Cannabisentzug albträume?

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5 Antworten

Keine Panik Ein- und Durchschlafschwierigkeiten (kann auch Albträume beinhalten) sind völlig normal beim ''Entzug'' von Cannabis.

Es dauert auch meist nur ein paar Tage, versuche also durchzuhalten, danach ist es nur noch Kopfsache.

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Ich war in der gleichen situation. Wenn man aufhört träumt man plötzlich wieder. Das es alpträume sind muss aber noch nichtmal was mit dem weedentzug zu tun haben. Halte einfach durch und bleib standhaft. Das legt sich wieder. Dein körper und geist müssen erstmal dieses unbedingte verlangen nach dem weed verlieren, dann bessert sich auch das schlafverhalten. Es ist nur eine frage der zeit. Die ersten 4 wochen sind die "schlimmsten", danach gehts bergauf.

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Bei mir wurden damals die Alpträume auch weniger, mit Cannabis. Aber eine dAUERLÖSUNG IST DAS nicht. Gegen Ängste hilft nur Stabilität. Trainieren den unteren Bereich. Kniebeugen Bauchmuskeln, Spagat etc.

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Cannabis blockiert die Traumphasen . Wird es plötzlich abgesetzt , wird vermehrt geträumt ,

In einer kanadischen Studie, die 2009 veröffentlicht wurde, verringerte Nabilon, ein synthetischer THC-Abkömmling mit einer ähnlichen Wirkung wie THC, bei Patienten mit posttraumatischer Stressstörung die Neigung zu Albträumen. Von 47 Patienten, die teilgenommen hatten, wurde bei 34 ein vollständiges Verschwinden der Albträume oder eine Reduzierung ihrer Intensität festgestellt. Bei einem Teil der Teilnehmer wurde auch eine insgesamt verbesserte Schlafqualität und eine Verlängerung der Schlafdauer beobachtet. Cannabis bzw. THC stellen viel versprechende Substanzen für die Behandlung von Patienten mit posttraumatischer Stressstörung dar, weil die verstärkte Aktivierung von Cannabinoid-1-Rezeptoren das Vergessen unangenehmer Erinnerungen fördert. Menschen mit einer posttraumatischen Stressstörung leiden jahrelang oder sogar dauerhaft beispielsweise an den Folgen von Gewalterfahrungen, und die verfügbaren Behandlungsmethoden sind oft unzureichend.

Schlussfolgerung

THC bzw. Cannabis reduzieren dosisabhängig die Dauer des REM-Schlafs, also der Schlafphase, in der besonders intensiv geträumt wird. Gegen diese Veränderung entwickelt sich bei regelmäßigen Konsumenten eine gewisse Toleranz. Beim plötzlichen Absetzen des Konsums tritt eine Verlängerung der REM-Phasen mit intensivierten Träumen auf. Cannabis ist möglicherweise ein gutes Mittel bei Personen, die an starken und belastenden Albträumen leiden.

 

http://archiv.hanfjournal.de/hajo-website/artikel/2011/131_mai/s04_0511_grotenhermen.php

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Das präsentere Träumen legt sich innerhalb weniger Tage. Es ist angeraten nicht so viel Selbstmitleid mit sich zu haben.
Ein Cannabisentzug ist kein Drama, aber wird oft dazu gemacht, wenn man keine Vergleiche zu wirklich schweren Entzügen (Alkohol, Opiate, Bezoes) hat.

Mir drängt sich der Gedanke auf, dass Du nicht freiwillig aufhörst, sondern (äußeren) Druck hast aufzuhören.

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