Defragmentieren abbrechen

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  1. Defragmentieren ist Computersteinzeit
  2. Mac OS X erledigt diese Aufräumarbeiten als Bestandteil des Betriebssystems seit 12 Jahren im Hintergrund. Deswegen Punkt 1. Unter Windoof wird man dies auch noch weitere 100 Jahre machen dürfen …
  3. Gute Defragmentierprogramme sollten es ermöglichen, dass man den Vorgang unterbricht. Beim Neustart des Defragmentierers muß es aallerdings suchen, „wo es weiter geht“, was ein paar Minuten dauern kann. Was defragmentiert wurde, bleibt defragmentiert. Allerdings kann das Programm auch nochmals komplett umsortieren …
  4. Solange man es nicht mit konkreten Messungen belegen kann, würde ich nicht glauben, dass Defragmentieren die Festplatte besonders beschleunigt. Die meisten Anwender greifen auf 2 … 3 Spiele und die letzten 10 Dokumente zu. Wer will da schon meßtechnisch feststellen, ob eine Defragmentierung die Zugriffe auf die Dateien effektiv beschleunigt. Einen „gemessenen“ Zeitgewinn von einer halben Sekunde bezeichne ich da noch nicht wirklich als Zeitgewinn. Gerade weil Windows als Betriebssystem bezüglich seiner Dateisysteme noch der Steinzeit entstammt, kann man dies vergessen. Warum schreibt wohl einer der Fraganten, man müsse alle 4 Wochen oder einmal monatlich defragmentieren?

Wenn es einen Abbrechen-Button gibt, dann kann man es auch abbrechen, ansonsten wäre Defragger das letzte Schrottprogramm. Die Windows-interne Defragmentierung lässt sich ohne Probleme abbrechen.

Warum auch nicht? Er schieb da nur Sektoren durch die Gegend, welche in ihrer Größe zwischen 512 und 4096 Bytes variieren können, je nach Platte halt. Bei einem Klick auf abbrechen muss das Programm nur den momentanigen Vorgang beenden und gut ist, sprich, den Sektor, welcher gerade verschoben wird halt rückgängig machen oder noch voll verschieben.

Das beim Abbrechen alles rückgängig gemacht wird, kann ich mir nicht vorstellen. Denn es wäre kompletter Unfug und weitaus aufwändiger zu programmieren, als wenn ich beim Klick auf besagten Button wie gesagt einfach noch das, was ich gerade verschiebe, vervollständige. Dann hättest du halt einen Zustand, der zwar besser ist, als zuvor, aber eben noch nicht vollständig defragmentiert. Beim nächsten Starten defragmentiert er halt den Rest.

Ohne Defragger jetzt wirklich zu kennen, wäre alles andere völlig unlogisch, vor allem, es eben komplett rückgängig zu machen. Eine Defragmentierung ist kein Vorgang, wo der Grundsatz "alles oder garnichts" gilt, sondern kann sehr wohl in vielen Teilschritten erfolgen. Und jedes Programm, welches beim Klick auf den Abbrechen-Button eine Inkonsistenz hinterlassen würde, wäre Schrott und könnte in meinen Augen niemals vermarktet werden.

nein

es wird dann im alten zustand wieder hergestellt, warum hast du dann solange damit gewartet ? alle 4 w. sollte man es schon machen, man kann es auch einstellen

Neue Festplatte - Trotzdem Fehlermeldung "Operating system not found"?

Hallo liebe Kollegen,

vor einiger Zeit habe ich festgestellt, dass von meinem Laptop der Marke VAIO die Festplatte defekt war - darauf hin habe ich mit eine neue (500 GB 2,5 Zoll SATA) Festplatte bestellt und diese auch eingebaut.

Soweit so gut - dort habe ich dann versucht per USB Stick Windows 10 Pro x64 aufzuspielen. Leider kam es zu Komplikationen (Fehlercode 0x8007025d) seitens des USB Sticks

Daraufhin musste ich die Installation abbrechen woraufhin mir der Installationsassistent anzeigte, dass alle geänderten und installierten Daten nicht gespeichert werden - also die Installation wird rückgängig gemacht

Also habe ich es mit der normalen Windows 10 Home x64 Installations-CD probiert und habe bei den Partitionen entdeckt, dass die 500 gb Festplatte schon zu einem GB belegt war - löschen konnte ich die Daten jedoch in dieser Ansicht aus unerklärlichen Gründen nicht, weshalb ich dann die Festplatte per Modul an meinen Rechner anschloss und sie neu formatierte - sie war nun leer, komplett leer

Wieder eingebaut im Sony VAIO Laptop zeigt mir dieser bei jedem Start, den ich mache "Operating system not found"

Ich war im BIOS, habe dort die Default Values wiederhergestellt und die Boot Priority auf das CD Laufwerk gesetzt, bzw. habe ich auch schon die HDD auf oberster stelle gehabt - leider hat keines von alldem geholfen - die HDD funktioniert und wird im BIOS sowohl am Rechner fehlerfrei angezeigt

Kurzfassung:

  • Alte Festplatte vom Laptop war defekt
  • Neue Festplatte eingebaut und versucht Windows 10 per USB zu installieren
  • USB Installation scheiterte ("0x8007025d")
  • Neue Festplatte per Modul am PC neu formatiert und gelöscht
  • Neue Festplatte wieder in dem Laptop eingebaut
  • Versucht Windows 10 per CD aufzuspielen
  • "Operating system not found"
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Studienabbruch nach dem 7. Semester?

Hallo.

Ich weiß, das ich eine Frage stelle, die es schon oft gab, aber ich hoffe auf aktuellere Antworten, vielleicht sogar auf Erfahrungsberichte. Wer zudem nicht so viel lesen möchte, sollte hier auch vielleicht lieber nicht mehr weiter lesen... Zu meinem Problem/meiner Situation:

Ich bin inzwischen fast 23 Jahre alt und studiere Germanistik und Anglistik auf Bachelor. Germanistik ist mein Hauptfach und Anglistik das Nebenfach. Gerade habe ich mein siebtes Semester fertig. Abgeschlossen kann ich nicht sagen, da ich erst die Ergebnisse einer Prüfung (der wichtigsten für mich) bekommen habe. Ich bin durchgefallen.

Im ersten Semester war ich noch voll von mir überzeugt und hab mich echt auf alles gefreut. Ich habe alle Fächer belegt, die ich bekommen konnte und leider auch in den Prüfungen nicht so für abgeschnitten. Zwei hab ich nicht bestanden und eine gar nicht erst gemacht. Macht nichts, hab ich mir gedacht, kann ich nächstes Semester auch noch machen. Im zweiten Semester hab ich dann das Fach nochmal belegt und am Ende die Prüfung geschrieben. Ich bin durchgefallen. In diesem Semester habe ich von fünf Prüfungen eine geschafft und das auch nur ganz knapp. Außerdem merkte ich im Verlauf des Semesters, dass mich ein Großteil des Stoffes nicht so anspricht, wie erhofft. Ich hatte zwei Nebenjobs. Einmal als Englischlehrerin in einer kleinen Schule für Erwachsene und einen als Aushilfe Büro. Ich bin immer lieber da hingegangen, als in die Uni. Nebenbei hab ich noch Nachhilfe gegeben. Nach diesen Semester kam das erste mal das Gespräch auf den Tisch, ob ich mein Studium abbreche. Ich hab es mit meinen Eltern besprochen, aber die wollten davon gar nichts hören. Ich hätte damit angefangen und sollte das jetzt auch fertig machen. Sie hätten nicht umsonst das Geld gespart, um mir das zu ermöglichen und außerdem wie sähe denn ein Studienabbruch im Lebenslauf aus. Mein Papa hat sein Studium damals abbrechen müssen, weil ich kam und sie es sich nicht mehr leisten könnten. Also hab ich weiter gemacht. Ich war sehr unglücklich damit, aber ich will meine Eltern stolz machen. Vor allem weil mein Bruder nichts auf die Reihe bekommt und ihre "Hoffnungen" auf mir liegen. Mein Bruder ist mit 15 ausgezogen und hat sowohl Schule als auch Ausbildung abgebrochen. Im dritten und vierten Semester war ich auch nicht sehr erfolgreich, also hab ich den Englischjob aufgegeben, um besser zu werden, weil ich mich dann mehr auf das Studium konzentrieren kann. Viel ist dabei auch nicht rausgekommen. Trotzdem bin ich soweit gekommen, dass ich noch zwei Prüfungen und drei Hausarbeiten schreiben muss (wenn alles gut gelaufen ist), um fertig zu sein. Plus Bachelorarbeit natürlich. An sich ist das ein Pensum, dass zu schaffen ist.

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