Bringt Ramadan ( Fasten ) was in Islam wenn man nicht betet und das jedes jahr?

12 Antworten

Ich denke, dass das im Islam recht streng gehandhalbt wird, also dass das Fasten nur angenommen wird mit den Gebeten in der richtigen Reihenfolge und mit der richtigen Körperhaltung.

Das Fasten als solches wird sicherlich vor Allah als guter Wille "gewürdigt", jedoch fehlt eine wichtige Säule des Glaubens, eben das Gebet.

Ich würde in dem Fall das Gebet einschließen, denn wenn man das Fasten richtig machen möchte, gehört das eben dazu. Ich würde mich um die korrekte Ableistung bemühen, oder das Ganze überhaupt sein lassen. Ich denke auch, dass das eine gewisse Routine ist, die man erlernen kann, wenn es einem wichtig ist.

Das Beispiel der Sahabah (ra) zeigt uns, dass sie sich schon Monate vorher auf diesen gesegneten Monat vorbereiteten. Traurigerweise bereiten wir uns heutzutage erst eine Nacht vorher darauf vor! Ramadhaan ist der Monat, indem der Lohn unserer Taten vermehrt wird, die Tore der Hölle geschlossen, die Tore des Paradieses geöffnet, und die Shayateen „Teufel“ eingesperrt sind. Diese Faktoren helfen uns zweifellos, unsere guten Taten zu vermehren, genauso wie Gottesdienste, Taqwah (Allah zu fürchten) und Iman (der Glaube und die Taten); und dies sind Gründe, warum Allah (swt) den Gläubigen befohlen hat, diesen gesegneten Monat zu fasten. Der Allmächtige sagt in Seinem Buch:

2:183 O die ihr glaubt! Das Fasten ist euch vorgeschrieben, wie es denen vor euch vorgeschrieben war, auf dass ihr Allah fürchten möget.(Al-Baqarah, 2:183)

Diejenigen, die fasten, um “zu erfahren, was die armen Leute durchmachen” oder “sich vorstellen, wie es ist, kein Essen oder Wasser zu haben”, fasten aus den falschen Gründen. Fasten bedeutet nicht nur, sich vom Essen und Trinken während der Tageszeit fern zu halten; es beinhaltet ebenfalls, dass man seine Gelüste aufgibt, seine Gewohnheiten, Traditionen, Bräuche und Ungehorsam, damit man sich komplett Allah, Dem Allmächtigen (swt) unterwerfen kann – die Art, wie ein Gläubiger immer sein sollte.

Um dies im Hinterkopf zu behalten, ist es notwendig für uns zu verstehen, dass wir diesen gesegneten Monat so gut wie es geht ausnutzen, unsere Gewohnheiten zu ändern und viele gute Taten zu verrichten (die selbstverständlich auf Quran und Sunnah basieren). Jedes Jahr vergossen die Sahaaba (Gefährten) Tränen, und baten Allah darum, ihnen die Möglichkeit zu geben, Ramadhan zu erreichen (ohne dass sie davor sterben). Das war, weil sie die richtige `Aqidah (Glauben) hatten und sich über die Belohnungen und Segnungen, den dieser Monat mit sich bringt, bewusst waren.

Eine Nasheeha (Ratschlag) Wir rufen alle Muslime dazu auf, Allah (swt) zu fürchten, und alles Fehlverhalten zu unterlassen, und nicht eure Belohnung zu verlieren, indem ihr alles einstellt, was oben erläutert wurde. Erinnert euch an das Hadith des Gesandten Muhammad (saws), wo er sagte: „Es wird welche in meiner Ummah geben, die mit guten Taten kommen werden, die entsprechend der Größe des Berges von Yemen sein werden, und Allah wird sie allesamt vernichten. Sie sind eure Brüder (Muslime) und sie sind von euch. Sie bleiben die ganze Nacht lang wach, wie auch ihr wach bleibt, aber wenn sie alleine sind, machen sie alles, was Allah verboten hat.“ Und er (saws) sagte ebenso: „Es könnte jemanden geben, der den ganzen Tag lang fastet, aber nichts davon hat, außer Hunger, und es könnte eine Person geben, die steht (im Gebet, die ganze Nacht) und nichts davon gewinnt, außer Schlaflosigkeit (Sunnan Ibn Maajah, Buch des Fastens, #1690)

Ich denke schon, dass es sich lohnt :) Aber versuche dich immer in deiner Religion zu verbessern. Man kann z.B. erst mit den Pflichtgebeten anfangen..oder nur 1x am Tag beten, damit du dich dran gewöhnst. Wir alle sind nicht perfekt. Der Sheitan lässt einem nicht in Ruhe.Aber nicht aufgeben! Auch wenn du nicht betest, dann faste immer hin. Denn im Jenseits gibt es eine extra Tür für die Fastenden!

ok dass würde gute taten bringen aber was würde das bringen wenn du nicht betest weil wenn du stirbst und nie gebetet hast aber immer gefastet hast hast du auf jeden fall mehr chancen in die hölle zu kommen also fange heute noch damit an du weist nähmlich nicht ob du bis morgen noch da bist was haltet dich auf natürlich der seytan versuch ihn zu besiegen

http://www.youtube.com/watch?v=cGLhThpCUnU&feature=related

Jazaka-llahu kheiran Insha-allah,sehr gut!

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Ich finde das Video gut,gut ausgesucht!

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http://muslimat.cwsurf.de/index.php?option=com_content&view=article&id=522:das-fasten-wird-nicht-akzeptiert-wenn-jemand-nicht-betet&catid=55:fasten-ramadhan-und-feste&Itemid=71

Frage:

Ist es erlaubt zu fasten ohne zu beten?

Antwort:

Alles Lob gebührt Allah.

Von demjenigen, der nicht betet, werden keine guten Taten akzeptiert – weder die Zakah noch das Fasten, die Hajj oder irgendetwas anderes.

Al-Bukhari (520) berichtete, dass Buraida sagte: „Der Gesandte Allahs (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: ‚Wer Asr nicht betet, dessen gute Taten werden ausgelöscht.‘“

Was gemeint ist mit: „dessen gute Taten werden ausgelöscht“ ist, dass sie ungültig gemacht werden und keinen Nutzen bringen. Dieser Hadith bestätigt, dass Allah keine gute Tat von demjenigen, der nicht betet, akzeptiert; er wird also in keiner Weise von seinen guten Taten profitieren und keine seiner guten Taten wird zu Allah erhoben.

Aus dem Hadith ist ersichtlich, dass es zwei Arten von Menschen, die nicht beten, gibt: Jene, die überhaupt nicht beten, was ihre guten Tagen annulliert, und jene, die ein bestimmtes Gebet an einem bestimmten Tag unterlassen, was die guten Taten dieses Tages annulliert. Die Aufhebung aller guten Taten trifft also jene, die sämtliche Gebete aufgeben und die Aufhebung der guten Taten eines bestimmten Tages trifft jene, die ein bestimmtes Gebet unterlassen.

Shaikh Ibn Uthaimin wurde in Fatawa as-Siyam (Seite 87) nach dem Rechtsspruch über das Fasten desjenigen, der nicht betet, gefragt.

Er antwortete: Das Fasten von jemandem, der nicht betet, ist nicht gültig und wird nicht akzeptiert, denn er ist ein Kafir und ein Apostat, wie Allah sagt (ungefähre Bedeutung): „Wenn sie aber bereuen (durch das Zurückweisen des Schirk und die Akzeptanz des islamischen Monotheismus), das Gebet verrichten und die Abgabe entrichten, dann sind sie eure Brüder in der Religion. …“ (9:11)

Und der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: „Zwischen einem Mann und Kufr sowie Schirk steht das Unterlassen des Gebets“ (Muslim, 82) und er (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: „Das Abkommen, das zwischen uns und ihnen steht, ist das Gebet, wer es unterlässt, ist ein Kafir.“ (At-Tirmidhi, 2621; von al-Albani in Sahih at-Tirmidhi als sahih eingestuft).

Dies war auch die Ansicht der meisten Sahaba, wenn nicht ihr Konsens. Abd-Allah Ibn Shaqiq (möge Allah ihm barmherzig sein), der einer der wohl bekannten Tabiin war, sagte: „Die Gefährten des Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) meinten nicht, dass das Unterlassen irgendeiner Handlung jemanden zum Kafir macht, außer dem Gebet. Darauf basierend, wenn jemand fastet, jedoch nicht betet, dessen Fasten wird zurückgewiesen und nicht akzeptiert und es wird ihm vor Allah am Tag der Auferstehung nichts nutzen. Wir sagen zu ihm: Bete, dann faste. Denn wenn du fastest ohne zu beten, dann wird dein Fasten zurückgewiesen, da Handlungen der Anbetung von einem Kafir nicht angenommen werden.

Das Ständige Komitee (10/140) wurde gefragt: „Wenn jemand im Ramadan eifrig fastet und nur im Ramadān betet und er stoppt das Gebet sobald Ramadan vorbei ist, zählt sein Fasten dann?“

Sie antworteten: „Das Gebet ist eine der Säulen des Islams und es ist die wichtigste Säule nach den Schahādatayn. Es ist eine individuelle Pflicht (Fard Ain) und wer sie nicht erfüllt, weil er leugnet, dass sie obligatorisch ist, oder er erfüllt sie nicht, weil er sorglos und faul ist, der ist ein Kafir. Hinsichtlich derjenigen, die im Ramadan fasten und nur im Ramadan beten, dies ist ein Versuch Allah zu betrügen, und unglücklich sind natürlich diejenigen, die Allah nur im Ramadan anerkennen. Ihr Fasten ist nicht gültig, wenn sie nicht zu anderen Zeiten als nur im Ramadan beten, vielmehr macht es sie zu Kuffar im Sinne des großen Kufr (Kufr akbar), selbst wenn sie nicht abstreiten, dass das Gebet eine Pflicht ist, gemäß der besseren der beiden Gelehrtenmeinungen.“

Quelle: Islam-QA.com (Frage Nr. 49698)

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