Dipol-Dipol-Wechselwirkung und Van-der-Waals-Kräfte unterschiedlich oder gleich?:o

3 Antworten

Du hast Recht, es gibt für den Begriff Dipol-Dipol-WW zwei Definitionen und du hast beide genannt.

  • Grundsätzlich haben polare Moleküle eine Dipol-Dipol-WW.
  • VdW-WW beschreiben die Wechselwirkung zwischen temporären Dipolen, also extrem kurzzeitigen Ladungsverschiebungen, in einem Molekül. Und überall, wo sich ein Dipol bildet, darf man auch von einer Dipol-Dipol-WW sprechen. Es ist aber weniger üblich.

Deswegen bleib ruhig bei deiner ersten Definition - so wie du es verstanden hast. Das ist schon ok.

LG

MCX

Prinzipiell ja!

*[...]Damit lassen sich die Van-der-Waals-Kräfte als Ursache der Van-der-Waals-Bindung nach heutigem Verständnis in drei Bestandteile aufteilen:[2]

Keesom-Wechselwirkung zwischen zwei Dipolen (Dipol-Dipol-Kräfte), Debye-Wechselwirkung zwischen einem Dipol und einem polarisierbaren Molekül (Dipol-induzierter-Dipol-Kräfte) Londonsche Dispersionswechselwirkung (London-Kräfte) zwischen zwei polarisierbaren Molekülen (Induzierter-Dipol-induzierter-Dipol-Kräfte). Die London-Kräfte werden oft auch als Van-der-Waals-Kraft im engeren Sinne bezeichnet. *

Also:

Van-der-Waals Kräfte sind allgemein zwischenmolekulare Kräfte. (also beide folgende:)

In der Schule jedoch benutzt man den Begriff meistens für die http://de.wikipedia.org/wiki/London-Kraft

Dipol-Dipol Wechselwirkungen treten logischerweise nur bei Dipolen, also polaren Molekülen, auf.

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