Do Re Mi Fa Sol La Si Do

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do, re, mi, fa, sol, la, si, do - sind die italienischen Tonnamen und heißen auf Deutsch c, d, e, f, g, a, h, c.

Doch auch im Deutschen gibt es do, re, mi, fa, so (!), la, ti (!), do - dabei handelt es sich um die Silben der relativen Solmisation. Der Unterschied zwischen Solmisation (do, re, mi...) und absoluten Tonnamen (c, d, e...) ist wie in einer Familie:

Jeder hat eine Funktion (Mutter, Vater, Kind, Oma, Opa....) und GLEICHZEITIG einen Namen (z.B. Gerda, Heinz, Paul, Bärbel, Otto...). Wenn man jemandem seine Mutter vorstellt, dann sagt man für gewöhnlich: "Das ist meine Mutter." Mein Gegenüber muss dann wissen wie er sie anredet.

Solmisationssilben bezeichnen die FUNKTIONEN der Töne (also die Beziehungen der Töne zu einander) und die absoluten Tonnamen benennen die NAMEN der Töne, durch die man sie eindeutig identifizieren kann, aber sie sagen nichts über die Funktion im jeweiligen musikalischen Zusammenhang aus.

Das bedeutet, dass jeder Ton (c, d, e, fis, as...) ein "do", ein "re", ein "fa" ... sein kann, je nach musikalischem Zusammenhang.

Ich hoffe ich konnte helfen.

Mit herzlichen Grüßen

Axel Chr. Schullz - www.schullz.de

Guido von Arezzo (gest. 1050) führte mit die "Guidonische Hand" als Merkhilfe für die Tonhilfen ein (Hier: http://www.stoa.org/tinctoris/exposit... findest du eine Abbildung). Von ihm (oder von einem seiner Schüler) stammt auch die Melodie zum Vers "Ut queant laxis". Der Vers selbst stammt meiner Erinnerung nach aus dem Lukasevangelium.

"UT queant laxis

REsonare fibris

MIra gestorum

FAmuli tuorum

SOLve polluti

LAbii reatum"

(wkw)

hallo zu denn noten das sind note aus dem türkichen und sind nichts anderes wie c-d-e-f-g-usw gruß sabri aus tübingen

do = C re = D mi = E fa = F so = G la = A ti = H ( International Ton "B" ) do = C

so einfach ist es ;)

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