Pferd hat geschwollene, dicke Beine nach dem Reiten?

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4 Antworten

Da wird dir aber leider nur der TA weiterhelfen können. Kann harmlos sein, kann aber durchaus auch ernstere Ursachen haben. Und es muss nicht an den Beinen selbst liegen, z.B. kann sowas auch ein Hinweis auf ein Herzproblem sein. Vllt reagiert dein Pferd aber einfach nur auf das Wetter, auf den Untergrund, braucht (anderen) Beschlag, es hatte vorher einen Stehtag, oder du benutzt Gamaschen/Bandagen, etc. pp.

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Kommentar von H3l3na
23.11.2016, 21:05

Bandagen oder Gamaschen verwende ich keine. Er war zwar am Vortag auf der Koppel, wurde aber nicht geritten oder Bodenarbeit gemacht. Das mit dem Herzen hab ich auch schon gelesen und dass sich Gallen bilden können bei den Gallen ist es aber wohl eher punktuell. Aber wie du sagst wahrscheinlich muss ich einfach mal den Tierarzt kommen lassen... leider habe ich da häufig das Gefühl dass die auch im dunklen tappen da war ich bisher meistens enttäuscht vom Ergebnis seis Diagnose oder Behandlung  (Bein kühlen aber das weiss man auch so)

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Ist den Arthrose/beginnende Arthritis ausgeschlossen und sind die Gelenke heiß? Ist dein Pferd beschlagen? Lahmt sie dann in den 2-3 Tagen auch?

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Kommentar von H3l3na
23.11.2016, 20:56

Ja solange die beine geschwollen sind merkt man dass er sich vor allem ungern umdreht also enge Wendungen vermeidet und länger liegt als normalerweise... die Gelenke sind leicht wärmer als sonst. Auf Arthrose habe ich noch nicht twaten lassen werde ich aber demnächst machen. Er ist vorne beschlagen  

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nierenprobleme oder bindegewebsschwäche würde ich sagen.

bei einem erst 17jährigen pferd deutet das oft auf eine leichte chronische belastungsrehe, die bislang nicht entdeckt wurde, weil ansonsten typische symptome ausbleiben (rehehuf, hufbeinrotation, deutliche schmerzzustände, gangunlust, stehenbleiben, nicht wechseln wollen der gangart, unterständigkeit vorn oder hinten im stand...)

ich würde im akut-stadium blut abnehmen lassen - 3x im abstand von 2 tagen.

cortisolwerte, leberwerte, nierenwerte, blutkörperchen...

temperatur messen 2x täglich immer zur gleichen uhrzeit.

und - ganz wichtig - futtertagebuch führen.

um ein schnelleres abschwellen zu erreichen, aufsteigende kalte güsse vom huf bis zur fusswurzel. das regt den kreislauf an und aktiviert den stoffwechsel, nimmt ein wenig den schmerz.

danach dachsfett einmassieren (pro bein 3 minuten). dachsfett kannst du über deine apotheke bestellen. nimm das unbedingt. es ist das beste, was es überhaupt gibt und sollte in JEDER stallapotheke vorhanden sein (man kann damit abschürfungen und grosse offene wunden behandeln, jede form von insektenstichen und hautreizungen bis hin zu furunkeln und entzündungen - auch am pferdekopf und in direkter maul- und nüsternnähe, bei arthrose wirkt es schmerzlindernd etc...)

danach umschläge mit rohem sauerkraut - diese 1 stunde drauflassen.

pferd muss in seiner freizeit bewegung haben. mindestens paddock, besser aktivstall oder koppel.

beim reiten unbedingt auf häufigen wechsel der gangarten verzichten. im schritt auf gutes untertreten achten, beim trab nicht über tempo arbeitstrab hinaus. galopp wie gewohnt. wenn du merkst, das pferd möchte die gangart wechseln, reite noch 50-100m in der gangart und wechsle dann. trabreprisen sollten 20 minuten nicht überschreiten.

sollte es kalt genug werden, dass es rauhreif gibt, morgens mit dem pferd eine stunde durch möglichst hohes gras spazieren gehen. (dann die güsse weglassen).

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der tierarzt bleibt euch aber nicht erspart. es ist äusserst wichtig, nach der ursache zu forschen, sonst kannst du dein pferd voraussichtlich noch bevor es 20 ist in rente schicken.

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Kommentar von ponyfliege
23.11.2016, 23:01

ps - wächst bei euch rotdorn oder weissdorn? dem pferd davon zweige zum knabbern anbieten. ob blätter dran sind oder nicht, ist egal.

beides wird von pferden nur gefressen, wenn der körper die inhaltsstoffe benötigt. frisst das pferd davon gern, besteht verdacht auf rehe, beginnendes ecs oder ein herzproblem.

unbedingt kraftfutter reduzieren, bzw. weglassen und statt dessen mit luzernefütterung beginnen.

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Wenn Du allein auf die Idee mir dem TA kommst, warum rufst Du ihn dann nicht? Das Problem scheint ja bereits eine ganze Weile zu bestehen.

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Kommentar von H3l3na
23.11.2016, 21:15

Bisher war ich von dem Ergebnis des Besuches meistens enttäuscht in Eigenrecherche findet man oft Möglichkeiten an die selbst der Tierarzt nicht denkt und dann kann man gezielt Punkte ansprechen und der TA sagt dann ja das checke  wir oder nein wegen dem und dem passt das nicht ins Bild. Er war schonmal da und dann hies es "kühlen und schonen" das weiß ich auch ohne. in den oberen Kommentaren wurden dagegen mögliche Ursachen genannt wo man vielleicht zusätzlich das Kernproblem behandeln kann. aber mir war klar dass mindestens einer mit einer Antwort wie deiner kommt ;)

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