Wer kennt die besten philosophischen Bücher?

13 Antworten

Die "besten" Bücher ist wieder so eine rhetorische Einengung die ich mit folgenden Satz von Ingeborg Bachmann versuchen will etwas aufzuknoten:

"In Wirklichkeit ist jeder Leser, wenn er liest, ein Leser nur seiner selbst. Das Werk des Schriftstellers ist dabei lediglich ein Art von optischen Instrument das der Autor dem Leser reicht, damit er erkennen möge, was er in sich selbst vielleicht sonst nicht hätte erschauen können."

Im philosophischen, ja noch mehr lebensinhaltlichen Kontext würde ich - quasi als eine Art sophistisches "Winkelmaß" - folgendes "Werk" gern ins Gespräch bringen: Wilhem Gundert "Bi Yän Lu" 碧  (3 Bd.e)

Pardon und Sorry hier handelte es  sich um eine fast fünf Jahre alte Frage - besser vorher das Datum lesen.

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Khalil Gibran, "Der Prophet" und "Der Narr". Das ist Philosophie, bei der es ums Leben geht und nicht nur um Begriffe. Außerdem verständlich und poetisch geschrieben.

Dann noch die alten daoistischen Meisterwerke aus China:

Laotse, Tao-Te-King (am besten übersetzt von Günter Debon in der Reclam-Ausgabe)

Dschuang Dsi, Das wahre Buch vom südlichen Blütenland (Richard Wilhelm) oder Tsuchang-Tse, Reden und Gleichnisse ( Martin Buber)

Von Martin Buber ist auch sein eigenes Werk " Das dialogische Prinzip" sehr zu empfehlen, aber nicht ganz einfach.

Danke, Machtnix53, für die Anregungen...... ach hötte der Tag doch nur 48 Stunden.... LG

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Danke, Machtnix53, für die Anregungen...... ach hötte der Tag doch nur 48 Stunden.... LG

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"Wolkenatlas" von David Mitchell halte ich für sehr philosophisch, widersprecht mir ruhig, wenn euch danach ist.

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