Canon 6D oder 5D Mark IV?

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2 Antworten

Der Autofokus der 5D IV ist in jeder nur erdenklichen Hinsicht dem der 6D haushoch überlegen. In Sachen Bildqualität ist die 5D nicht nenneswert besser, etwas mehr Dynamikumfang und etwas weniger Rauschen, für mich kein Grund zum Umsteigen. Der Sensor der 6D war halt einfach zu gut, was Canon nun ja bei der 6D II "behoben" hat...

Wenn du den AF der 5D IV brauchst, dann kauf dir zusätzlich zur 6D eine 7D II. Wenn du dich in Sachen Bildqualität verbessern willst, steig um auf Sony.

Ein Laie wird da sowieso keinen Unterschied feststellen. Jemand mit Erfahrung könnte natürlich im Raw Konverter feststellen, dass er noch etwas mehr Zeichnung aus den Tiefen ziehen kann, auch das Rauschverhalten bei hohen ISOs wird bei der 5D Mk 4 noch ein wenig besser sein. An den fertigen Bildern wird aber kaum jemand einen Unterschied feststellen können. Allerdings finde ich, dass man zwischen Bildern, die mit aktuellen Sony Sensoren gemacht wurden (die ja nicht nur in Sony Kameras stecken, sondern z.B. auch von Nikon und Pentax verwendet werden) schon oft einen Unterschied zu Bildern sehen kann, die mit aktuellen Canon Kameras gemacht wurden.

Ich fotgrafiere aber selbst auch mit der 6D (als APS-C Ergänzung hab ich noch die 70D). Für das Geld, das Du gespart hast, könntest Du Dir doch ein oder zwei tolle Objektive leisten, denn was nützt der beste Sensor, wenn das Objektiv schlecht auflöst und lichtschwach ist. Was fotografierst Du denn hauptsächlich und welche Objektive hast Du schon? Für Landschaftsfotografie gibt es z.B. auch recht gute, bezahlbare Objektive ohne AF. Bei einem Ultraweitwinkel finde ich AF z.B. nicht wichtig, damit fokussiere ich eigentlich eh immer manuell. Da wäre z.B. ein Samyang 14mm 2.8 zu empfehlen (auch sehr beliebt für Nachtaufnahmen, z.B. vom Sternenhimmel), das wird jedenfalls mein nächstes Objektiv (z.Z. verwende ich dafür noch das Canon 16-35mm 2.8L II USM, aber das hat seine Schärfeprobleme an den Rändern).

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