Definition: Korrekturfaktor in der Chemie?

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2 Antworten

In der Realität verhalten sich Teilchen eben selten ideal. Daher gibt es Korrekturfaktoren, welche empririsch (also durch ein Experiment) bestimmt wurden um das abweichen eines bestimmten Teilchens vom idealen Verhalten zu erfassen.

Für eine ideale Lösung geht man zum Beispiel davon aus, dass die Teilchen sich überall in der Lösung mit der gleichen Wahrscheinlichkeit aufhalten können. Daher rechnet man in vielen Fällen mit der Konzentration. In der Realität ist es nun aber so, dass sich ein negativ geladenes Teilchen mit einer geringeren Wahrscheinlich in der Nähe eines anderen negativ geladenen Teilchen aufhält und dieses Verhalten ist natürlich umso stärker je stärker das Teilchen geladen ist. Es gibt natürlich auch noch andere Faktoren, die für eine ABweichung vom idealen Verhalten verantwortlich sein können, aber ich denke die Ladung ist relativ anschaulich.

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Kommentar von socoticc
18.06.2016, 17:50

Vielen Dank!Sie haben mir wirklich geholfen!

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Ich habe keine Ahnung, was Du mit „Korrekturfaktor“ meinst. Spontan kom­men mir ein Eich­faktor am Geige­rzähler oder dieser Umrechnungs­faktor mit bio­logi­scher Wirkung, mit dem man von Dosis­leistung zu Äquivalen­tleistung kommt.

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Kommentar von Mustermu
18.06.2016, 17:12

Konzentration und Aktivität (also die "effektive Konzentration") sind durch diesen dimensionslosen Korrekturfaktor verbunden. Bei Gasen heißt der Fugazitätskoeffizient, wenn ich mich noch recht erinnere.

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