Einbeintrab beim Pferd: Gewichts- oder Taktverschiebung?

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2 Antworten

Ja, leider ein Fehler, aber ein sehr weit verbreiteter, tut mir leid ;-)

Die Bergauftendenz darf keinesfalls davon herrühren, dass die Vorhand nach oben gerissen wird, sondern muss dadurch entstehen, dass die Hinterhand sich setzt - die Hufe sollten aber wirklich immer zeitgleich auf- und abfußen.

Ich würde an Deiner Stelle alles geben, dass die Fußfolge wieder passt und dann erst wieder an das Training denken, was Du möglicherweise unter dem Sattel im Trab machst. Überlastungserscheinungen sind definitiv nicht auszuschließen bei solchen Fehlern.

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Kommentar von LyciaKarma
04.01.2016, 19:56

Die Hinterhand ist -nach meinem Empfinden- ja schön aktiv, kommt unter den Schwerpunkt.  

Wie genau würdest du denn trainieren, damit sich das wieder gibt? Habe weder Stangen noch sonst irgendwas. Habe eine Reitwiese und Gelände.  

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Ob es gesundheitsschädigend ist, weiß ich nicht. Auf lange Sicht ist es sicher besser, wenn ein Pferd keinen Einbeintrab hat.

Ich bin in einem Forum für klassische Reiterei, die sich also negativ mit Rollkur und den modernen Tendenzen der Reiterei auseinandersetzt. Vor kurzem wurde eine Bilderserie von den neuen Deckhengsten der Warmblutpferdezucht besprochen. Diese Pferde, hyperbeweglich, hatten alle den Einbeintrab. Er wurde als negativ bewertet - allerdings waren alle Hengste gekört - weil er als Symptom für die Hypermobilität des modernen Warmblutpferdes gesehen wurde.

Keine Ahnung, ob es bei deinem Pferd gut oder schlecht ist.

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