlieren und zudem weil ich da auch das halbjährige Praktikum in meinem neuen Bereich machen würde und somit die nötigen fachpraktischen Kenntnisse erwerbe, um danach auf die BOS gehen zu können (damit ich BaföG beantragen kann!).

Wie schätzt ihr das so ein? Also ich kann von mir selber sagen, dass ich in Englisch und Deutsch gut bin, die 2er sind jedenfalls berechtigt, und in Mathe sehe ich mich so auf einer stabilen 3, wenn ich mich selbst bewerten müsste..

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